Großdemo gegen Tierversuche in Hamburg

Heimliche Aufnahmen: "Soko Tierschutz" deckt Horror im "Todeslabor" auf

In Hamburg machte ein Tierschützer verstörende Aufnahmen. Das „Todeslabor“ LPT führt Tierversuche durch und schlachtet Hunde, wie die "Soko Tierschutz" zeigt.

Achtung! Das Video könnte auf Sie verstörend wirken.

  • In Hamburg nimmt das Forschungslabor der Pharmakologie und Toxikologie (LPT) Tierversuche vor
  • Seit Jahren steht das unter Tierschützern als "Todeslabor" bekannte LPT in der Kritik
  • Ein Mitglied der Organisation "Soko Tierschutz" konnte sich für drei Monate ins Labor einschleusen
  • Die Bild- und Videoaufnahmen der Tiere aus dem Todeslabor LPT in Hamburg sind unfassbar
  • Wegen der erschütternden Bild- und Video-Aufnahmen demonstrierten in Hamburg tausende Menschen gegen das "LPT"

Update vom 20. Oktober 2019: Nachdem ein Tierschützer der Organisation "Soko Tierschutz" erschreckende Foto- und Video-Aufnahmen aus dem "Todesl abor" "LPT" (Labor der Pharmakologie und Toxikologie) in Hamburg machen konnte, sind am Samstag (19. Oktober 2019) tausende Menschen gegen das Todeslabor auf die Straße gegangen. In dem Tierversuch-Labor, das in Mienenbüttel in Niedersachsen steht, werden Medikamente und Giftigkeitsversuche an Tieren durchgeführt. Das "LPT", welches seinen Hauptsitz in Hamburg-Neugraben hat, hält die Hunde, Katzen und Affen jedoch unter unwürdigen Bedingungen. Das zeigten die Fotos und Videos, die ein als Mitarbeiter getarnter Tierschützer der "Soko Tierschutz" in seiner dreimonatigen Tätigkeit bei "LPT" in Hamburg machen konnte.

Hamburg: Nach Schock-Aufnahmen der "Soko Tierschutz" - tausende Menschen demonstrieren gegen "LPT"

Rund 7300 Menschen nahmen deshalb am Samstag (19. Oktober 2019) an einer Demonstration vor dem Hauptsitz des "LPT" (Labor der Pharmakologie und Toxikologie) im Hamburger Stadtteil Neugraben teil. Die Demo sei friedlich verlaufen, teilte die Polizei Hamburg mit. Am Abend hätten sich vor dem Tierversuch-Labor in Mienenbüttel in Niedersachsen zudem einige hundert Menschen zu einer Mahnwache zusammengefunden. Die Demonstranten zündeten Kerzen an und hielten Transparente in Richtung des "Todeslabors", in dem Hunde, Katzen und Affen unter unwürdigen Bedingungen gehalten werden. Die Staatsanwaltschaft Stade ermittelt unterdessen nach der Strafanzeige gegen das "LPT" in Hamburg weiterhin gegen das Tierversuch-Labor. Unterdessen sorgt eine Messer-Attacke, bei der ein Mann schwer verletzt wurde, für Aufruhr in Hamburg.

Hamburg: Nach "Soko Tierschutz"-Schock - 7300 Menschen demonstrieren gegen Tierversuch-Labor "LPT"

Meldung vom 18. Oktober 2019: Hamburg - Es sind unfassbare Bild- und Videoaufnahmen, die ein Tierschützer der Organisation "Soko Tierschutz" in Hamburg machen konnte. In dem seit Jahren höchst umstrittenen Forschungslabor "LPT" (Labor der Pharmakologie und Toxikologie) werden massenhaft Tierversuche an Hunden, Katzen und Affen durchgeführt. Nun gelang es einem Mitglied der Organisation "Soko Tierschutz", sich für drei Monate als Tierpfleger in dem Labor in Hamburg einschleusen zu lassen. Dabei gelang es dem Mann, dessen Name aus Sicherheitsgründen öffentlich nicht genannt wird, zum Teil kaum erträgliche Bilder und Videos zu machen. Über die Horror-Aufnahmen aus dem Todeslabor in Hamburg berichtet nordbuzz.de*.

