Krasse Klauseln

Bachelor: RTL-Knebel-Vertrag für Niko Griesert – harte Strafen drohen

Bachelor Niko Griesert drohen saftige Geldstrafen, wenn er seinen Knebel-Vertrag nicht einhält. nordbuzz.de kennt die Klauseln des hammerharten RTL-Regelwerks.

Berlin – „Der Bachelor“ ist seit dem Jahr 2011 ein konstanter Teil des Unterhaltungsfernsehens von RTL, doch wie heißt es so schön: kein Spaß ohne Regeln. Rosenkavalier Niko Griesert, der am Mittwoch, 17. März, im Finale seine letzte Rose vergeben hat, musste sich am Set und im Rahmen der Produktion an eine ganze Menge Regeln halten. Bereits zuvor wurden pikante Details über die Verträge der Kandidatinnen an die Öffentlichkeit getragen. Jetzt sollen auch die Inhalte von Nikos Vertrag nach außen gedrungen sein. Was darf der Bachelor und – viel spannender – was darf er nicht?

Erstausstrahlung:19. November 2003
Länge:90 Minuten
Jahr(e):2003, seit 2011
Titellied:It’s a Man’s Man’s Man’s World
Besetzung:Sebastian Preuss, Oliver Sanne, Jennifer Lange, MEHR

Bachelor (RTL): Totale Funkstille – Niko Griesert darf weder schreiben noch sprechen

Eigentlich sagt man ja, im Krieg und in der Liebe sei alles erlaubt, doch so ganz trifft diese Faustregel auf die RTL-Kandidatinnen beim „Bachelor“ nicht zu. Sowohl die Single-Damen als auch Rosenkavalier Niko Griesert müssen sich an bestimmte Regeln halten – und die haben es in sich. Die Herzdamen unterliegen extremen Vertragsklauseln, an die sie sich halten müssen, wie nordbuzz.de berichtete. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit einer saftigen Geldstrafe rechnen. Das Gleiche gilt für den Bachelor selbst aber auch. Zwar äußert sich RTL nach eigener Aussage grundsätzlich nicht zu Vertragsfragen, doch die Bild-Zeitung will nun ein paar Details aufgedeckt haben.

Bachelor Niko Griesert muss sich beim Dreh an harte Vertragsregeln halten. (nordbuzz.de-Montage)

Niko Griesert darf zum Beispiel während der Dreharbeiten nicht per Handy mit anderen Kandidatinnen kommunizieren. Beleidigungen über Instagram oder WhatsApp sind darüber hinaus natürlich auch gar nicht in Ordnung und eigentlich darf der Bachelor während des Drehs überhaupt kein Handy verwenden. Der IT-Experte aus Osnabrück musste außerdem vor der Show versichern, dass er Single ist, was anhand des Konzepts der Dating-Show Sinn macht, allerdings darf er auch nach der Show nichts über seinen Beziehungsstatus verlauten lassen. Da die Folgen des „Bachelors“ bereits lange vor der Ausstrahlung abgedreht sind, darf Niko Griesert bis zur Wiedersehensshow, die am Samstag, 20. März, bei TVNow Premium erscheinen wird, keine Gerüchte und Beziehungen bestätigen oder dementieren.

Bachelor (RTL): Regeln beinahe gebrochen – Rosenkavalier kannte eine Kandidatin schon

Sein Beziehungsstatus ist aber nicht das einzige, was Niko Griesert nach und während der Ausstrahlung von „Der Bachelor“ nicht kommunizieren darf. Er ist durch den Vertrag außerdem verpflichtet, sich nicht negativ über die RTL-Sendung oder andere Kandidatinnen zu äußern, darf also dem Ruf der Show nicht schaden. Auch in Sachen Lästerei ist der Kölner Privatsender hart. Sollte sich der Bachelor zum Beispiel über die se*uelle Orientierung anderer lustig machen, droht ihm eine Strafe.

Darüber hinaus würde der Bachelor seinen Knebel-Vertrag brechen, wenn er während der TV-Produktion gefährliche Sportarten ausübt oder alkoholisiert oder unter dem Einfluss von Drogen vor die RTL-Kamera tritt. Hier gibt es allerdings eine skurrile Ausnahme: Wenn von Richtlinien der Sendung vorgegeben, ist Alkohol in Ordnung. Was aber überhaupt nie in Ordnung ist, ist das Betreten der privaten Schlafräume und Badezimmer in der Villa der Kandidatinnen. Niko Griesert darf das Anwesen nur betreten, wenn es die Produktion vorsieht und über den Gemeinschaftsbereich geht es für den Rosenkavalier generell nicht hinaus. Die Produktion kann dem Bachelor außerdem arrangierte Dates während der Show vorgeben, die meisten Dates und seine Rosendamen wählt Niko Griesert allerdings selbst aus.

Eine Regel, an dessen Bruch Bachelor Niko nur haarscharf vorbeischlitterte, ist besonders pikant. Wenn er eine Kandidatin bereits vor den Dreharbeiten kennt, muss er das umgehend der Produktionsfirma melden. Im Fall der aktuellen Staffel wäre es dem Osnabrücker aber fast selbst nicht aufgefallen, dass er Kandidatin Michèle bereits vor der Show kannte. „Ich glaube, wir kennen uns“, hatte die Schönheit ihm beim Kennenlernen zugeflüstert und es wurde aufgedeckt, dass die beiden tatsächlich einmal über Instagram Kontakt hatten. Regelbruch also noch einmal knapp vermieden. Ansonsten hätte Niko für den Vertragsbruch eine Strafe von 5.001 Euro zahlen müssen. * nordbuzz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © TVNOW/picture alliance/dap & Imago Images/Panthermedia

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