Shopping ohne Maske?

Edekas Wunderlampe: Anti-Virus-Revolution in Hamburger Supermarkt

Können Hamburger und Hamburgerinnen bald wieder ohne Maske einkaufen gehen? Ein Edeka-Supermarkt bekämpft das Coronavirus mit Lampen. Dieses Wunder will den Bazillen an den Kragen.  

  • Hamburger* Edeka kämpft gegen Coronavirus*.
  • Supermarkt-Filiale hängt UV-C-Lampen auf.
  • Diese sollen Bakterien und Viren abtöten.

Hamburg Corona-Revolution in einem Hamburger Supermarkt. Der Edeka Clausen am Alten Güterbahnhof 2 in Winterhude hat UV-C-Lampen installiert. Diese sollen nachweislich Viren und Bakterien abtöten und somit Kunden und Mitarbeiter vor dem Coronavirus schützen. „Wir sind stolz, dass wir als erster Supermarkt in Deutschland mit UV-C-Lösungen von Signify unserem Hygienekonzept eine weitere Ebene hinzufügen können”, so Dr. Dirk-Uwe Clausen, Geschäftsführer EdekaClausen.

Unternehmen:Edeka
Hauptsitz: Hamburg
Kundenservice:0800 3335211
CEO: Markus Mosa (1. Mai 2008–)
Umsatz: 59,2 Milliarden USD (2017)
Gründung: 1898, Berlin

Hamburg: Edeka Clausen kämpft mit UV-C-Strahlern gegen Coronavirus

In Kooperation mit Signify baut Edeka Clausen als erster Supermarkt in Deutschland desinfizierende UV-C-Lösungen in seinen Markt in Hamburg ein. Dirk-Uwe Clausen weiter: „Seit vielen Jahren arbeiten wir im Bereich Beleuchtung sehr erfolgreich mit Signify zusammen und verfolgen gemeinsam das Ziel, unseren Kunden das bestmögliche Einkaufserlebnis zu bieten.“

Dr. Dirk-Uwe Clausen von Edeka Clausen im Kampf gegen das Coronavirus: Im Hintergrund hängt der UV-C-Strahler, der Viren abtöten soll (24hamburg.de-Montage)

Die UV-C-Desinfektionsgeräte für die oberen Lufträume werden im Verkaufsraum in einer Höhe von 3,2 bis 3,5 Metern an Säulen und Wänden installiert, heißt es in einer Pressemitteilung von Edeka Nord. In Kombination mit Abschirmung und Optik ist sichergestellt, dass sich Mitarbeiter und Kunden jederzeit unbedenklich im Markt aufhalten können.

Hamburger Edeka Clausen in Winterhude installiert UV-C-Lampen: Strahlung bleibt unter Grenzwert

Bei der Planung sowie während der Installation und auch nach der Inbetriebnahme finden Messungen und Kontrollen statt, um sicherzustellen, dass die Strahlungsbelastung jederzeit unter den Grenzwerten bleibt. Die UV-C-Strahler desinfizieren kontinuierlich die vorbeiströmende Luft ausschließlich im oberen Bereich des Raumes, die durch die Gerätewärme, Personenbewegung, Klima- und Lüftungstechnik, beim Lüften und gegebenenfalls auch mittels kleinerer Ventilatoren gegeben ist, so das Unternehmen.

Diese UV-C-Strahler sollen die Luft von Coronaviren befreuen.

Die Luftzirkulation im Raum stellt sicher, dass sich die desinfizierte Luft mit den unteren Luftschichten vermischt. Diese permanente und lautlose Wirkungsweise führt laut Studien zu sehr hohen Desinfektionsraten von bis zu 99,999 %. Die Wirksamkeit der UV-C-Technologie von Signify in Bezug auf die Inaktivierung von SARS-CoV-2 auf Oberflächen, wurde von der Universität Boston bestätigt.

Hamburger Edeka in Winterhude installiert UV-C-Strahler gegen Coronavirus – das sollen die Geräte bringen

UV-C bezeichnet die kurzwellige Form von ultraviolettem Licht, in einer Wellenlänge von 200 bis 280 Nanometern. Dieses Licht kann künstlich erzeugt und dazu eingesetzt werden, um Viren, Bakterien und Keime zu deaktivieren. UV-C-Strahlung ist ein bekanntes Desinfektionsmittel für Luft, Oberflächen, Gegenstände und Wasser, da es Aerosole und somit das Risiko einer Infektion verringern kann.

Die Kerntechnologie wird schon seit mehr als 40 Jahren eingesetzt. Können wir bald also endlich wieder ohne Masken shoppen? Leider nein. Denn die Hygienevorschriften von anderthalb Metern Abstand sowie dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bleiben weiter bestehen. Die Installation der UV-C-Strahler diene lediglich als Zusatz. 24hamburg.de berichtet auch über die aktuellen Corona-Entwicklungen in Hamburg.*

Hamburger Edeka in Winterhude installiert Anti-Corona-Lampen: Shoppen ohne Maske möglich?

Edeka-Nord-Geschäftsführer Stefan Giese: „Die Gesundheit von unseren Endverbrauchern sowie der Belegschaft in den Märkten hat für uns oberste Priorität. Es ist für uns sowie unsere selbständigen Kaufleute selbstverständlich, unseren Kunden eine sichere und hochwertige Einkaufsumgebung zu schaffen. Die selbständigen Kaufleute achten in ihren Märkten streng auf die Einhaltung geltender Hygiene- und Abstandsregelungen.“

Coronavirus: E-Center (Edeka) in Hamburg-Harburg installiert Luftreiniger und Virenfilter

Auch im E-Center in Harburg gibt es eine Innovation. Im E Center Harburg findet ein weiteres Testverfahren statt. Dort werden Luftreiniger mit Virenfiltern der Firma UlmAIR aufgestellt. Dieser Luftreiniger filtert die Luft nahezu geräuschlos, lässt sie im Raum zirkulieren und vernichtet die darin enthaltenen Viren, Bakterien und Gerüche.

Das Herz des Raumluftreinigers sind fünf nacheinander angeordnete Filter. Diese reinigen Luft, die am Boden aufgefangen, in einer Stunde sechsmal umgewälzt und nach oben wieder ausgestoßen wird. Die sechsfache Luftwechselrate verhindert somit infektiöse Luftkonzentration. Die in die UlmAIR integrierten Filter sorgen zu 99,995 % für das garantierte Auffangen der Viren und Partikel. .

Edeka-E-Center in Hamburg-Harburg kämpft mit Luft- und Virenfilter gegen Coronavirus

In dem Feinstaubfilter bleiben Bakterien und Keime stecken. Abends, wenn sich das Gerät abschaltet, werden die im Filter abgelagerten Viren auf 80 Grad erhitzt und regelrecht „verbrannt“. Außerdem misst der CO2-Sensor die Luftqualität. Kommen mehr Menschen zusammen, steigt der CO2-Wert, der UlmAIR schaltet seine Gebläse und damit die Luftumwälzung eine Stufe höher.

Tadeusz Chmielewski, Geschäftsführer E Center Harburg, über den Testeinsatz dieser Technik: „Die Geräte haben wir an unseren stark frequentierten Orten, wie etwa die Kassenzone oder an den Bedientheken, aufgestellt und ergänzen so unsere bisherigen Präventivmaßnahmen im Markt.“ * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Signify

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