Schnee in Norddeutschland

Eisige Kälte in Bremen: Dringende Warnung vor Eisflächen

Während die Züge der Nordwestbahn in Bremen und umzu wieder fahren, liegt der Verkehr der Deutschen Bahn weiterhin lahm. Behörden warnen vor Eisflächen.

Update, 9. Februar, 16:07 Uhr: Schnee und Eis schränken den Regionalverkehr der Deutschen Bahn in Bremen und Niedersachsen nach wie vor ein. Wegen des extremen Wetters bleibt der Nahverkehr der Deutschen Bahn in Niedersachsen und Bremen in großen Teilen weiterhin eingestellt. „Wir gehen zum aktuellen Zeitpunkt davon aus, dass die Zugfahrten in Teilen erst am Dienstag im Laufe des Tages wieder beginnen können. Nach Überprüfung der sicheren Befahrbarkeit der Strecken werden wir sukzessive den Betrieb auf einigen Linien wieder aufnehmen“, heißt es seitens der Deutschen Bahn.

Die Züge auf den Strecken RE 1 (Bremen Hbf - Norddeich Mole) und RE 9 (Bremen Hbf - Osnabrück Hbf) werden voraussichtlich am Dienstag im Laufe des Nachmittags wieder fahren. Der Betrieb im Harz-Weser-Netz wird noch mindestens bis Mittwoch, 10 Uhr, eingestellt bleiben. Die Räumungsarbeiten an den Gleisen und Weichen dauern an.

Winterwetter in Bremen: Züge der Nordwestbahn wieder unterwegs

Die Züge der Nordwestbahn fahren hingegen wieder auf allen Linien. Wegen der Witterungsbedingungen kann es trotzdem zu Beeinträchtigungen mit Verspätungen und Teilausfällen kommen. Folgende Verbindungen sind in Bremen und umzu wieder unterwegs: RS 1 (Verden - Bremen-Farge), RS 2 (Bremerhaven- Lehe - Twistringen), RS 3 (Bremen - Bad Zwischenahn), RS 4 (Bremen - Nordenham), RE 19 (Wilhelmshaven - Bremen) und RB 58 (Osnabrück - Bremen).

Wegen des Winterwetters wurde an den meisten allgemeinbildenden Schulen und die Berufsschulen der Präsenzunterricht für Dienstag abgesagt. Ausgenommen war nur der Norden des Landes mit dem Elbe-Weser-Dreieck und Ostfriesland. Eine Notbetreuung werde aber gewährleistet, teilten die betroffenen Landkreise mit. Die Schließung der Schulen bedeute aber nicht unterrichtsfrei, hieß es. Homeschooling finde statt. In Niedersachsen fällt die Schule in vielen Landkreisen aus, berichtet kreiszeitung.de*.

Spaziergänger und Schlittschuhfahrer sind auf der nicht freigegebenen Semkenfahrt im Blockland unterwegs. Die Umweltbehörde warnt vor dem Betreten der Eisflächen auf Gewässern und Seen in Bremen.

Spaziergänger und Schlittschuhfahrer tummeln sich auf der nicht freigegebenen Semkenfahrt im Blockland. Doch die Umweltbehörde warnt vor dem Betreten der Eisflächen auf Gewässern und Seen in Bremen.

Update, 9. Februar, 9:04 Uhr: Das strenge Winterwetter hat das Land Bremen auch am Dienstagmorgen weiter im Griff. In Bremen zeigte das Thermometer -5 Grad an. Im Tagesverlauf bleiben die Temperaturen durchgehend unter dem Gefrierpunkt. Es kann immer mal wieder schneien. Auf den Straßen ist weiterhin Vorsicht geboten. Der Zugverkehr von und nach Bremen Hauptbahnhof ist weiterhin stark eingeschränkt.

Die Deutsche Bahn meldet am Dienstagmorgen Einschränkungen für die Großräume Bremen und Hannover. Die wichtigen Linien RE1 Bremen-Norddeich-Mole und RE9 Bremen-Osnabrück sollen im Laufe des Vormittags wieder bedient werden. Der Fernverkehr in Niedersachsen, Bremen und Hamburg läuft längst noch nicht rund. Auch die Nordwestbahn, der Metronom und weitere Bahnunternehmen in Norddeutschland melden Zugausfälle und massive Verspätungen. (jdw/dpa)

Wettervorhersage für das Land Bremen:9. bis 11. Februar 2021
Dienstag, 9. Februar-10 bis -2 Grad/bewölkt, vereinzelt Sonne, wenig Schnee
Mittwoch, 10. Februar-10 bis -1 Grad/bewölkt, evtl. Sonne, wenig Schnee
Donnerstag, 11. Februar-9 bis -2 Grad/bewölkt, weder Sonne noch Niederschlag

Winterwetter in Bremen: Zugverkehr nach Niedersachsen und Hamburg stark eingeschränkt

Update, 8. Februar, 10:20 Uhr: In Bremen ist alles dicht. Die extremen Wetterverhältnisse zwingen bis auf eine Ausnahme den Nahverkehr in Bremen und Niedersachsen in die Knie. Nach aktuellem Stand verkehren vorerst bis Dienstagmorgen, 9. Februar 2021 keine Züge auf diversen Strecken. Dies gilt in erster Linie für den RE 1 zwischen Hannover – Bremen – Norddeich, RE 8 zwischen Bremerhaven - Bremen - Hannover und RE 9 Osnabrück – Bremen – Bremerhaven.

