Horror in Hamm-Süd

Schwerverletzt nach Kollision mit Streifenwagen – Polizeihund im Auto

Ein Mercedes ist am Donnerstagabend mit einem Polizeiauto zusammengestoßen. Dabei gab es zwei Verletzte, ein Hund der Polizei war im Auto.

  • Heftiger Unfall am Donnerstagabend im Hamburger* Stadtteil Hamm-Süd.
  • Polizeiauto stößt mit Mercedes zusammen.
  • Polizeihund der Hamburger Polizei* ist im Auto.

Hamburg/Hamm-Süd - Im sonst so ruhigen Gewerbegebiet in Hamm-Süd kam es am späten Donnerstagabend zu einem heftigen Unfall. Dabei kollidierte ein Mercedes mit einem Polizeiauto, zwei Menschen verletzten sich. Im Wagen der Polizistin war ein Polizeihund

Haushund Polizeihund
Lebenserwartung Deutscher Schäferhund: 9 – 13 Jahre
Höhe Deutscher Schäferhund: 60 – 65 cm, Malinois: 61 – 66 cm
Gewicht Deutscher Schäferhund: 30 – 40 kg

Hamburger Polizeiauto kollidiert in Hamm-Süd mit Mercedes - Hund war im Aut

Hamm-Süd ist eine ruhige Gegend. Hier gibt es zwischen Bille und Mittelkanal vor allem Gewerbe: Schrauberbuden, Exporthändler, Werkstätten. An der Bille liegen private Boote, die Billerhuder Insel mit ihren Schrebergärten ist nicht weit. Ob sich am Donnerstag jemand mit seinem Bollerwagen hierhin verirrt hat, ist zu bezweifeln. Dennoch sollte diese Ruhe heftig gestört werden.

Laut Angaben des Hamburger Abendblatts kam es in Hamm-Süd gegen 22:25 Uhr zu einem schlimmen Unfall. Daran beteiligt waren der Fahrer eines Mercedes und eine Polizistin. Sie war als Hunderführerin gerade mit einem Polizeihund unterwegs. Nichtsahnend fuhr sie auf der Süderstraße in Richtung Osten, als der Unfall geschah.

Der Fahrer des Mercedes wollte gerade abbiegen. Dabei hat er nach Angaben des Lagediensts der Polizei offenbar das Polizeiauto übersehen. So kam es zur Kollision, bei der zwei Menschen verletzt wurden. 

Zwei Menschen bei Kollision in Hamburg/Hamm-Süd verletzt

Für den Fahrer des Mercedes ging es sofort ins Krankenhaus. Er wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Ein Rettungswagen, begleitet von einem Notarzt, fuhr ihn in die Klinik. Die Polizistin hatte Glück im Unglück. Sie kam mit lediglich leichten Verletzungen davon. Auch sie wurde ins Krankenhaus gebracht. 

Der Polizeihund, der bei der Hamburger Polizistin im Auto saß, blieb unverletzt. Der Unfallort, die Süderstraße in Hamm-Süd, wurde auf Höhe Luisenweg in der Donnerstagnacht gesperrt. 

Hamburg im Blaulicht - Unfälle und Verfolgungsjagden im Mai

Die Kollision in Hamm-Süd ist leider nichts Außergewöhnliches. Regelmäßig kommt es in Hamburg zu teils schweren Unfällen. Meist sind Autos involviert, selten verursachen aber auch Fahrrad-Kollisionen schwere Verletzungen. Besonders spektakulär war dabei eine Verfolgungsjagd in der Hamburger Innenstadt*. Die Polizei konnte den fliehenden Mini-Van nur unter hohem Aufwand stoppen.

Anfang Mai kam es in Hamburg zu einem Unfall auf der Kattwaykbrücke*. Ein Mann übersah in seinem Auto die Schranke hinter einem Andreaskreuz. Es kommt zum schlimmsten, ein heranfahrender Güterzug hat nicht genug Zeit für die notwendige Bremsung. Der Audi des 64-Jährigen wird erfasst und 25 Meter weit mitgeschleift. Der Autofahrer hat Glück und verletzt sich nur leicht. Ein Krankenwagen bringt ihn ins Krankenhaus. 

Zu einem dramatischen Einsatz kam es auch in der Nacht auf Samstag in Norderstedt. Ein Passant fand einen frisch entbundenen Säugling in einem Gebüsch.

Wie Hunde zu Tätern werden können - Fehler bei der Erziehung

Beim Unfall in Hamm-Süd war am Donnerstagabend war der Hund das Opfer. Doch die Vierbeiner können auch zu Tätern werden. Auf extratipp.com* gibt es eine Liste mit tödlichen Unfällen, an denen Hunde beteiligt waren.* Die Beispiele sind teils verstörend, weil oft Kinder unter sechs Jahren zu den Opfern zählen. Dennoch ist die Anzahl der durchschnittlichen Toten durch Hundebisse in Deutschland extrem gering, berichtet extratipp.com mit Verweis auf das Bundesamt für Statistik in Wiesbaden. 

Zudem gilt: Schuld am Fehlverhalten von Hunden ist die falsche Erziehung. Auf extratipp.com gibt es deshalb unter anderem Informationen über gefährliche Hunderassen*, an die sich nur erfahrene Hundehalter wagen sollten.

Selbst ein Pfotenschutz, hier in Osnabrück, hilft bei einem Unfall nicht. (Symbolbild)

Quelle: 24hamburg.de-Blaulicht

* 24hamburg.de und extratipp.com sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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