Manfred Heidmann

Ältester noch lebender „Tatort“-Kommissar stirbt mit 96 Jahren

Er spielte in acht „Tatort“-Folgen den Saarbrücker Kommissar Schäfermann: Manfred Heidmann (Bild aus „Tote reisen nicht umsonst“, Mitte) ist im Alter von 96 Jahren gestorben.
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Er spielte in acht „Tatort“-Folgen den Saarbrücker Kommissar Schäfermann: Manfred Heidmann (Bild aus „Tote reisen nicht umsonst“, Mitte) ist im Alter von 96 Jahren gestorben.

Seinen ersten Auftritt hatte Manfred Heidmann in der ARD-Krimireihe „Tatort“ bereits 1970, in der zweiten Folge „Saarbrücken, an einem Montag ...“: Er spielte den Ermittler Horst Schäfermann aus Saarbrücken.

Nun ist der bislang älteste noch lebende „Tatort“-Kommissar im Alter von 96 Jahren verstorben. Wie der Sender SR nach Angaben seiner Familie erfuhr, verstarb Heidmann bereits letzte Woche.

Heidmann mimte von 1970 bis 1984 in acht Folgen den Saarbrücker Kommissar. Nur ein Jahr später beendete er jedoch seine Schauspielkarriere. Zuvor war er Ensemble-Mitglied des Schauspielhauses in Bochum. Außerdem war er als Synchron- und Hörspielsprecher und auch als Nachrichtensprecher tätig. Seine Frau Elisabeth Heidmann starb bereits 2010. Der gebürtige Lübecker lebte zuletzt in Essen.

Besonders berühmt ist Heidmann auch für sein Film-Debüt als Flugschüler Ludwig Mommsen in dem Heinz Rühmann-Film „Quax, der Bruchpilot“ (1941): Er sang das Lied „Heimat, deine Sterne“ von Erich Knauf und Werner Bochmann erstmals, eine Schnulze, die später auch von Freddy Quinn und Heino interpretiert wurde.

teleschau

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