Lamborghini sauber - Besitzer nicht

Hamburg: Lamborghini-Fahrer samt Waffe in Waschstraße festgenommen

Schlagstock, Taschenlampe, Elektroschocker und mehr: Das alles hatte ein Mann (35) bei der Reinigung seines teuren Lamborghinis dabei. Das brachte ihm eine Festnahme nach der Waschstraße ein. Warum? Das ist noch zu klären.

  • Hamburg-Hamm: Mann wäscht seinen gelben Lamborghini bei „Mr. Wash“.
  • Frau beobachtet ihn und entdeckt eine Waffe.
  • Hamburger Polizei* findet in seinem Auto weitere illegale Gegenstände.

Hamburg – Schock in der Waschstraße! Am Montag, 3. August 2020, 15:25 Uhr, will eine Frau ihren Wagen bei „Mr. Wash“ in der Eiffestraße in Hamburg-Hamm wieder zum Glänzen bringen. Doch als sie einen Kunden der Waschanlage beobachtet, gefriert ihr das Blut. Grund: Der Mann, der sein gelbes Lamborghini Cabrio schrubben lassen will, trägt obenrum zwar ein unschuldiges rosafarbenes Hemd. Doch ab der Gürtellinie wird‘s gefährlich. Die Zeugin glaubt, eine Waffe an seinem Hosenbund entdeckt zu haben – und wählt die 11-0! Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

Hamburger Stadtteil:Hamm
Fläche: 3,8 km²
Postleitzahl: 20535, 20537, 22087, 22089
Einwohner: 38.330 (31. Dez. 2019)
Bevölkerungsdichte: 10.087 Einwohner/km²
Bezirk: Bezirk Hamburg-Mitte

Hamburg-Hamm: Bewaffneter Lamborghini-Fahrer in Waschstraße gesichtet – Polizei rückt aus

Sicherheitshalber eilen die Beamten mit gleich sieben Streifenwagen zu „Mr. Wash“. Um den verdächtigen Maher A. ganz genau unter die Lupe zu nehmen, haben sie einen Spürhund dabei. Als die Ordnungshüter eintreffen, trägt der Mann jedoch keine Pistole, sondern ein Messer am Gürtel. Während sein gelber Lamborghini durchgebürstet wird, nähern die Polizisten sich Maher A. mit gezogenen Waffen und konfrontieren ihn mit ihrer Beobachtung.

Mit seinem gelben Lamborghini sorgte ein schwer bewaffneter Mann in einer Hamburger Waschstraße für Angst und Schrecken. (24hamburg.de-Montage)

Hamburg-Hamm: Lamborghini-Fahrer mit Messer, Elektroschocker und Schlagstock im Auto

Der 35-Jährige leugnet zunächst, dass er Schusswaffen besitzt. Bei der Durchsuchung seiner Protz-Karosse werden die Beamten allerdings eines Besseren belehrt. Gleich auf dem Fahrersitz finden sie eine Gaspistole. Und damit nicht genug. Maher A. hat auch noch einen Schlagstock, einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker und ein Einhandmesser im WagenFestnahme! Der Mittdreißiger muss mit zur Wache. Laut „Bild“ ermittelt die Polizei nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Hamburg-Hausbruch: Mann will Waffe reinigen – und schießt sich ins Gesicht

Mit Gas- und Schreckschusspistolen ist nicht zu spaßen. Das mussten Hamburger Feuerwehr* und Polizei erst kürzlich wieder feststellen, als sie einem Mann in Hamburg-Hausbruch zur Hilfe eilten, der sich versehentlich ins Gesicht geschossen hatte. Kein Scherz: Der Herr aus dem Kreis Harburg wollte eigentlich nur seine Gaspistole reinigen. Doch vorher hatte er vergessen, das Magazin und die Patrone herauszunehmen. 24hamburg.de berichtet über den heftigen Vorfall, bei dem der Mann eine dicke Ladung Reizgas ins Gesicht bekam und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Er klagte über eine starke Augenreizung.

Hamburg-Schnelsen: Polizei fahndet nach Pistolen-Räuber

Zudem fahndet die Hamburger Polizei gerade einem Tankstellen-Räuber, der die Aral-Tankstelle auf dem Schleswiger Damm in Schnelsen am Abend des 1. Mai 2020 mit einer Pistole überfallen hat. Er drohte dem Mitarbeiter an der Kasse nicht nur mit einem Schuss, sondern verprügelte ihn auch noch mit seiner Waffe, sodass das Opfer mit Platzwunden am Kopf in eine Klinik eingeliefert werden musste, wie 24hamburg.de berichtet.

Auch Deutschrapper Haftbefehl hat sich aus Versehen selbst angeschossen

Mit dem versehentlichen Schuss ist der Mann aus Hausbruch nicht alleine. Auch Deutschrapper Haftbefehl (34, bürgerlich Aykut Anhan) hat neulich aus Versehen einen Schuss abgefeuert. Dieser traf den „Brudi namens Fuffi“-Interpreten am Unterschenkel. Der Rapper kam ins Klinikum Darmstadt, wo er operiert und versorgt wurde und bedankte sich auf Instagram: „Ich wollte mich bei dem ganzen Team vom Klinikum Darmstadt bedanken, besonders beim Oberarzt und den ganzen Schwestern. Vielen Dank, Sie haben sich super gekümmert."

Dann zeigte er seinen Fans die Wunde: „Hier vorne ist so ein großes Loch, nur damit ihr Bescheid wisst. Da ist ein Schwamm drin und der saugt den ganzen Dreck raus, damit die neuen Zellen von unten wachsen und mein Muskel sich wieder aufbaut“, erzählte der Rapper in der Instagram-Story seiner Frau Nina Anham und erklärte: „Die Kugel ist von hier oben rein.“

Wie die „Hessenschau“ berichtet, stand „Hafti“ zum Zeitpunkt des Schusses unter Drogen- und Alkoholeinfluss, was auch zum Ort des Geschehens, dem Frankfurter Bahnhofsviertel, passt. Mittlerweile geht es dem Offenbacher mit türkischen Wurzeln wieder besser. „Hamdullah (arabisch für Gott sei Dank, Anmerkung der Redaktion) mir geht‘s gut! Nächste Woche neue Single mit Milonair JA!Nein!“, twitterte er munter am 19. Juli. Nur acht Tage nach dem gefährlichen Zwischenfall stand er zudem für ein Autokonzert in Karlsruhe schon wieder auf der Bühne – ganz schön zäh, dieser Haftbefehl. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Martial Trenzzini/dpa, Bodo Marks/dpa , Christophe Gateau/dpa

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