ZDF zeigt Doku-Zweiteiler unter dem Motto „wachgeküsst“

Auf Entdeckungstour durch Deutschland: Diese Urlaubsparadiese liegen praktisch um die Ecke

Es müssen nicht immer die Dolomiten sein: In der Sächsischen Schweiz verbringen diese Kletterfreunde ihren alternativen Urlaub.
+
Es müssen nicht immer die Dolomiten sein: In der Sächsischen Schweiz verbringen diese Kletterfreunde ihren alternativen Urlaub.

In der zweiteiligen Doku „Wachgeküsst - Urlaubsparadiese in Deutschland“ begeben sich drei Filmemacherinnen auf die Suche nach längst vergessenen Orten innerhalb unserer Landesgrenzen.

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ - Was der Dichter Johann Wolfgang von Goethe in abgewandelter Form bereits im 19. Jahrhundert zu Papier brachte, bekommt in der aktuellen Corona-Pandemie eine neue Bedeutung: Zahlreiche Deutsche haben aufgrund des Virus ihren Sommerurlaub in fernen Ländern storniert. Stattdessen zieht es sie nun in deutsche Gefilde, zunehmend auch in bis dato nicht als erste Urlaubsadresse bekannte Gegenden wie den Spessart oder die Lausitz. Und siehe da: Es gibt natürlich auch dort einiges zu entdecken!

Auch die Filmemacherinnen Juliane Kussmann, Babette Hnup und Sylvie Kürsten haben sich auf die Suche nach spannenden Reisezielen innerhalb unserer Landesgrenzen gemacht. Ihre Ergebnisse präsentieren sie in der zweiteiligen Doku „Wachgeküsst - Urlaubsparadiese in Deutschland“ am Mittwoch, 22. Juli, und Mittwoch, 29. Juli, jeweils um 22.45 Uhr im ZDF.

Von der Ostsee an die Mosel führt die erste der beiden Reisen. Zu einem der Stopps zählt Pütnitz nahe dem Darß, einer der schönsten Halbinseln Deutschlands. Lange galt die Gegend als touristische Einöde, doch seit der Corona-Krise interessieren sich Urlauber wie Investoren gleichermaßen für das Örtchen in Mecklenburg-Vorpommern: Schon bald soll hier das 2.800 Betten fassende „Bernsteinressort“ entstehen. Auch Bootsliegeplätze und Golfparcours sind geplant.

Viel Natur von Nord bis Süd

Ein anderes Konzept verfolgt das Hinterland Vorpommerns. Die naturbelassene Flusslandschaft setzt auf nachhaltigen Tourismus statt Massenabfertigung. Im Schloss Schmarsow treffen die Autorinnen auf das Ehepaar Cölln, das mit seinem Sohn Hans und dessen Freunden einen Urlaub ohne WLAN verbringt. Ob dieses Konzept wohl auf Dauer bei allen Anklang findet?

Nach einem Abstecher an die deutsch-polnische Grenze und dem sich dort befindlichen renaturierten Braunkohlebergbau in der Lausitz geht es weiter gen Westen: Mit dem Fahrrad wollen die Berliner Berufsfeuerwehrleute Jürgen Mittmann und Thilo Rademann von Ober- nach Unterfranken reisen. Die Kamera begleitet sie ein Stück. Mit einem weiteren Zwischenstopp im „Panoramahotel“ im thüringischen Oberhof, auch bekannt als das „St. Moritz des Ostens“, endet die erste Reise schließlich am Mittelrhein und an der Mosel und den dort befindlichen zahlreichen Burgen.

Im zweiten Teil der Doku führt die Reise von Nord nach Süd: Auf dem Weg von Ostfriesland bis in den Schwarzwald werden erneut einige deutsche Touristen in ihrem Sommerurlaub begleitet. Auf der ostfriesischen Insel Borkum trifft das Filmteam eine Familie mit zwei Kindern, die mit einem Hausboot die Gegend erkunden. Später begleitet sie zwei Kletterfreaks auf ihren Touren durch die Sächsische Schweiz. Nach weiteren Stopps im Teutoburger Wald und in der Eifel endet die Reise schließlich im Schwarzwald bei Kirchtorte und Kuckucksuhr.

teleschau

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare