Gegen Diskriminierung und Hass

„Vielfalt* ist Freiheit – hier und überall“: Bremen demonstriert am Christopher Street Day

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Das Team vom CSD Bremen. 

Nach dem regnerischen Christopher Street Day in der Hauptstadt wird am 26. August auch in Bremen für Akzeptanz und Gleichberechtigung demonstriert. Dann hoffentlich mit besseren Wetteraussichten. Das diesjährige Motto: „Vielfalt* ist Freiheit – hier und überall“.   

Gegen Diskriminierung, Hass und Ausgrenzung – Beim Christopher Street Day in Bremen soll für die gesellschaftliche Akzeptanz von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Transgendern, Intersexuellen und allen queeren Menschen demonstriert werden. Dafür gehen am 26. August hunderte auf die Straßen der Hansestadt. Um 12 Uhr startet die Demo am Breitenweg und zieht über den Bahnhof, Am Wall, Marktplatz und Martinistraße durch die Innenstadt. Bis zum 31. Juli könnt Ihr Euch noch für die Demonstration anmelden (hier geht es zum Anmeldeformular). Dabei sind Transparente, Schilder, beschriftete Kleidung oder andere kreative Aktion, die eins oder mehrere Ziele des CSD kommunizieren oder illustrieren sehr willkommen.

Entlang dieser Route wird die Demo durch die Stadt ziehen.

Anschließend findet gegen 14 Uhr eine Kundgebung direkt an der Weser, am Martini-Anleger, statt. Hier kann mitgeredet werden. Ob für sich selbst oder als angehörender Mensch – Bei dem Zusammentreffen am Wasser wird von Erfahrungen berichtet. Da der Bremer Verein noch recht neu ist, wird in diesem Jahr der Schwerpunkt zunächst auf die Inhalte, Forderungen und Sichtbarkeit gelegt. Die meisten finanziellen Mittel kommen daher der Organisation und Technik zugute. Die Veranstalter rechnen nicht damit, dass Geld für Künstlergagen übrig bleibt. Dennoch sind alle interessierten herzlich eingeladen, den CSD auf der Bühne zu bereichern. Für alle, die mit Musik, Kleinkunst oder Tanz zum bunten Event beitragen möchten, gibt es hier weitere Infos dazu.

Das Besondere in Bremen: Dem Verein in der Hansestadt liegt es am Herzen, dass der CSD kein durch und durch kommerzialisiertes Event ist. So sollen auch kleine Gruppen die Chance bekommen, Aufmerksamkeit zu erzielen. Alle, die sich für Gleichberechtigung und Vielfalt einsetzen, sind herzlich eingeladen mit Trucks oder zu Fuß an der Demo teilzunehmen. Doch kommerzielle Werbung ist verboten. 

Zum Schluss wird natürlich die Vielfalt in den Clubs weiter gefeiert: 

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