Zwei Kollisionen nahe Hamburg

Horror-Unfall: Nobelkarossen krachen auf der Autobahn A7 ineinander

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Archivbild. Auf der Autobahn A7 kam es nahe Hamburg zu zwei schweren Unfällen. Erst krachte ein Porsche in einen Jaguar, dann übersah ein Lkw-Fahrer das darauffolgende Stauende.

Auf der Autobahn A7 bei Hamburg kam es zu zwei schweren Unfällen. Nach einem Porsche-Jaguar-Crash im Kreis Segeberg krachte es im folgenden Stau erneut.

  • Auf der Autobahn A7 bei Hamburg kam es zu zwei schweren Unfällen
  • Bei Kaltenkirchen im Kreis Segeberg kollidierten ein Porsche und ein Jaguar miteinander
  • Im darauf folgenden Stau nahe Hamburg folgte ein weiterer Horror-Unfall

Segeberg/Hamburg - Zu zwei schweren Unfällen kam es am Mittwoch (27. November 2019) auf der Autobahn A7 bei Hamburg. Zunächst übersah ein Jaguar-Fahrer bei einem Überholversuch einen folgenden Porsche. Die beiden Autos kollidierten nahe Kaltenkirchen im Kreis Segeberg (Schleswig-Holstein) und schleuderten über die Autobahn. Im darauf folgenden Stau auf der A7 folgte schließlich ein zweiter, schwerer Unfall. Ein Lkw-Fahrer hatte in der Nähe von Hamburg das Stauende übersehen und raste in einen weiteren Lkw. Es kam zu einem weiteren Horror-Unfall.

Autobahn A7 bei Hamburg: Jaguar-Fahrer übersieht Porsche - im darauf folgenden Stau folgt weiterer Unfall

Am frühen Mittwochmorgen krachte es auf der Autobahn A7 bei Kaltenkirchen im Kreis Segeberg zum ersten Mal. Ein Jaguar-Fahrer wechselte nahe Hamburg gegen 4.10 Uhr von der mittleren auf die linke Fahrspur, um ein Auto zu überholen. Dabei übersah der 71-Jährige jedoch einen Porsche, der sich von hinten mit größerer Geschwindigkeit näherte. Durch das plötzlich eingeleitete Überholmanöver konnte der 26-jährige Porsche-Fahrer, der mit seinem Auto den linken Fahrstreifen befuhr, nicht mehr rechtzeitig abbremsen. Der Porsche krachte in den Jaguar und schleuderte das Auto nahe Hamburg über die Autobahn A7

Autobahn A7 bei Hamburg: Porsche kracht in Jaguar - Mercedes-Fahrer kann nicht ganz ausweichen

Der 26 Jahre alte Porsche- und der 71 Jahre alte Jaguar-Fahrer blieben bei dem Horror-Unfall im Kreis Segeberg nahe Hamburg glücklicherweise unverletzt. Die Kollision hätte jedoch beinahe in einer Tragödie geendet, denn ein Mercedes-Fahrer kollidierte mit den Autos. Der 27-jährige Fahrer war ebenfalls mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, konnte den herumschleudernden Autos jedoch nicht gänzlich ausweichen, sodass der Mercedes erhebliche Schäden aufweist. In der Folge bildete sich auf der Autobahn A7 bei Hamburg ein langer Stau, da die rechte Fahrspur wegen Reparaturarbeiten an der Schutzplanke gesperrt blieb. Aufgrund der drei Luxus-Autos entstand ein Sachschaden von rund 100.000 Euro. In dem darauf folgenden Stau in Schleswig-Holstein kam es schließlich zu einem weiteren Horror-Unfall.

Autobahn A7 bei Hamburg: Nach Horror-Unfall dreier Luxus-Autos kracht es im Stau erneut

Als die Polizei Neumünster am Mittwoch gegen 9 Uhr mitteilte, dass die Autobahn A7 bei Kaltenkirchen mit Fahrtrichtung Nord wieder freigegeben sei, ahnten die Beamten noch nicht, was sich zeitgleich im auf den Unfall gefolgten Stau ereignete. Dort übersah ein Lkw-Fahrer nämlich das Stauende nahe Hamburg und raste in einen weiteren Lkw. Die 29 Jahre und 59 Jahre alten Lkw-Fahrer wurden bei dem Horror-Unfall in Schleswig-Holstein eingeklemmt und schwer verletzt. Die Polizei musste die Autobahn A7 nahe Hamburg voll sperren. Derweil kam es auf der Autobahn A1 zwischen Hamburg und Bremen zum Feuer-Drama, als ein Lkw plötzlich während der Fahrt in Flammen aufging. Unterdessen gab es in Hamburg einen besonders dreisten Diebstahl - Ein Azubi hat für einen Schock bei einem Versandhändler gesorgt. Derweil kam es in Pinneberg bei Hamburg zu einer wahren Unfall-Tragödie, als ein Auto mit jungen Leuten gegen einen Baum gerast ist.

Stau umfahren oder nicht? Tipps für Autofahrer

Nahe Hamburg: Lkw-Fahrer übersieht Stauende und kracht in weiteren Lkw - Polizei sperrt Autobahn A7 voll

Nachdem die Feuerwehr die beiden Lkw-Fahrer aus ihren Fahrzeugen befreit hatte, wurden die 29 und 59 Jahre alten Männer jeweils mit einem Rettungshubschrauber in zwei Krankenhäuser nach Hamburg geflogen, teilte die Polizei mit. Bei den beiden Lkw-Fahrern bestand Lebensgefahr, berichtet die Bild. Gegen 12.30 Uhr konnte die ebenfalls von Trümmerteilen übersäte Fahrspur nach Hamburg wieder freigegeben werden. Die Aufräumarbeiten auf der Fahrspur in Richtung Nord, wo die beiden Lkw ineinander gekracht waren, dauerten dagegen bis in die Nachmittagsstunden an. Die Polizei schätzt den Sachschaden beim zweiten Horror-Unfall auf der Autobahn A7 binnen weniger Stunden auf rund 250.000 Euro. Unterdessen kam es in Hamburg zum Todes-Drama, als ein Auto in eiskaltes Wasser stürzte - die Retter fanden den VW Golf erst Stunden später. Unterdessen kam es in Hamburg zum Horror-Unfall auf der Autobahn A1.

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