Grapsch-Attacke

UKE Hamburg: Perverser Mitarbeiter übt „Brustmuskulatur-Massage“ an Patientin aus

Im Uniklinikum Eppendorf (UKE) in Hamburg soll es zu dreisten Grapsch-Attacken auf Patientinnen gekommen sein. Ein Essens-Auslieferer soll mehreren Frauen unerlaubt in den Schritt und an die Brust gefasst haben.

  • Wiederliche Grapsch-Attacke im Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE)*.
  • Patientinnen in Hamburg* von Essens-Auslieferer unsittlich berührt und bedrängt.
  • Hamburger Polizei* ermittelt.

Update vom Mittwoch, 14. Oktober 2020, 11 Uhr: Nach den widerlichen Grapsch-Attacken im UKE packt eine Patientin jetzt gegenüber „Bild“ aus. Erst sei der Täter „ganz fürsorglich“ gewesen. Doch dann entpuppte er sich zum S**-Ferkel! Im Fahrstuhl habe er Kathrin B. (51, Name geändert) aus Lurup zunächst auf die Schulter geküsst. Die Patientin, die von März bis Oktober 2020 im UKE lag und der im September ein Bein amputiert wurde, dachte zunächst, es handele sich um einen harmlosen Scherz. Doch nix da!

Krankenhaus in Hamburg:Universitätsklinikum Eppendorf
Adresse: Martinistraße 52, 20251 Hamburg
Öffnungszeiten: Rund um die Uhr geöffnet
Telefon: 040 74100
Dekan: Uwe Koch-Gromus
Tochterunternehmen:MediGate GmbH

Drei Wochen später schlug der lüsterne Essens-Auslieferer erneut zu. B.: „Er kam ins Zimmer gerollt, ich hatte ein Einzelzimmer, und dann ist er hinterhergekommen und hat die Tür zugemacht. Das kam mir schon komisch vor. Und dann hat er gefragt, ob ich ins Bett will, weil es mir nicht so gut ging an dem Tag.“

Als Kathrin B. dies bejate, habe der Essens-Auslieferer ihr helfen wollen. Dieses Angebot lehnte sie jedoch ab, verwies auf das Pflegepersonal, das dafür zuständig sei. „Er sagte dann: ‚Ne, das brauchen wir nicht extra, ich helfe dir.‘“ Im Bett angekommen, soll er dann angefangen haben, ihre Schultern zu massieren. Als sie ihn darum bat, damit aufzuhören, dann der Schock: Plötzlich rutschten ihm die Hände nach vorne. Er soll sein Opfer gefragt haben: „Brustmuskulatur-Massage?“ Kathrin B. blieb zunächst ganz cool, erwiderte nur: „Dann klatsch ich dir eine und jetzt hau ab!“

Ein Essens-Auslieferer im UKE soll mehrere Patientinnen unsittlich berührt haben – nicht nur am Knie! (Symbolbild/24hamburg.de-Montage)

Grapsch-Attacke im UKE Hamburg: Essens-Auslieferer fasst Patientin an Schulter, Brust und in den Schritt

Doch anstatt „abzuhauen“, soll er der Patientin dann auch noch in den Schritt gegriffen haben. Erst als Kathrin B. ihrem Märtyrer mit Schreien gedroht habe, sei er davon gelaufen. Kathrin B. stand nach der Aktion unter Schock, habe sich aus Scham nicht getraut, dem UKE-Personal von den Schandtaten des Essens-Lieferers zu berichten! Doch als sie von anderen Patienten ähnliche Geschichten zu Ohren bekam, meldete sie die Übergriffe der Polizei. Das UKE teilte 24hamburg.de auf Nachfrage mit: „Das UKE hat den betreffenden Mitarbeiter sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe freigestellt und unterstützt die Ermittlungen der Polizei vorbehaltlos.“

UKE Hamburg: Patientin nach Bein-Amputation von Mitarbeiter begrapscht

Erstmeldung vom Montag, 12. Oktober 2020: Hamburg – Sie waren frisch operiert, völlig hilflos und teilweise sogar relativ frisch amputiert! Doch das hielt einen widerlichen Essens-Auslieferer im UKE offenbar trotzdem nicht von ekelerregenden Grapsch-Attacken ab. Eine Patientin (50) aus Pinneberg (Schleswig-Holstein) berichtet gegenüber „Bild“ nach einer Bein-OP am 1. Oktober 2020 auf der Station H9 (Wirbelsäulenchirurgie) belästigt worden zu sein.

UKE Hamburg: Operierte Patientin von Essens-Auslieferer begrapscht und belästigt

Ein Angestellter sei mit Essen zu ihr gekommen. So weit, so gut. Doch dann soll er plötzlich angefangen haben, sie an der Schulter zu massieren. „Kurz darauf griff er mit seinen Händen an meine Brüste und drückte seinen Körper an mich“, erzählt sie in „Bild“. Doch der Lüstling war noch nicht fertig. Im Gegenteil: Er ging noch weiter und versuchte, sein wehrloses Opfer zu küssen. Die Patientin: „Als das wegen der Maske nicht klappte, griff er mir in den Schritt.“

Im UKE soll es zu Ekel-Übergriffen auf Patientinnen gekommen sein. (24hamburg.de-Montage)

Die Pinnebergerin sei völlig geschockt gewesen und konnte stundenlang nicht sprechen. „Ich war so perplex“, erzählt sie. „Wie kann man einem wehrlosen Menschen in einem Krankenhaus so etwas antun?“ In gebrochenem Deutsch soll der Täter sie dann auch noch seine „Schönheit“ genannt haben – Albtraum! 24hamburg.de berichtet auch über den Horror-Unfall in Eppendorf, bei dem neulich ein Kind (3)* verletzt wurde.

UKE Hamburg: Frau mit frisch amputiertem Bein von Mitarbeiter begrapscht

Und die Pinnebergerin ist leider nicht das einzige Grapsch-Opfer. Auch an einer Patientin aus Lurup soll das Ferkel sich in Hamburg* vergriffen haben. Besonders dramatisch: Der 51-Jährigen wurde im September 2020 ein Bein amputiert! Als der Mann ihr Essen auslieferte, sei es auch bei ihr zum unsittlichen Übergriff gekommen!

Und: Beide Frauen wollen noch von weiteren Opfern des widerlichen Essens-Auslieferer gehört haben. Die Hamburger Polizei ermittelt. Laut „Bild“ wurde der Tatverdächtige, der für ein Tochterunternehmen gearbeitet haben soll, umgehend freigestellt. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.  

Rubriklistenbild: © Daniel Bockwoldt/dpa & Jens Kalaene/dpa

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