Gegen Konsumwahn und Elekrtroschrott

Reparieren statt neu kaufen: Im Repair Café in Oldenburg könnt Ihr Elektro-Geräte wiederbeleben

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Symbolbild

Obwohl viele alte und gebrauchte Dinge repariert werden können, wird viel zu oft einfach weggeschmissen und neu gekauft. So nimmt die Menge des Elektroschrotts von Jahr zu Jahr zu. Dass es auch anders geht, zeigt das Repair Café am Samstag, 7. April, in der Rosenstraße 41 in Oldenburg.

Was ist ein Repair Café?

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Repair Cafés sind Treffen, bei denen ehrenamtliche Reparateure gemeinsam mit den Teilnehmern die mitgebrachten, defekte Dinge reparieren.

In den Repair Cafés gibt es wechselnde Reparatur-Angebote wie für Fahrräder, PCs, Haushalts- und Elektrogeräte (zum Beispiel Toaster, Fön oder Mixer) oder für Textilien. Auch Upcycling oder Kleidertauschbörsen werden organisiert.  

Darüber hinaus gibt es eine unabhängige Beratung für den Kauf von Neu- und Gebrauchtgeräten und die damit verbundene Frage des Datenschutzes. 

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich - einfach vorbeikommen und mitmachen. 

Wer lieber selbst reparieren möchte anstatt reparieren zu lassen, kann sich das dazu nötige Know-how in Reparaturcafés aneignen. Die ehrenamtliche Reparateure geben ihr Wissen sehr gerne weiter. 

Die Infos im Überblick:

  • Wann: Samstag, 7. April, 14 bis 18 Uhr
  • Wo: Räumlichkeiten der Werkschule in der Rosenstraße 41
  • Wieviel: Die Teilnahme ist kostenlos. Kuchenspenden und gerettete Lebensmittel zum verschenken sind willkommen. Reparatur-Schnack ist inclusive.

Weitere Reparaturtreffpunkte in Oldenburg

Mittlerweile gibt es neben der Rosenstraße 41 noch zwei weitere Reparaturtreffpunkte in Oldenburg. 

Hier die nächsten Termine:

  • 13. April: 15 – 17 Uhr in der Pasteurstraße 5, Kreyenbrück
  • 16. April: 14.30 – 16.30 Uhr, Alexanderstraße 331 

Zusätzliche Repair Cafés in den Oldenburger Stadtteilen sind geplant. Es ist nicht mehr zu übersehen: Eine neue Generation von Do-it-yourself-Aktivisten nutzt die Stadt als Labor für soziale, politische, ökologische und ästhetische Experimente. 

Ob im Gemeinschaftsgarten oder im Repair Café oder bei Tausch-Events – überall hinterfragen diese Bürger das Verhältnis von Konsum und Produktion, problematisieren den Warencharakter der Dinge und des in ihnen eingeschlossenen Wissens. 

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