Anwohner haben Nase voll! 

Vandalismus und Fäkalien - Partyvolk verwüstet Schanze

Das belebte Schanzenviertel vor Corona.
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Die Straßen des Hamburger Schanzenviertels werden wieder von Party-Vandalen heimgesucht.

Partymacher in Hamburg-Altona vandalieren in Gärten und Hauseingängen. Anwohner reichen die Maßnahmen von Polizei und Politik nicht aus. Jetzt wehren sie sich selbst.

Hamburg – Das Schanzenviertel in Hamburg-Altona ist ein beliebter Treffpunkt für viele verschiedene Bevölkerungsgruppen. Seit dem Ende des Lockdowns kann hier wieder ausgegangen, getrunken und gefeiert werden – zum Leidwesen der Anwohner. Während das Partyvolk nachts die Gegend aufmischt, erwachen die Ansässigen am nächsten Morgen zu menschlichen Fäkalien im Vorgarten, Erbrochenem im Hauseingang und zerbrochenen Glasflaschen auf dem Gehweg, wie 24hamburg.de berichtet.

Die Politik und die Polizei sind sich des Problems bewusst, haben bisher aber noch keine dauerhafte Lösung gefunden. Eine 2018 aufgestellte öffentliche Toilette und das aktuelle, coronabedingte Alkoholverbot ab 23 Uhr sind nur wenig wirkungsvoll. Die Anwohner haben davon nun genug und werden selbst aktiv. Mit am Haus befestigen Strahlern, die die Betrunkenen abschrecken sollen, werden Partymacher von den Vorgärten ferngehalten. Andere Bewohner haben eine Plakat-Aktion gestartet, die mit flotten Sprüchen zu mehr Ordnung und Anstand auffordert. Bisher jedoch mit mäßigem Erfolg. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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