Hamburg: Horror-Labor "LPT" macht unwürdige Tierversuche an Hunden, Katzen und Affen

Ein Affe steht im „Todeslabor“ "LPT" (Labor der Pharmakologie und Toxikologie) in Hamburg mit dem Rücken an der Wand. Der Kopf wurde mit einer Vorrichtung aus Metall fixiert, die Arme stecken in weißen Tüchern. Der Blick des Tieres ist eine Mischung aus Angst und Schmerz. Was der Mitarbeiter im Labor dann mit dem Affen macht, ist in dem Video, das ein Tierschützer der Organisation "Soko Tierschutz" filmte, nicht zu sehen. 

Klar ist aber: Im "LPT" in Hamburg, das unter Tierschützern auch als Todeslabor bekannt ist, werden seit Jahrzehnten Tierversuche durchgeführt. Das Unternehmen testet Medikamente an Hunden, Katzen und Affen, macht Giftigkeitsversuche an den Tieren für Auftraggeber aus aller Welt, aber auch aus Deutschland. Die Missstände, die durch die Bild- und Videoaufnahmen der „Soko Tierschutz“ gezeigt werden, sind im „Todeslabor“ "LPT" groß. 

Hamburg: „Soko Tierschutz“ macht schockierende Bilder und Videos in Tierversuch-Labor „LPT“

Die Hunde, Katzen und Affen werden in dem Labor in Hamburg unter katastrophalen Bedingungen gehalten. Die Käfige im „Todeslabor“ sind zu viel zu klein und bieten den Tieren nur Fliesen und Gitterstäbe, nicht aber die gesetzlich vorgeschriebenen Beschäftigungsmöglichkeiten. Stattdessen ist auf dem Video der Organisation "Soko Tierschutz" zu sehen, wie Hunde in ihrem eigenen Blut sitzen oder liegen. 

Der Tierschützer, der sich für drei Monate als Mitarbeiter in das "LPT" (Labor der Pharmakologie und Toxikologie) in Hamburg einschleusen konnte, macht auch ein Foto von einer toten Katze. Das Tier ist nach einem offenbar missglückten Tierversuch mit einem Medikament lieblos in eine Mülltonne geworfen worden. Doch in dem Labor macht der als „LPT“-Mitarbeiter getarnte Tierschützer der „Soko Tierschutz“ noch grausamere Aufnahmen.

Hamburg: "Soko Tierschutz" macht mit Aufnahmen auf Missstände in "Todeslabor" aufmerksam

Gnadenlos filmt der als "LPT"-Mitarbeiter getarnte Tierschützer der Organisation "Soko Tierschutz", wie ein Hund der Rasse „Beagle“ in dem Labor in Hamburg geschlachtet wird. Ein anderer Mitarbeiter zieht dem Hund mit einem Messer das Fell ab, er wirkt auf den Videoaufnahmen wie ein schlechter Metzger. Der Tod der Hunde, Katzen und Affen wird im "LPT" in Hamburg, das unter Tierschützern und auch bei der "Soko Tierschutz" nur als "Todeslabor" bezeichnet wird, billigend in Kauf genommen. Die Versuche des "LPT" zielen laut dem eingeschleusten Tierschützer auf zwei Dinge ab: „Welche Dosis verletzt das Tier und welche Dosis tötet das Tier?“, sagt das Mitglied der „Soko Tierschutz“ in einem Interview mit dem Magazin Vice.

Die Forschung in dem "LPT" in Hamburg sei keine Forschung im eigentlichen Sinne, führt der als "LPT"-Mitarbeiter getarnte Tierschützer der Organisation "Soko Tierschutz" aus. „Tierversuche in der Forschung, das ist ein ganz anderer Bereich. Diese Tests sind Fließbandtierversuche“, sagt der Tierschützer über das Labor, das seinen Verwaltungssitz in Neugraben im Hamburger Stadtteil Harburg hat. Die Tierversuche finden dagegen in Mienenbüttel (gehört zum Landkreis Harburg) bei Hamburg statt. Am Samstag (19. Oktober 2019) soll es vor dem Verwaltungssitz sowie vor dem „Todeslabor“ von „LPT“ zu einer Großdemonstration kommen.

Hamburg: „Soko Tierschutz“ lädt am Samstag (19. Oktober) zur Großdemonstration gegen das „LPT“

Auf „Facebook“ haben sich bereits über 2500 Menschen zu der Großdemonstration in Hamburg angekündigt. Von 14 bis 17 Uhr fordert die „Soko Tierschutz“ zur „Großdemo gegen das Todeslabor LPT“ auf. Startpunkt soll der Neugrabener Markt in Hamburg sein. Ab 19 Uhr soll dann direkt vor den Toren des Labors in der Oldendorfer Straße 41 in Mienenbüttel (Landkreis Harburg), in dem Tierversuche an Hunden, Katzen und Affen vorgenommen werden, eine Mahnwache abgehalten werden. Laut dem Hamburger Abendblatt werden sogar rund 3500 Menschen in Hamburg erwartet. Unterdessen machte ein Mann in Hamburg eine gruselige Beobachtung, als er aus seinem Haus nach draußen blickte.

