Einsatz in der Hansestadt

Flughafen Hamburg: Flugzeug landet, plötzlich rückt Polizei im Großaufgebot an

+
Am Hamburger Flughafen löste eine Passagierin einen Polizeieinsatz wegen eines Terror-Verdachts aus

Am Flughafen in Hamburg kam es zum großen Einsatz der Polizei. Eine Frau stieg am Hambrug Airport aus dem Flugzeug. Kurz darauf kam es zum dramatischen Vorfall.

  • Am Hamburger Flughafen ereignete sich schreckliches
  • Eine ISIS-Rückkehrerin wollte auf dem Flugzeug aussteigen
  • Sofort erfolgte die Festnahme durch die Bundespolizei

Update vom 28. Januar 2020 um 9.17 Uhr: Seit rund zwölf Tagen sitzt die vermutliche Ex-ISIS-Kämpferin Elina F. nun schon in Hamburg hinter Gittern. Die 'Bild' gab nun bekannt, dass es bislang noch keinen Termin beim Familiengericht gab, der Anwalt der 30-Jährigen jedoch einen Plan für die Mutter und ihre Söhne habe.

Flughafen Hamburg: Anwalt beantragt "Familienzimmer"

Nun sickerte jedoch die Information durch, dass der Anwalt der Hamburgerin sich dafür einsetzen will, dass die beiden Kindern mit ihrer Mutter im Gefängnis leben können. Elina F . und ihre beiden Söhne würden dann in einem "Familienzimmer" unter milderen Haftbedingungen untergebracht werden. 

Update vom 17. Januar 2020 um 14.55 Uhr: Als Elina  F. am Mittwochabend am Hamburger  Flughafen landete, löste sie einen Großeinsatz der Bundespolizei aus. Aufgrund eines Terror-Verdachts wurde die Hamburgerin verhaftet und zunächst in U-Haft gesteckt. Nun entschied ein Richter am Donnerstag, wie es mit der vermutlichen Ex-ISIS-Kämpferin weitergehen soll.

Flughafen Hamburg: Ex-ISIS-Kämpferin Elina F. nach Festnahme in U-Haft

Am Donnerstag wurde die Hoffnung der 29-jährigen Passagierin, die am Mittwochabend am Flughafen in Hamburg festgenommen wurde, auf baldige Entlassung aus der U-Haft zerschlagen. Ein Richter entschied, dass die Inhaftierte für mindestens 14 weitere Tage in U-Haft bleiben muss und erließ einen offiziellen Haftbefehl. In den kommenden drei Monaten erhebt die Generalbundesanwaltschaft Anklage gegen Elina F., verhandelt wird vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg. Geprüft wird dann, was am Tatvorwurf gegen die Ex-ISIS-Kämpferin dran ist und ob die Tatvorwürfe gerechtfertigt sind. Sollte sie verurteilt werden, drohen der 29-jährigen Mutter bis zu zehn Jahre Haft wegen Schwerkriminalität.

Hamburg: Mutter und Kinder bekommen Besuchserlaubnis

Nach der Festnahme von Elina F. am Flughafen in Hamburg, folgte nun für Mutter Ludmilla (57) wenigstens eine gute Nachricht. Sie darf ihre Tochter in der nächsten Woche im Untersuchungsgefängnis besuchen. Auch im Falle der beiden Kinder, die dem Kinder- und Jugendnotdienstes übergeben wurde, gibt es Neuigkeiten. Die Behörden entschieden, dass auch sie ihre Mama besuchen dürfen. 

Flughafen Hamburg: Frau löst Großeinsatz am Flughafen aus

Ursprungsmeldung vom 16. Januar 2020: Hamburg - Schreckliches spielte sich am Mittwochabend (15. Januar 2020) am Hamburger Flughafen ab. Eine 29-jährige Frau wurde gegen 22 Uhr kurz nach der Landung mit einer Turkish-Airlines-Maschine aus Istanbul von Bundespolizisten in Hamburg festgenommen. Über den Terror-Schock und die Hintergründe des Bundespolizei-Zugriffes berichtet nordbuzz.de*.

Hamburg: Elina F. landet mit Turkish-Airlines-Maschine am Hamburger Flughafen

Gegen 21.27 Uhr landete das Flugzeug von Elina F. mit der Flugzeugnummer TK 1667 am Hamburger Flughafen und rollte nach der Landung zu Gate 6 im Terminal 2. Doch statt von ihrer Mutter Ludmilla (57) in Empfang genommen zu werden, wartete dort die Bundespolizei auf die 29-jährige Frau. Auf direkten Weg ging es für Elina F. mit einem Polizeiauto zur Dienststelle der Bundespolizei am Flughafen in Hamburg, wie nordbuzz.de* berichtet. 

Die beiden Kinder der inhaftierten Frau, Bilal (4) und Hamza (2) sollen zum Zeitpunkt des Zugriffes am Hamburger Flughafen ebenfalls im Flieger gesessen haben. Sie wurden nach der Festnahme von Elina F . in die Obhut des Kinder- und Jugendnotdienstes übergeben. 

Hamburg: Bundespolizei ermittelt gegen die 29-jährige Frau wegen Terror-Verdachts

Ermittelt wird gegen die mutmaßliche ISIS-Kämpferin wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen, terroristischen Vereinigung sowie Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Die 29-jährige Frau lernte vor rund 15 Jahren ihren Freund Serkan E. kennen und lieben und konvertierte ihm zu Liebe zum Islam. Daraufhin verteilte die Frau aus Hamburg im Stadtteil Bergedorf den Koran und folgte ihm anschließend nach Syrien.

Die Bundespolizei vermutete, dass sie sich dort dem "Heiligen Krieg" anschließen wollte. Ihr Mann, der schon in Hamburg als kriminell auffällig galt, verstarb jedoch an der Front und Elina F . floh aus Syrien und saß in der Türkei in Abschiebehaft. Nun schob die Türkei die als "ausländische Terroristenkämpferin" geltende Frau nach Deutschland ab, wo sie in Hamburg am Mittwochabend landete. Derweil hat die Polizei in Hamburg eine Leiche gefunden und einen schrecklichen Verdacht geäußert.

Hamburg: Inhaftierte Elina F.  hofft auf gute Nachrichten

Aktuellen Ermittlungen legen nahe, dass die 29-Jährige auch nach dem Tod ihres Mannes, weiterhin dem IS treu blieb und versuchte hatte, Rekruten über das Internet zu beschaffen. In einem Video ist Elina F. verschleiert mit einem russischen Sturmgewehr zu sehen. Mittlerweile soll die junge Frau sich jedoch mehrfach vom IS distanziert haben.

Die aus Hamburg stammende Elina F. hofft nun auf gute Nachrichten bei der Haftprüfung am Donnerstag in Hamburg und das sich nach einer Nacht in Untersuchungshaft wieder entlassen wird. Die Anwältin der 29-jährigen Frau, Ina Franck, ging bereits in der Nacht der Festnahme am Hamburger Flughafen alle weiteren Schritte mit der Angeklagten Elina F. durch. Währenddessen kam es im Hamburg zu einem weiteren schrecklichen Vorfall. Ein Müllwagen erfasste einen Radfahrer und verletzte ihn lebensgefährlich.  Derweil ereignete sich in Norforf nahe Hamburg ein schrecklicher Unfall. Ein Tesla krachte in einen Baumarkt

Fliegende Vogelscheuche vom Flughafen Hamburg: Falke Egbert

Quelle: Nordbuzz.de 

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion