Lockdown-Ausnahme

Coronavirus-Regeln in Hamburg: Was ist erlaubt?

Die Bundesregierung verschärft den Lockdown weiter. Was kommt nach dem Corona-Gipfel auf Hansestadt zu? Die komplette Corona-Regelübersicht für Hamburg.

  • Seit dem 8. Januar gilt in Hamburg die Verschärfung des harten Lockdowns.
  • Harter Lockdown in Hamburg gilt bis mindestens 14. Februar 2021.
  • Jetzt gelten diese strengen Corona-Bestimmungen.

Update vom 09. Januar 2021, 11.12 Uhr: Hamburg ‒ Seit Freitag, 8. Januar 2021 gilt eine Verschärfung der Corona-Regeln in Hamburg. Außerdem wird der Lockdown nicht wir ursprünglich angekündigt am 10. Januar 2021 aufgehoben. Diese Regeln gelten jetzt:

  • Persönliche Kontakte sind zwingend zu vermeiden.
  • Treffen mit maximal 1 Haushalt und 1 weiteren Person erlaubt. Es gibt Ausnahmen für kompliziertere Sorgerechts-Fälle und Notfallbetreuung.
  • Mindestabstand von 1,5 Meter zu allen anderen Menschen ist einzuhalten ‒ auch Zuhause, im Freien und auf öffentlichen Plätzen. Ausnahme: Personen des eigenen Haushalts.
  • Home-Office soll ermöglicht werden wo praktikabel.
  • Spielplätze sind geöffnet, aber es gelten die Kontaktregeln. Die Kinder dürfen miteinander spielen, aber die Erwachsenen dann nicht zusammenstehen.
  • Maskenpflicht in der Öffentlichkeit überall da, wo der Mindestabstand schwer wird sowie in Bussen, Bahnen, Krankenhäusern, Pflegeheimen, im Gottesdienst, bei beruflich bedingten Veranstaltungen und in der Schule.
  • Kitas sind nur von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet. Eltern sollen, wenn möglich, Kinder nicht in die Kita bringen.
  • Anwesenheitspflicht an Schulen bis 31. Januar 2021 aufgehoben.
  • Uni findet weiter im Hybridunterricht statt.
  • Jugendhilfe ist möglich unter Hygienevorschriften.
  • Ausbildung und Fortbildungen darf stattfinden, dazu zählen auch Integrationskurse, Sprachkurse und Erstorientierungskurse.
  • Teilweise Besuchsverbote in Krankenhäusern insbesondere für Menschen mit Symptomen.
  • Testpflicht für Besucher in Alten- und Pflegeheimen.
  • Regeln für Einzelhandel, Handwerker, Prostitution, Gastronomie, körpernahe Dienstleistungen sowie Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit bleiben wie bisher.

Coronavirus-Regeln in Hamburg: Was im Lockdown 2021 zu beachten ist

Update vom 01. Januar 2021, 11.38 Uhr: Hamburg ‒ Die zum 16. Dezember beschlossenen strengen Bestimmungen gelten nach den Feiertagen auch im Jahr 2021 in Hamburg. An diese Corona-Regeln muss man sich jetzt halten:

  • Jegliche nicht notwendige private Treffen vermeiden.
  • Kontakte reduzieren.
  • Treffen nur mit maximal fünf Personen aus bis zu zwei Haushalten. Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt.
  • Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist weiterhin untersagt.
  • Restaurant und Gaststätten bleiben geschlossen. Bestellung und Abholung ist unter Einhaltung der Abstandsregelung erlaubt.
  • Gottesdienste und ähnliche Zusammenkünfte sind erlaubt ‒ mit Maske und Singverbot.
  • Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen fünf Tage in Quarantäne und das Gesundheitsamt informieren. Es gibt Ausnahmen.
  • Es gilt die Maskenpflicht an Bussen, Taxen, Supermärkten, Wochenmärkten auf vollen Straßen und Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, in Krankenhäusern, Pflegeheimen und bei Veranstaltungen an öffentlichen Orten, in Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen, in Arbeits-, Dienst- sowie Betriebstätten.
  • Auch in Schulen und auf dem Schulgelände gilt die Maskenpflicht.
  • An festen Sitzplätzen darf die Maske abgenommen werden.
  • Masken sind stets über Mund und Nase zu tragen. Gesichtsvisiere zählen nicht.
  • Kitas haben geöffnet.
  • Die Uni findet im Hybridunterricht statt.
  • Jugendhilfe ist weiterhin möglich.
  • Ausbildung und Fortbildungen finden statt, dazu zählen auch Integrationskurse, Sprachkurse und Erstorientierungskurse.
  • Einzelhandel: Nur Geschäfte des täglichen Bedarfs haben geöffnet: Drogerien, Apotheken, Reformhäuser, Abhol- und Lieferservices, Getränkemärkte, Tankstellen, Waschsalons und Reinigungen, Tierbedarf, Kioske.
  • Alle anderen dürfen Click & Collect anbieten.
  • Prostitution ist derzeit nicht erlaubt.
  • Handwerker dürfen kommen.

Corona-Regeln in Hamburg: Das gilt noch nach dem 2. Weihnachtstag

Update vom 26. Dezember 2020, 09.53 Uhr: Hamburg ‒ Auch am 2. Weihnachtstag gelten noch die vom Senat beschlossenen Sonderregelungen. Zusammenkünfte im Familienkreis sind also weiterhin möglich. Danach geht es wieder in die alten Bestimmungen zurück. Für die Zeit zwischen den Jahren, also vom 27. bis zum 31. Dezember gilt private Zusammenkünfte dürfen nur mit dem eigenen und maximal einem weiteren Hausstand stattfinden. Die Maximal-Personenzahl ist laut der aktuellen Coronavirus-Regeln des Hamburger-Senats auf 5 beschränkt. Dies gilt auch für Silvester und Neujahr. Einzelhandel und Gastronomie bleiben weiterhin bis zum 10. Januar 2021 geschlossen.

Corona in Hamburg: Weihnachten – welche Regeln jetzt gelten

Hamburg – Nach dem „Lockdown light“ ist vor dem harten Lockdown: Nach dem Corona-Gipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Bundesländer am 12. und 13. Dezember steht fest, dass ab dem 16. Dezember das alltägliche Leben in Deutschland, ähnlich wie schon beim ersten Lockdown im Frühjahr, nahezu zum Erliegen kommen wird.

Stadt in Deutschland:Hamburg
Fläche:755,2 km²
Bevölkerung:1,845 Millionen (30. Juni 2020)
Vorwahl:040
Bürgermeister:Peter Tschentscher (SPD)

Nur noch am 14. und 15. Dezember ist es beispielsweise möglich, im Einzelhandel Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Danach gibt es auch hier weitere Einschränkungen. Doch wie sieht‘s eigentlich zu Weihnachten in der Hansestadt Hamburg* genau aus: Was darf man in der Corona-Zeit nun noch? Was nicht?

Corona an Weihnachten in Hamburg: Sonderregelung für das Familienfest

Ein gemeinsam geschmückter Christbaum und die Gemeinsamkeit an der reich gedeckten Tafel, sind das, was das Weihnachtsfest traditionell ausmacht. Dafür hat auch Peter Tschentscher, Hamburgs Erster Bürgermeister im harten Lockdown in Hamburg eine Ausnahme* gemacht. Dennoch gelten für das Weihnachtsfest 2020 in der Hansestadt ganz deutlich abgesteckte Regeln.

Corona-Lockdown in Hamburg: Die Regeln wurden jetzt noch einmal verschärft. (24hamburg.de-Montage)

Am 24., 25. und 26. Dezember sind anstelle der allgemein geltenden Kontaktbeschränkungen laut Hamburger Senat „auch Zusammenkünfte im Familienkreis im privaten Wohnbereich von Angehörigen eines gemeinsamen Haushalts mit Familienangehörigen und deren Haushaltsangehörigen mit insgesamt bis zu vier zusätzlichen Personen aus weiteren Haushalten zulässig.“ Dabei gilt: Diese vier Personen müssen aus dem „engsten Familienkreis“ kommen. Wer eben genau diesem „engsten Familienkreis“ angehört, ist genauestens fixiert.

Hamburg: Coronavirus an Weihnachten – Innerhalb der Familie sind bei einem Treffen Masken nicht nötig

Der „engste Familienkreis“ umfasst Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwister-Kinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige. Dazu kommen die Kinder all dieser zugelassenen Beteiligten. Das heißt im Umkehrschluss: Es gibt keine feste Obergrenze, wie viele Personen an den Weihnachtstagen zusammenkommen können.

Martin Helfrich, seines Zeichens der Sprecher der Hamburger Sozialbehörde, sagt dazu bei NDR 90,3: „Partnerinnen und Partner einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft gelten als Familie im weitesten Sinne. Auch sie dürfen mit dabei sein.“ Die Regelung, nicht mehr als zwei Haushalte zusammenzubringen, ist dabei untergeordnet. Leben dabei die Kinder zum Beispiel aber in unterschiedlichen Haushalten, so ist die Regelung für das Familientreffen hinfällig.

Corona an Weihnachten: Hamburger Kirchen planen Gottesdienste unter freiem Himmel

Für den einen oder anderen Hamburger wichtig: Was ist mit Gottesdiensten, zu denen es manchen insbesondere zum Fest in die Kirche zieht? Grundsätzlich sind sie erlaubt. Viele Gemeinden sind allerdings bereits dazu übergegangen, dass die Teilnahme an Gottesdiensten nur mit Anmeldung möglich ist. Weil die Plätze begrenzt und von daher natürlich schnell ausgebucht sind, gibt es bereits Kirchen, die mit ihren Gottesdiensten nach draußen unter freien Himmel ausweichen wollen. In den kommenden Tagen, so berichtet der NDR, sollen in diesem Punkt weitere Details bekanntgegeben werden.

Corona in Hamburg: Weihnachtsmärkte gibt es nicht — der Besuch fällt also weg

Bereits seit Wochen ist klar: Den Besuch auf Weihnachtsmärkten wird es anno 2020 nicht geben. Denn: Es gibt in diesem Jahr schlicht und einfach keine Weihnachtsmärkte. Diese wurden, weil sich dort eben viel zu viele Menschen auf engem Raum treffen und sich so das Infektionsrisiko erhöhen würde, bereits frühzeitig abgesagt. So zum Beispiel auch „Santa Pauli 2020“, Hamburgs geilster Weihnachtsmarkt*, im Stadtteil St. Pauli. Zudem ist der Außer-Haus-Verkauf von Alkohol untersagt, damit ist auch der beliebte „Glühwein to go“ verboten. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

Rubriklistenbild: © Christian Charisius/dpa & Georg Wendt/dpa & Sebastian Kahnert/dpa

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