Vom 5. bis 10. September

„Cats“ kommt ins Musical Theater Bremen: 12 Fun Facts, die Ihr kennen solltet

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Das Bremer Musical Theater wird vom 5. bis 10. September in einen überdimensionalen Spielplatz für Stubentiger verwandelt. Vor der Bremen-Premiere des internationalen Erfolgsmusicals „Cats“ haben wir uns für Euch hinter den Kulissen umgesehen und 12 Fun Facts zusammengestellt.

Schon gewusst…

… dass die Perücken der Katzenmenschen tatsächlich aus Tierhaaren sind?

Allerdings nicht von Stubentigern, sondern von Yaks – die sind wesentlich robuster. Jede Perücke wird speziell für den jeweiligen Träger angefertigt, Kostenpunkt: Mehr als 2000 Euro. Davon stehen dann locker 100 Stück im Regal hinter der Bühne.

… dass außer Katzen auch allerlei anderes Getier die Bühne bevölkert?

Neben Hunden, Mäusen und Schweinen zum Beispiel auch Kakerlaken. Für deren futuristischen Masken scheint der Designer die WG-Küche geplündert zu haben.

… dass in jeder Show fünf „Swings“ bereit stehen?

Das kommt nicht etwa von Swinger, sondern hat eher was mit „Springer“ zu tun. Jeder dieser Schauspieler und Tänzer beherrscht sieben Charaktere. Es kann schon mal passieren, dass sie erst zehn Minuten vor der Show einspringen oder sogar während der Aufführung ran müssen – Verletzungen sind bei Musicals nicht gerade unüblich.

… dass sich alle Akteure selbst schminken müssen?

Die einmalige Einweisung dauert zwei bis zweieinhalb Stunden, gearbeitet wird mit Fotos & Make-Up-Charts. Die sind seit Beginn der Show 1981 die gleichen geblieben.

… dass einige Schauspieler richtiggehend in Schminkstress verfallen?

Einige müssen sich während der Show bis zu drei Mal hin- und zurückverwandeln. Ein Wettkampf gegen die Zeit: Die kürzeste Pause beträgt gerade mal sechs Minuten.

… dass die Musiker in einem separaten Raum „gehalten“ werden statt  „artgerecht“ im Bühnengraben?

Sichtkontakt mit der Show hat nur der Dirigent über zwei Monitore. Der Grund: Nicht allzu viel „Menschliches“ soll die Zuschauer vom tierischen Treiben auf den Bühne ablenken.

… dass es hinter er Bühne eine „Wassertankstelle“ mit eigenem Fach für jeden einzelnen Akteur gibt?

Cats gilt in der Szene als eine der anstrengendsten Shows – die gesamte Besetzung ist fast die gesamten zweieinhalb Stunden ohne Unterbrechung auf der Bühne.

… dass die Show für einige arabische Staaten angepasst werden musste?

Sie war „zu sexy“! Katzenküsse und -berührungen mussten an einigen Tourstationen wie in Doha vermieden werden – wegen der Familienfreundlichkeit.

… was das am meisten verbrauchte „Verbrauchmaterial“ ist?

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen halten sich Eispacks, Abschminkpads und Puder – bei höheren Temperaturen läuft die Schminke wie Suppe. Bei einer Zelttournee vor einigen Jahren musste das Zelt zur Kühlung sogar beregnet werden.

… dass die Kulisse von Anbeginn der Show Anfang der 80er gleich geblieben ist?

Der Schrottplatz mit Hemden, Dosen, Schrotträdern und einem Ofen ist im Maßstab 1:3 nachgebaut und besteht zum großen Teil aus Kunststoff.

… dass jedes der hautengen Lycra-Kostüme handgemalt ist?

Jede Rolle bekommt drei „Ausgeh-Garnituren“: Zwei für die bis zu zwei Aufführungen am Tag und eine für die Wäsche.

… dass es im 60-köpfigen Team allein drei „Wig-Makers“ gibt?

Die Perückenprofis kümmern sich täglich darum, dass die (Yak-)Haare richtig liegen, ein Mal die Woche heißt es „Waschen und Legen“.

Hier gibt es Tickets

Wenn Ihr dem Musical Theater Bremen einen Besuch abstatten wollt, um Euch von der „Cats“-Welt verzaubern zu lassen, könnt Ihr im nordbuzz-Ticketshop die Eintrittskarten kaufen.

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