Erneuter Kokain-Fund in Hamburg

Zoll blickt in Bananen-Container - und macht einen unfassbaren Fund

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Im Hamburger Hafen fanden Ermittler der GER Hamburg in insgesamt 42 Bananenkartons rund 700 Kilogramm Kokain.

Im Hamburger Hafen ist dem LKA und Zollfahndungsamt Hamburg ein erneuter Schlag gegen international tätige Drogenhändler gelungen.

Update vom 27. August 2019: Der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Landeskriminalamtes Hamburg und des Hamburger Zollfahndungsamtes ist erneut ein großer Schlag gegen internationale Drogenhändler gelungen. Knapp einen Monat nach dem Rekordfund von 4,5 Tonnen Kokain in 211 Sporttaschen im Hamburger Hafen (siehe Meldung unten) wurde nun bekannt, dass den Fahndern erneut eine große Menge des Rauschgiftes sowie etliche Drogenhändler ins Netz gegangen sind. Bereits Anfang April 2019 hatte das Zollfahndungsamt Hamburg einen Hinweis erhalten, dass sich in drei Seecontainern eines unter deutscher Flagge fahrenden Schiffes nicht wie angegeben Bananen, sondern Kokain befinden würde.

Hamburg: Erneuter Drogenfund im Hafen - Zollfahndungsamt stellt 700 Kilogramm Kokain sicher

Als das Schiff am 6. April 2019 im Hamburger Hafen einlief, überprüften die Beamten der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) die Container - und machten einen unfassbaren Fund. In insgesamt 42 Bananenkartons und jeweils mit einer Schicht Bananen bedeckt versteckten sich 595 Pakete mit Kokain - ein Gesamtgewicht von 700,69 Kilogramm! Die Polizei machte zum Wert des Kokain-Fundes keine Angaben. Sollte es jedoch um 700 Kilogramm reines Kokain gehandelt haben, läge der Straßenverkaufswert nach einer üblichen Streckung des Rauschgiftes bei rund 160 Millionen Euro. Doch damit nicht genug.

Nach der Sicherstellung des Kokains gab das Zollfahndungsamt Hamburg den Container wieder frei. Einsatzkräfte konnten jedoch am Morgen des 8. April 2019 beobachten, dass der Container nicht, wie in den Ladepapieren vorgegeben, zum Fruchtzentrum am O`swaldkai transportiert, sondern mit einem Lkw zu einer Lagerhalle in der Lederstraße in Hamburg-Stellingen gefahren wurde, teilte die Polizei mit. 

Hamburg: 700 Kilogramm Kokain in 42 Bananenkartons gefunden - Wert: 160 Millionen Euro

Dort habe man drei Tatverdächtige, einen 36-jährigen Türken, einen 44-jährigen Albaner und einen 48-jährigen Kosovaren, festnehmen können. Gegen sie ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Hamburg, die drei mutmaßlichen Drogenhändler sitzen in Untersuchungshaft. In der Wohnung des 44-jährigen Albaners, der früher in einer Bananenreiferei am Fruchtterminal tätig war, fanden die Beamten des Zollfahndungsamtes Hamburg zusätzlich etwa 100 Gramm Gold und 244.000 Euro Bargeld

Die Täter handelten zudem offenbar äußerst professionell. Die Fahnder fanden am Verladeort in Hamburg etliche Utensilien wie einen zusätzlichen Kühlcontainer und 25 Kartons mit „Ersatzbananen“, um die Paletten und Kartons nach der Entnahme des Kokains wieder in den Originalzustand zu bringen. Bei den weiteren Ermittlungen identifizierten die Fahnder des Zollfahndungsamtes Hamburg zudem zwei 34- und 42-jährige Deutsche sowie einen 35-jährigen Türken, die allesamt im Logistikbereich des Hamburger Hafens gearbeitet hatten und durch ihre Mithilfe die Entnahme des Kokains aus den Containern ermöglichten.

