News-Ticker aus Schleswig-Holstein

Problem-Bombe endlich entschärft - doch eine Aktion macht fassungslos

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Tausende Anwohner sind wegen einer Bombenentschärfung in Glinde bei Hamburg von einer Evakuierung betroffen.

In Glinde bei Hamburg wurde eine Fliegerbombe entschärft. Nach der Evakuierung tauchten viele Probleme auf. Alle Infos zur Entschärfung im News-Ticker.

  • In Glinde bei Hamburg wurde eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden
  • Seit dem Mittwochmorgen (4. September) läuft in Schleswig-Holstein die Evakuierung
  • Fast 8000 Anwohner sind betroffen, die Schule fällt aus, zahlreiche Straßen sind gesperrt
  • Nach der Evakuierung hat die Polizei die Freigabe zur Bombenentschärfung erteilt
  • Die Bombenentschärfung wurde wegen Personen im Sperrgebiet und eines fehlenden Spezialgeräts mehrmals unterbrochen
  • Die Fliegerbombe wurde am späten Mittwochabend in Glinde bei Hamburg erfolgreich entschärft

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Update vom 5. September 2019: Es ist vollbracht! Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Mittwochabend um kurz vor Mitternacht in Glinde bei Hamburg erfolgreich entschärft. Die Evakuierung verlief jedoch nicht so reibungslos, wie geplant. Wiederholt liefen Personen in den Sperrbereich, wie die Polizei berichtet. Nachdem die Beamten den Sperrbereich geräumt hatten,gab es die Freigabe zur Bombenentschärfung mit einer Verzögerung von ca. zweieinhalb Stunden. Gegen 14.35 Uhr begann der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung. Gegen 15.50 Uhr wurde die Entschärfung jedoch erneut unterbrochen. Einmal mehr verirrten sich Personen im Sperrgebiet. Sie wurden und von der Polizei zügig entfernt aus dem Bereich entfernt. Gegen 16.25 Uhr konnte die Entschärfung zwar fortgesetzt werden, diese gestaltete sich zunehmend schwieriger als angenommen. Für eine abschließende Entschärfung fehlte nämlich ein Spezialgerät, das erst an den Fundort der Bombe gebracht werden musste.

Die Entschärfung wurde dann mit einer sogenannten Restsprengung erfolgreich abgeschlossen. Die abgesperrten Bereiche wurden von der Polizei sofort nach der Entschärfung wieder freigegeben, die Bewohner aus Schleswig-Holstein konnte endlich wieder zurück in ihre Wohnungen und Häuser. Insgesamt waren 102 Polizeibeamte und 671 Mitarbeiter von Feuerwehr, Stadt und Rettungsdienst an dem Einsatz beteiligt.

In Hamburg fuhr ein albanischer Hochzeitskorso mit 17 Autos durch die Innenstadt, als plötzlich mehrere Schüsse fielen.

Update vom 4. September 2019, 20.42 Uhr: Jetzt kann es endlich weitergehen. Das Spezialgerät ist in Glinde eingetroffen, wie die Polizei mitteilt. Der Kampfmittelräumdienst wird nun mit der Bombenentschärfung bei Hamburg fortfahren. Die Anwohner warten schon ganz gespannt darauf, wann sie endlich wieder in ihre Häuser zurück können.

Update, 18.30 Uhr: Wie die Polizei Herzogtum Lauenburg und Stormarn auf seiner Facebook-Seite bekannt gab, verzögert sich die Entschärfung der Bombe in Glinde bei Hamburg weiter. Demnach werde zwar weiterhin an der Bombe gearbeitet, doch für die endgültige Entschärfung der Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sei ein Spezialgerät nötig. Das werde gerade nach Glinde in Schleswig-Holstein nachgeführt. Dadurch sei aber noch nicht abzuschätzen, wann die Entschärfung der Bombe bei Hamburg abgeschlossen sein wird, teilte die Polizei mit. Damit können die rund 8000 Menschen aus Glinde undReinbek-Neuschönningstedt weiterhin nicht in ihre Häuser und Wohnungen in der Nähe von Hamburg zurück.

Derweil kam es in Schleswig-Holstein zu einem Drama, als ein Mann dem Kassierer einer Shell-Tankstelle in Lübeck eine Waffe an den Kopf hielt und abdrückte.

Glinde bei Hamburg: Bombenentschärfung nur mit Spezialgerät möglich - weitere Verzögerung

Update, 16.49 Uhr: Das hat noch gefehlt. Während der Kampfmittelräumdienst die Bombe entschärfen wollte, wurdenim Sperrgebiet wiederholt Menschen gesichtet. Unglaublich! Daraufhin blieb der Polizei keine andere Möglichkeit, als die Bombenentschärfung in Glinde bei Hamburg zu unterbrechen. Gegen 16.25 Uhr wurden die Personen aus dem Evakuierungsbereich entfernt, wie die Polizei mitteilt. Die Absperrmaßnahmen wurden nun verstärkt, sodass die Experten mit der Bombenentschärfung fortfahren können. Die Polizei  Herzogtum Lauenburg und Stormarn bittet bei Facebook noch einmal ausdrücklich darum, das Sperrgebiet nicht zu betreten.

