Atemnot, Gliederschmerzen, Dauer-Erschöpfung

Corona-Langzeitfolgen: „Kann noch immer nicht laufen“ – Hamburgerin (34) nach Genesung auf Rollator angewiesen

Hamburgerin Alexandra Krannich muss seit ihrer Corona-Infektion am Rollator gehen, weil ihr Körper geschwächt ist.
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Hamburgerin Alexandra Krannich geht seit ihrer Corona-Infektion am Rollator. (24hamburg.de-Montage)

Fast ein halbes Jahr nach den ersten Corona-Infektionen in Deutschland nehmen viele das Virus mittlerweile auf die leichte Schulter. Zwei Fälle aus Hamburg zeigen jedoch schwere Langzeitschäden.

Hamburg – Alexandra Krannich ist erst 34 Jahre jung, gehört eigentlich nicht zur „Risikogruppe“ und geht nun nach ihrer Corona-Infektion am Rollator. Das Virus hat ihren Körper so sehr geschwächt, dass sie noch Monate nach der Genesung an Atemnot, Gliederschmerzen und Dauer-Erschöpfung leidet. Selbst kurze Spaziergänge schafft sie nur noch mit einem Rollator, wie sie gegenüber „NDR“ erzählt.

Auch Torsten Steenbeck (61) kämpft mit den Folgen seiner Corona-Infektion. Bei ihm liegt die Krankheit noch länger zurück. Heute ist er nur noch halb so leistungsfähig und fit wie früher. Kleine Treppen machen ihm zu schaffen und er muss jetzt immer früh ins Bett. Zudem kämpft er mit enormen neurologischen Schäden, kann seine Finger nicht mehr bewegen. 24hamburg.de berichtet über die Hintergründe der Folgeerscheinungen und auch darüber, wie Uniklinik-Hamburg-Eppendorf-Direktor Prof. Stefan Kluge* die Situation einschätzt.

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