Hamburg: Neun Drogenhändler in Folge des Fundes von 700 Kilogramm Kokain festgenommen

Auch der Lkw-Fahrer, der den Container ohne entsprechenden Fahrauftrag zum "Verladeort" in Hamburg-Stellingen gefahren hatte, konnte bei den weiteren Ermittlungen der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Hamburg identifiziert und gefasst werden, teilte die Polizei Hamburg mit. Gegen den 32-jährigen Deutschen erging ebenso ein Haftbefehl, wie gegen einen weiteren 43-jährigen Deutschen. Der Täter hatte bei einem Fruchthändler die 25 Kartons mit „Ersatzbananen“ gekauft.

Ein weiterer Mittäter, ein 54-jähriger Deutscher, wurde schließlich am 21. August 2019 in Nordmazedonien festgenommen. Dorthin hatte sich der Mann, der den Kühlcontainer erwarb und für den Kokain-Transport in Hamburg zur Verfügung stellte, abgesetzt, ehe er von mazedonischen Sicherheitskräften aufgrund eines EU-Haftbefehls gefasst und an die deutschen Behörden überstellt wurde.

Eine Familie aus Stormarn bei Hamburg buchte eine Traumreise für 6000 Euro, doch der Urlaub im Oman wurde zum Albtraum.

Hamburg: Polizei und Zollfahndungsamt zufrieden nach erneutem Drogen-Fund

Hamburgs Polizei-Pressesprecher Timo Zill zeigte sich zufrieden: „Die hartnäckig und mit vollem Engagement geführten Ermittlungen der GER Hamburg in enger Zusammenarbeit mit der Spezialabteilung für organisierte Drogenkriminalität der Staatsanwaltschaft Hamburg sind ein Schlag gegen die internationale Rauschgiftkriminalität.“ Man habe nicht nur erfolgreich 700 Kilogramm Kokain sichergestellt, sondern auch ein kriminelles Netzwerk zerschlagen. 

Auch der Pressesprecher des Zollfahndungsamtes Hamburg, Frank Nielsen, lobte den Kokain-Fund und die Zerschlagung der Drogenhändler-Gruppe: „Es hat sich erneut gezeigt, dass die langjährig bewährte Zusammenarbeit zwischen Zoll und Polizei in der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Hamburg zu außerordentlichen Erfolgen führt.“ Über einen Tatzeitraum von April 2019 bis August 2019 wurden so nicht nur rund 700 Kilogramm Kokain sichergestellt, sondern auch neun international tätige Drogenhändler verhaftet.

Im Hamburger Hafen fanden Ermittler der GER Hamburg in insgesamt 42 Bananenkartons rund 700 Kilogramm Kokain.

Derweil erlebten 24 Frauen in Hamburg einen Albtraum, als sie über die Plattform CouchSurfing ein kostenloses Zimmer bei einem Mann nutzten und von ihm gequält wurden.

Hamburg: Zollfahndungsamt macht im Hamburger Hafen unfassbaren Drogenfund

Meldung vom 2. August 2019: Dem Hamburger Zollfahndungsamt ist ein großer Schlag gegen internationale Drogenschmuggler gelungen. Im Hamburger Hafen hatten die Fahnder einen Container durchsucht, der zuvor auf einem Schiff in Montevideo (Uruguay) auf die Reise geschickt wurde und für Antwerpen (Belgien) bestimmt war. Statt der angegebenen Sojabohnen fand der Zoll jedoch 211 Sporttaschen mit Kokain im Schiffscontainer. Über den unfassbaren Fund in Hamburg berichtet nordbuzz.de*. Einen Schock am Hauptbahnhof Hamburg erlebte indes ein um Hilfe bittender blinder Mann.

Das im Hafen Hamburg gefundene Kokain wurde unter strenger Geheimhaltung vom Zoll vernichtet.

Hamburg: Zoll findet am Hafen in Container statt Sojabohnen insgesamt 211 Sporttaschen mit Drogen

Bereits Mitte Juli gelang dem deutschen Zoll im Hafen Hamburg ein großer Schlag gegen internationale Drogenschmuggler. Bei einer Kontrolle nach der Risikoanalyse eines verdächtigen Containers aus Montevideo entdeckten die Zöllner eine Drogenlieferung. In einem für Antwerpen (Belgien) bestimmten Schiffscontainer aus Montevideo (Uruguay) fanden Mitarbeiter des  Zollfahndungsamt in Hamburg nicht wie angegeben Sojabohnen, sondern 211 Sporttaschen vor. Darin enthalten: mehr als 4200 Pakete Kokain! Die wogen zusammen mehr als 4,5 Tonnen - und sorgten deshalb für einen Rekordfund im Hamburger Hafen.

Dagegen kam es zu einem grausamen Verbrechen bei Hamburgals ein Mann zerstückelt und einbetoniert wurde. Derweil bekam Peter Tschentscher, Bürgermeister von Hamburg, einen unglaublichen Anruf. Unterdessen machten Touristen an der Elbphilharmonie in Hamburg eine grauenvolle Entdeckung in der Elbe.

Hamburg: Deutscher Zoll findet in Schiffscontainer 4,5 Tonnen Kokain in 211 Sporttaschen

Denn der Straßenverkaufswert der 4,5 Tonnen Kokain liegt bei fast einer Milliarde Euro. Es handle sich um die größteKokainlieferung, die jemals in Deutschland entdeckt worden sei, teilte das Hamburger Zollfahndungsamt am Freitag (2. August) mit. Die Drogen aus Hamburg seien in der Zwischenzeit unter strenger Geheimhaltung und mit umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen vernichtet worden.

Einen Albtraum erlebte eine junge Frau in Hamburg, als sie während des Joggens von einem Mann in eine Unterführung gezerrt wurde. Die Polizei fahndet indes in Hamburg nach einer Vergewaltigung an der Alster nach dem Täter. Am Elbstrand bei Stade nahe Hamburg wurde eine Leiche in der Elbe gefunden, doch der Tote stellt die Polizei vor ein Rätsel.

„Dieser herausragende Erfolg belegt einmal mehr, wie schlagkräftig der deutsche Zoll Kriminalität bekämpft. Mit seiner ausgefeilten Risikoanalyse gelingt es dem Zoll, aus der enormen Anzahl an Containern, die tagtäglich den Hafen Hamburg passieren, die richtigen zu öffnen und illegale Waren herauszufischen“, sagte der zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Dr. Rolf Bösinger. Die Polizei machte indes in Hildesheim einen unfassbaren Drogen-Fund nach einer VW-Kontrolle. In der Nähe der Köhlbrandbrücke in Hamburg suchte der Kampfmittelräumdienst nach Blindgängern - und machte einen schockierenden Fund.

Am Bahnhof Hamburg-Altona schockte dagegen eine rassistische Durchsage die Fahrgäste. Derweil wurde im Wattenmeer der Nordsee ein Ehepaar mit seinen Pferden von der Flut überrascht, es kam zum Drama! Unterdessen attackierte ein Mann ein kleines Kind, die Mutter griff daher zu einer kuriosen Waffe um ihren Sohn zu schützen.

Statt der angegebenen Sojabohnen fand der Zoll in einem Container im Hamburger Hafen 211 Sporttaschen - mit brisantem Inhalt.

Unterdessen kam es in Niedersachsen zu einem Unfall-Drama, als eine Pferde-Kutsche in der Lüneburger Heide verunglückte. Zu einer brutalen Attacke auf einen jungen Mann aus Hamburg kam es hingegen in einer Straßenbahn in Magdeburg. Dagegen blamierte ein falscher Scheich das Alsterhaus in Hamburg und sorgt so für viele Lacher im Netz. Dagegen kam es am Hauptbahnhof in Hamburg zum Drama, als ein Zug losfuhr und ein Mann plötzlich auf den ICE sprang.

Nag

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