Update, 16.21 Uhr: Noch gibt es keine Entwarnung in Glinde bei Hamburg. Die Bombenentschärfung durch den Kampfmittelräumdienst dauert weiter an. Der Bereich sollte unbedingt gemieden und nicht betreten werden.

Update, 15.16 Uhr: Wie die Polizei Herzogtum Lauenburg und Stormarn bei Facebook bekannt gibt, wurde die Evakuierung in Glinde bei Hamburg "planmäßig abgeschlossen". Daraufhin gaben die Beamten auch die Freigabe zur Entschärfung. Der Kampfmittelräumdienst hat bereits damit begonnen.

Unterdessen sorgt der Discounter Lidl in Hamburg für heftige Proteste seiner Kunden.

Glinde bei Hamburg: Bombenentschärfung verzögert sich nach Evakuierung

Update vom 4. September 14.30 Uhr: Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die am Dienstag (3. September 2019) in Glinde bei Hamburg gefunden wurde, konnte noch immer nicht entschärft werden. Nachdem es während der Evakuierung bereits zu Problemen gekommen war (siehe Update unten), ist nun ein neuerliches Problem aufgetaucht. „Es betreten immer wieder Personen das Evakuierungsgebiet“, sagt Holger Meier, Pressesprecher der Polizei Ratzeburg, und bestätigt damit kursierende Gerüchte. 

Die Polizisten könnten diese Passanten theoretisch - wegen der Missachtung von Zeichen und Weisungen der Polizei - mit einer Ordnungswidrigkeit bestrafen. Ob das allerdings auch passiert, könne Holger Meier nicht sagen. „Erstmal kümmern sich die Kollegen um die Evakuierung und Entschärfung der Bombe, dann wird geschaut, ob im Nachgang etwas gegen die Personen unternommen wird, die trotz klarer Anweisungen noch ins Evakuierungsgebiet vorgedrungen sind“, so der Pressesprecher der Polizei Ratzeburg. Die Entschärfung der Bombe in Glinde in Schleswig-Holstein verzögert sich damit weiterhin.

Update, 13.15 Uhr: Eigentlich sollte die Entschärfung der in Glinde bei Hamburg gefunden Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg bereits um 12 Uhr beginnen, doch aktuell gibt es noch einige Probleme. „Zurzeit findet noch eine letzte Überprüfung des Evakuierungsgebietes statt“, so Holger Meier, Pressesprecher der Polizei Ratzeburg, auf Nachfrage von nordbuzz.de. Demnach habe es vor allem bei der Evakuierung von älteren Menschen aus den betroffenen Gebieten in Glinde und Reinbek-Neuschönningstedt Probleme gegeben, da der Transport aufwendiger als angenommen gewesen sei. „Einen genauen Zeitplan für die Entschärfung gibt es daher noch nicht“, sagt Polizei-Pressesprecher Holger Meier gegenüber nordbuzz.de. Wann genau die rund 8000 Bewohner in ihre Häuser und Wohnungen in der Nähe von Hamburg zurückkehren können, ist damit unklar.

Dagegen wollte ein Mann in Schleswig bei Kiel seine Taxifahrt nicht bezahlen, der Fahrer rief die Polizei - plötzlich fiel ein Schuss.

Glinde bei Hamburg: Bomben-Entschärfung verzögert sich nach Problemen bei der Evakuierung

Update vom 4. September 2019, 12 Uhr: Insgesamt sind an der Evakuierung in Glinde bei Hamburg rund 300 Helfer beteiligt. Um 6 Uhr morgens gab es die erste Lagebesprechung mit der Feuerwehr. Zur Evakuierung der betroffenen 5600 Glinder in Schleswig-Holstein sowie der etwa 2200 betroffenen Bewohner aus Reinbek-Neuschönningstedt wurden auch 15 Busse des Hamburger Verkehrsverbundes eingesetzt. 

Die Lage in den Sammelstellen, welche die Stadt Glinde extra für die Bürger eingerichtet hat, ist dagegen entspannt. Viele Menschen scheinen bei Freunden oder Verwandten unter gekommen sein, viele zog es auch in die nicht abgesperrten Bereiche der Glinder Innenstadt, berichtet das Abendblatt. Die Evakuierung der rund 8000 betroffenen Bewohner in Schleswig-Holstein soll inzwischen vollzogen sein. Die Entschärfung der Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sollte in der Nähe von Hamburg um 12 Uhr beginnen.