Wie am Dienstag bekannt wurde, ließ der Landkreis Harburg das Labor des „LPT“ (Labor der Pharmakologie und Toxikologie) in Mienenbüttel bei Hamburg, in dem Tierversuche an Hunden, Katzen und Affen vorgenommen werden, bereits untersuchen. Dabei stellten die Mitarbeiter ebenfalls Verstöße gegen den Tierschutz fest. „Die Käfige für die Affen sind beispielsweise zu klein. Genau wie die Tierschützer es berichtet haben“, sagt ein Sprecher des Landkreises zur Mopo. Unterdessen machten zwei Kanuten auf der Alster in Hamburg einen gruseligen Fund.

Hamburg: Behörden ermitteln wegen „Soko Tierschutz“ nun gegen das „Todeslabor“ „LPT“

Auch das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) habe bereits reagiert. Bei der Staatsanwaltschaft Stade erstattete das Laves eine Strafanzeige wegen des Verdachts auf strafrechtlich relevante Verstöße gegen tierschutzrechtliche Vorschriften. Nach dem mutigen Undercover-Einsatz der „Soko Tierschutz“ scheint sich im Fall des „Todeslabors“ „LPT“ in Hamburg also endlich etwas zu tun. Auf change.org kann zudem eine Petition gegen die Tierversuche im „LPT“ in Hamburg unterschrieben werden. Bei Google häufen sich derweil die Negativ-Kommentare gegen das Labor, in dem Tierversuche an Hunden, Katzen und Affen vorgenommen werden. Unterdessen machte in Bremerhaven bei Bremen einen Frau eine schrecklichen Fund, als sie mitten in der Nacht auf einen herrenlosen und scheinbar ausgehungerten Hund traf.

In den so genannten „Rezensionen“ der Nutzer für das „LPT“ in Hamburg heißt es unter anderem: „Wie im schlimmsten Horrorfilm, leider real. Die Angst und das Leid sind unvorstellbar.“ Ein anderer Nutzer schreibt: „Mir fehlen die Worte. Wie kann man so grausam sein. Nicht für alles Geld der Welt würde ich bei euch arbeiten. Hoffentlich wird der Laden so schnell wie möglich geschlossen.“ 1577 der insgesamt 1579 „Rezensionen“ schießen in dieselbe Richtung, doch ein Nutzer verteidigt das LaborLPT“ in Hamburg, in dem Tierversuche an Hunden, Katzen und Affen vorgenommen werden, sogar. Unterdessen kam es in Helmstedt bei Braunschweig zur dramatischen Verfolgungsjagd, in dessen Folge die Polizei zu einem schrecklichen Mittel greifen musste.

Hamburg: Tausende negative Kommentare nach „Soko Tierschutz“-Einsatz gegen „Todeslabor“ LPT

Der Nutzer schrieb in seiner „Rezension“ vor drei Wochen: „Ich frage mich, was diese scheinheiligen Clicktivisten tun, wenn sie oder ihre Angehörigen krank werden. Trotz ihrer Behauptung können viele pharmakologische Studien nicht in vereinfachten In-vitro-Modellen durchgeführt werden. Lebewesen sind einfach zu komplex. Ungeachtet dessen, was sie behaupten, genießt oder fühlt sich kaum ein biomedizinischer Arbeiter mit Labortieren zufrieden, aber solange es keine Modellsysteme mit vergleichbarer Leistung gibt, gibt es einfach keinen anderen gangbaren Weg.“ Unterdessen eskalierte in Hamburg ein Streit zwischen zwei Gruppen - plötzlich kam es zum Blut-Drama.

Mit dieser Meinung gegenüber dem „Todeslabor“ „LPT“ in Hamburg steht er jedoch ziemlich alleine da. Derweil machte eine Frau im Kreis Helmstedt bei Braunschweig eine schreckliche Entdeckung, als sie im Wald zwei Futtersäcke fand - mit einem gruseligen Inhalt.

 *nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Fotomontage / SOKO Tierschutz/ crueltyfree int / SOKO Tierschutz e.V. / o bs

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