Noch 'ne Runde?

Alles spricht für eine zweite Staffel von „Big Little Lies“

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Am Sonntagnachmittag ließ Reese Witherspoon vial Social Media die Katze aus dem Sack: „Spending #SundayFunday with these ladies ... working on some new lies“.

In Hollywood scheinen sich immer mehr Stars zu sagen: Wer braucht schon einen Pressesprecher, wenn er einen Instagram-Account hat! Schauspielerin Reese Witherspoon (41) gehört jedenfalls zu jener Kategorie A-Klasse-Promis, die sich trefflich auf das charmante Ausplaudern von Neuigkeiten via Social Media verstehen.

Aktuell versetzt sie mit einem auch auf Facebook verbreiteten Post die internationale Fangemeinde ihrer herausragenden HBO-Serie „Big Little Lies“ in Aufruhr - mit einem Bild, auf dem sie gemeinsam mit ihren „BLL“-Co-Stars Laura Dern und Nicole Kidman in die Kamera strahlt. Darunter steht: „Spending #SundayFunday with these ladies ... working on some new lies“ ... Was doch, da sind sich die User-Kommentare einig, nichts anderes heißen kann, als dass an einer zweiten Staffel gearbeitet wird.

Autorin Liane Moriarty, die unter dem Titel „Tausend kleine Lügen“ die Buchvorlage schrieb, hatte sich vor Kurzem ja sogar etwas konkreteter geäußert: Sie habe „schon darüber nachgedacht, wie es weitergehen könnte“, denn: „Die Produzenten haben mich gefragt, ob ich Ideen habe. Ich würde kein neues Buch schreiben, aber vielleicht eine neue Story und dann werden wir sehen, was passiert.“

Die außerordentlich prominent besetzte Erfolgsserie, die hierzulande bei Sky zu sehen ist, ist eines der TV-Highlights des Frühjahres. Sie erzählt vor dem Hintergrund eines Krimiplots aus dem Leben der Wohlstandselite der kalifornischen Küstentraumstadt Monterey. Im Fokus stehen nicht die vielbeschäftigten Herren der Schöpfung, sondern die vom Luxus-Alltag geplagten Ladys (neben Kidman und Witherspoon sind unter anderem auch Shailene Woodley und Zoë Kravitz mit von der Partie) sowie deren Kids, die alle auf die gleiche Schule gehen.

„Big Little Lies“ präsentiert bei aller Überspitzung ziemlich viel reales Leben: zerrüttete Ehen im Millionärsmilieu, intrigante beste Freundinnen, gegen die sogar die „Desperate Housewives“ blass aussehen, und Erziehungsberechtigte, die den Begriff „Helikoptereltern“ völlig neu interpretieren ... Für die Schauwerte sorgen Sex in erstaunlich hohen Dosen, Traumhäuser am Pazifik und am laufenden Band Postkartenmotive von der Big Sur coast. Das Vertrackte ist: Man schmachtet vor Fernweh, und doch möchte man nicht einen Augenblick mit dem vermeintlichen Glamourleben der Protagonisten tauschen.

tsch

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