Glinde bei Hamburg: Entschärfung der Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg soll um 12 Uhr beginnen

Update vom 4. September 2019, 11.15 Uhr: Die Evakuierung in Gilde und Reinbek-Neuschönningstedt in der Nähe von Hamburg ist fast abgeschlossen, das berichtet der NDR. 5600 Glinder sind dazu aufgerufen, ihre Wohnungen, Häuser und Büros zu verlassen. Dazu kommen noch einmal 2200 Anwohner aus Reinbek-Neuschönningstedt. Zunächst hatte es geheißen, es wurden nur 1000 Anwohner in Reinbek im Evakuierungsgebiet in Schleswig-Holstein leben. Laut Ordnungsamt müsse so weiträumig in der Nähe von Hamburg abgesperrt werden, weil die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg nur circa einen Meter unter der Erdoberfläche liegt und eine komplizierte Zündkonstruktion hat, berichtet der NDR. Voraussichtlich ab 18 Uhr dürfen die rund 8000  Anwohner aus Glinde und Reinbek-Neuschönningstedt dann wieder in ihre Wohnungen, Häuser und Büros zurück.

Glinde bei Hamburg: Evakuierung von rund 8000 Anwohnern fast abgeschlossen

Update vom 4. September 2019, 10.30 Uhr: Die Entschärfung der rund 500 Pfund schweren Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Glinde ist für 12 Uhr mittags geplant. Die Evakuierung in der Kleinstadt östlich von Hamburg läuft seit 9 Uhr morgens. Über 6000 Anwohner sind dazu aufgerufen, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen. Um den Bereich des Fundortes in Schleswig-Holstein ist ein Evakuierungsradius von circa 1000 Metern eingerichtet worden. Das hat zur Folge, dass unter anderem auch die Autobahn A24 im Norden von Gilde bei Hamburg gesperrt wurde (siehe Meldung unten). Damit kommt es in und um Hamburg auch zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen

Glinde bei Hamburg: Entschärfung der Fliegerbombe für 12 Uhr geplant

Meldung vom 4. September 2019, 9.30 Uhr: Glinde/Hamburg - Am Mittwoch (4. September 2019) kommt es in Glinde bei Hamburg zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen. Grund dafür ist eine große Bombenentschärfung in der Kleinstadt in Schleswig-Holstein. In Glinde, das zur Metropolregion Hamburg gehört, läuft seit dem frühen Mittwochmorgen deshalb eine Evakuierung, von der tausende Anwohner betroffen sind. Auch die Schule in der Kleinstadt im Kreis Stormarn fällt aus. Über den Bombenfund in der Nähe von Hamburg berichtet nordbuzz.de*.

Glinde bei Hamburg: Bombe gefunden - Evakuierung wegen der Entschärfung angelaufen

Bei Abrissarbeiten an der Möllner Landstraße in Glinde nahe Hamburg haben Bauarbeiter am Dienstag (3. September 2019) eine rund 500 Pfund schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Seit dem Mittwochmorgen läuft nun die Entschärfung der Fliegerbombe in Schleswig-Holstein. Tausende Anwohner in Glinde, das östlich von Hamburg liegt, müssen deshalb evakuiert werden.

Um den Fundort ist ein Evakuierungsradius von 1000 Metern nötig. An allen Glinder Schulen fällt deshalb auch der Unterricht aus, die Busse des Hamburger Verkehrsverbundes fahren eine Umleitung. Ein Bürgertelefon ist unter 040 71091151 eingerichtet. Auf der Suche nach einer Bombe waren auch Experten des Kampfmittelräumdienst, doch dann machten sie einen gruseligen Fund in Hamburg.

Glinde bei Hamburg: Kleinstadt in Schleswig-Holstein wird evakuiert - diese Gebiete sind betroffen

In Glinde bei Hamburg läuft seit den frühen Morgenstunden des Mittwochs eine große Evakuierung. 6600 Anwohner sind aufgerufen, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen. An allen Glinder Schulen sowie an der Grundschule Gertrud-Lege-Schule Neuschönningstedt, östlich von Hamburg, fällt der Unterricht aus. In der Kleinstadt Glinde in Schleswig-Holstein wurden laut radiohamburg.de zudem folgende Straßen gesperrt:

  • Im Norden: A24, Gewerbegebiet Glinde
  • Von Westen nach Osten: Möllner Landstraße zwischen Mühlenstraße und Neuschönningstedt
  • Im Westen: Mühlenstraße, Sportgelände des TSV Glinde von 1930 und alle Zufahrtsstraßen
  • Im Süden: Glinde, Ahornweg, Holstenkamp, Oher Weg
  • Im Osten: Glinder Weg zwischen Möllner Landstraße und Oher Weg, außerdem die Emil-Nolde-Straße in Reinbek-Neuschönningstedt

Glinde bei Hamburg: Ausnahmezustand in der 16.000 Einwohner-Stadt in Schleswig-Holstein

Alle Sperrungen in Glinde in der Nähe von Hamburg sind hier einzusehen:

Unterdessen buchte eine Familie aus Hamburg eine Traumreise für 6000 Euro - und erlebte ihren schlimmsten Albtraum.

Nag

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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