Sieben Deutsche tot gefahren

Unfall-Tod! Audi rast in Reisegruppe - sieben Menschen sterben

In Luttach ist ein Audi in eine Reisegruppe gerast und hat sieben Menschen getötet. Unter den Opfern ist auch eine Person aus Hamburg.

  • In Luttach (Südtirol) raste ein Auto in eine Gruppe voller Menschen
  • Sieben Personen starben, darunter ein Opfer aus Hamburg
  • Der Promille-Wert des Audi-Fahrers macht fassungslos

Update vom 7. Januar 2020: Bei dem Unfall in Luttach, bei dem ein Audi-Fahrer in eine Reisegruppe raste, wurden vorerst sechs Personen getötet und elf weitere verletzt. Den neusten Erkenntnissen nach hat sich die Anzahl der Toten nun auf sieben erhöht, wie nordbuzz.de* berichtet.

Luttach: Zahl der Todesopfer steigt - Neuste Erkenntnisse zum Unfallverursacher

Elf verletzte Personen wurden nach dem schrecklichen Unfall in Luttach in umliegende Krankenhäuser gebracht und dort behandelt. Nun gab die Polizei bekannt, dass es eine weitere Tote gab. Die verletzte Frau aus Deutschland erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen und verstarb zwei Tage nach dem Unfall-Drama in Luttach

Darüber hinaus wurde der Audi-Fahrer, der das Unfall-Drama in Luttach verursachte, am Montag aus dem Krankenhaus entlassen und umgehend verhaftet. Dem 27-jährigen Unfallfahrer drohen nun aufgrund des Alkoholwertes und der überhöhten Geschwindigkeit bis zu 18 Jahren Haft. Nach den Angaben seines Anwaltes bereue er jedoch den von ihm verursachten Unfall in Luttach

Luttach: Audi-Fahrer rast in Reisegruppe - Unfallfahrer nahezu unverletzt

Ursprungsmeldung vom 6. Januar 2020: Luttach/Hamburg - Um 1.15 Uhr gab es am Sonntag (5. Januar 2020) den ersten Notruf bei der Polizei in Südtirol. Ein Audi TT war kurz zuvor in Luttach (Italien) in eine Reisegruppe gerast, hatte dabei insgesamt 16 Menschen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren erwischt. Sechs Personen starben bei dem Horror-Unfall, elf weitere wurden verletzt. Eines der Todesopfer kommt aus Hamburg, ein weiteres Todesopfer aus Niedersachsen. Die meisten Personen der Reisegruppe stammen jedoch aus Nordrhein-Westfalen. 

Während drei Männer und drei Frauen bei dem schrecklichen Unfall in Luttach (Südtirol) ihr Leben verloren, blieb der Audi-Fahrer nahezu unverletzt. Der 27-Jährige, der aus dem Nachbarort Kiens stammt, war offenbar betrunken in sein Auto gestiegen. Auf dem Weg zum "Hexenkessel", einem unter Reisenden in dem Skigebiet sehr beliebten Pub, raste der Audi-Fahrer schließlich in die Reisegruppe. Der Promille-Wert des 27-jährigen Mannes, der sechs Menschen tot raste, darunter je ein Opfer aus Hamburg und Niedersachsen, schockiert.

Luttach: Betrunkener Audi-Fahrer verursacht Horror-Unfall - zwei Todesopfer aus Norddeutschland

Während die italienische Polizei versucht, alle Hintergründe zum Horror-Unfall in Luttach (Südtirol) zu ermitteln, hat die Bild bereits erste Details zum Audi-Fahrer erfahren. Der 27-jährige Mann, der sechs Menschen tot raste, unter denen auch je ein Todesopfer aus Hamburg und Niedersachsen sind, hatte demnach 1,97 Promille im Blut. Zudem sollen sich der Audi-Fahrer und seine Freundin am Abend des 4. Januar 2020 getrennt haben. Betrank sich der 27-Jährige aus Frust?

Das vermuten laut Bild zumindest die italienischen Ermittler. Die Freundin des Mannes wohnt südlich von Luttach, auch der Wohnort des 27-Jährigen selbst liegt unterhalb des beliebten Urlaubsorts. Als der Audi-Fahrer in der Nacht zum Sonntag in sein Auto stieg, steuerte er offenbar das Apres-Ski-Lokal "Hexenkessel" an. Der Pub liegt nördlich von Luttach, also in jener Richtung, in die der Mann fuhr. Ein Anwohner bestätigte gegenüber der Bild, der 27-jährige Audi- Fahrer habe "gerne auch mal was getrunken, er hat eben gefeiert, wie alle anderen in seinem Alter auch."

Luttach: Audi-Fahrer rast in Reisegruppe - Mann fuhr offenbar mit überhöhter Geschwindigkeit

Wie die italienischen Ermittler herausgefunden haben, soll der 27-jährige Audi-Fahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. Erlaubt sind auf der Hauptstraße in Luttach (Südtirol) 50 km/h, der Mann soll jedoch mindestens doppelt so schnell gewesen sein. Die 17-köpfige Reisegruppe aus Deutschland, unter der auch eine Person aus Hamburg und eine Person aus Niedersachsen waren, war gerade auf dem Heimweg aus dem Apres-Ski-Lokal "Hexenkessel". Mit einem Shuttle-Bus wurde die Reisegruppe an der Hauptstraße in Luttach abgesetzt, bis zum Hotel "Bruggerhof" waren es nur noch wenige Meter. 

Luttach: Audi-Fahrer rast aus dem Nichts an - elf Verletzte und sechs Tote bei Horror-Unfall

Aus dem Nichts soll schließlich der Audi TT des 27-jährigen Mannes angerast gekommen sein. Die Reisegruppe aus Deutschland hatte keine Chance, dem Auto auszuweichen. Sechs Personen starben, darunter auch je ein Opfer aus Hamburg und Niedersachsen. Elf Menschen wurden teilweise schwer verletzt, eine Person kämpft im Krankenhaus noch immer ums Überleben. Derweil kam es in Braunschweig zur Unfall-Tragödie, als ein kleiner Junge von einer Straßenbahn überrollt wurde.

Beim Horror-Unfall in Luttach (Südtirol), wo ein Audi-Fahrer in eine Reisegruppe aus Deutschland raste, starb auch ein Opfer aus Hamburg.

Der 27-jährige Audi-Fahrer wurde unterdessen wegen Totschlags angenommen. Gegenüber seinem Anwalt soll der Mann eine unglaubliche Aussage gemacht haben: "Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich betrunken war. Ich dachte, ich hätte gar nicht so viel getrunken." Der Audi-Fahrer wurde inzwischen aus der psychatrischen Abteilung eines Krankenhauses in ein Gefängnis nach Bozen verlegt. Derweil kam es auch im Landkreis Oldenburg bei Bremen zum Horror-Unfall, als ein VW Golf-Fahrer aus seinem Auto geschleudert wurde.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Quelle: Nordbuzz.de

Rubriklistenbild: © Fotomontage / picture alliance / dpa

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion