Bei „Aktenzeichen“: Erfolgreiche Jagd nach dem Serienkiller

Der Serienkiller Frank Gust ermordete mindestens vier Frauen. Mit jeder Tat wurde der „Rhein-Ruhr-Ripper“ hemmungsloser und brutaler. Erst nach Jahren kamen ihm die Ermittler auf die Spur.
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Der Serienkiller Frank Gust ermordete mindestens vier Frauen. Mit jeder Tat wurde der „Rhein-Ruhr-Ripper“ hemmungsloser und brutaler. Erst nach Jahren kamen ihm die Ermittler auf die Spur.

Seine Schandtaten erschütterten in den 1990er-Jahren die Republik.

Zwischen 1994 und 1998 ermordete der Serienkiller Frank Gust vier Frauen. Vor allem im Rhein-Ruhr-Gebiet herrschte damals das pure Entsetzen. Gust platzierte die Leichen seiner stark verstümmelten und teilweise ausgeweideten Opfer in der Regel an gut einsehbaren Orten. Die Boulevardpresse verpasste ihm den Namen „Rhein-Ruhr-Ripper“.

Dass der Mörder im September 2000 überhaupt vor das Duisburger Landgericht gestellt werden konnte, verdankten die Ermittler auch einem damaligen Bericht bei „Aktenzeichen XY ... ungelöst“. Weitere Zeugenaussagen nach der ZDF-Sendung brachten die Polizei auf die Spur des gelernten Dachdeckers. Ausschlaggebend für seine Verhaftung blieb jedoch, die Aussage einer Freundin von Gusts Mutter. Sie machte die Polizei endgültig auf den Serienmörder aufmerksam.

In einer neuen Sonderausgabe von „Aktenzeichen XY“ am Mittwoch, 28. November, 20.15 Uhr, ZDF, rollt Moderator Rudi Cerne den spektakulären Fall und historischen Fahndungserfolg noch einmal auf. Gemeinsam mit der Kriminalpsychologin Lydia Benecke diskutiert er darüber, wie ein Mensch überhaupt zu einem schlimmen Serienmörder werden kann und welchen Einfluss „Aktenzeichen“ auf die Lösung des Falles hatte.

In weiteren Einspielfilmen thematisieren Cerne und Benecke zwei weitere Verbrechen, die auch mithilfe des ZDF-Fahndungsklassikers gelöst werden konnten. Bei diesen geht es um einen Mord wegen nur trauriger 80 Euro und einer Prügelattacke, der ein Fußballfan zum Opfer fiel.

teleschau

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