Auch alle IC und ICE-Verbindungen von Bremen fallen aus, während Züge der Nordwestbahn vorerst bis 12.00 außer Gefecht sind. Weiterhin betroffen sind auch die Züge des Metronom zwischen Hamburg - Rotenburg - Bremen. Diese sind zwar auf der Strecke unterwegs, aber aufgrund des anhaltenden, teils starken Schneefalls ist hier ebenfalls mit Ausfällen und Verspätungen zu rechnen.

Schneechaos in Bremen: Zahlreiche Unfälle und Blechschäden

Update, 8. Februar, 8:40 Uhr: Mit wetterbedingten Einschränkungen hatten am morgen viele Pendler zu kämpfen. Aufgrund der extremen Bedingungen wird der Nahverkehr der Deutschen Bahn in Niedersachsen bis auf wenige Ausnahmen bis Montag 10:00 Uhr eingestellt. Auch der Metronom fuhr auf der Strecke Bremen - Rothenburg - Hamburg nur mit Verspätungen oder fiel ebenfalls aus. Ab 10:00 Uhr soll der Nahverkehr nach eingängiger Prüfung der Befahrbarkeit wieder aufgenommen werden.

Das Winterwetter hat Bremen - wie hier am Hollersee - weiterhin mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt im Griff.

Während die Lage in Nord- und Osthessen sich teils „katastrophal“ darstellt, fällt dagegen die Bilanz der Nacht in Bremen und umzu glimpflich aus. Auch wenn der Schnee und die Kälte das Stadtgebiet weiterhin fest im Griff haben, ist das befürchtete Schneechaos größtenteils ausgeblieben. Insgesamt meldete Polizei die 27 Unfälle mit sechs leicht Verletzten und neun witterungsbedingte Einsätze. LKWs steckten in Schneewehen fest und PKWs rutschten in Leitplanken. Nach Angaben der Rettungskräfte blieb es dabei aber zumeist bei Blechschäden.

Schneefall in Bremen: Straßenbahnen fallen aus – Chaos auf den Straßen bliebt aus

Update, 7. Februar, 14:45 Uhr: Der Schnee ist nun auch in Bremen und umzu angekommen. Eine Schneeschicht taucht die Landschaft in Weiß. Zwischenzeitlich konnten die Straßenbahnen wegen vereister Oberleitungen nicht fahren. Inzwischen sind die Bahnen wieder unterwegs, allerdings mit teils erheblichen Verspätungen. Die Busse im Stadtverkehr sind noch unterwegs, allerdings auch mit Verzögerungen, heißt es vom Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen am Sonntagnachmittag. Das Chaos auf den Straßen in Bremen bleibt bislang aus. (jdw)

Starker Schneefall in Bremen: Zugverkehr in Norddeutschland gestört - Warnung vor Schneeverwehungen

Update, 7. Februar, 10:44 Uhr: Der Wintereinbruch in Bremen hat sich bislang noch nicht in starken Schneefällen ausgedrückt. Der Neuschnee kam zunächst in Südniedersachsen und Nordrhein-Westfalen herunter. Doch im Laufe des Tages sollen sich die Schneefälle weiter nordwärts ausbreiten und auch das Land Bremen erreichen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiterhin vor extremen Schneeverwehungen und starken Schneefällen im Tagesverlauf, mit örtlich bis zu 40 Zentimeter Neuschnee.

Der Zugverkehr zwischen Bremen und Hannover und Bremen und Norddeich-Mole, sowie Bremen und Nordrhein-Westfalen ist teilweise gestört. Insbesondere der Fernverkehr der Deutschen Bahn ist beeinträchtigt. Auf den Straßen rund um Bremen ist es bislang recht ruhig. Der DWD rät von nicht notwendigen Autofahrten am Sonntag ab. (jdw)

Wetter in Bremen: Extreme Schneefälle bleiben aus - Sturmböen, Frost und Straßenglätte weiter möglich

Update, 6. Februar, 16 Uhr: Während sich große Teile von Niedersachsen auf ein echtes Schneechaos mit bis zu 40 Zentimeter Neuschnee vorbereitet, bleiben die extremen Schneefälle im Land Bremen wohl aus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Samstagnachmittag lediglich vor Sturmböen, Frost und Straßenglätte. Die Temperaturen auf bis zu minus 8 Grad fallen, die Sturmböen können Windstärke 7/8 erreichen - bis zu 65 Kilometer pro Stunde.

Vorsorglich streicht die Deutsche Bahn bereits einzelne Verbindungen im Fernverkehr und im Regionalverkehr. Betroffen sind die Intercity-Verbindungen zwischen Bremen und Norddeich-Mole und einzelne Züge der RE1/RE8 zwischen Hannover und Bremen. (jdw)

Erstmeldung, 5. Februar: Bremen - Das Wetter in Bremen bleibt winterlich am Wochenende. Es droht gar ein Schneechaos, wenn es nach einigen Prognosen der Meteorologen geht. Schon am Freitagnachmittag können erste Schneeflocken vom Himmel fallen und örtlich Straßenglätte verursachen.

Der Schnee im Land Bremen, der am vergangenen Wochenende die Hügel und Abhänge in Rodelpisten verwandelte, ist gerade erst geschmolzen, da kündigt der Deutsche Wetterdienst bereits neue Schneefälle an. In Teilen Norddeutschlands und Niedersachsens ist sogar von einer Schneewalze die Rede, berichtet kreiszeitung.de*. Die Wettervorhersage für Bremen kündigt ebenfalls Niederschläge an, die Deutsche Bahn rät von nicht notwendigen Reisen ab. nordbuzz.de gibt den Überblick.

Wetter in Bremen: Aus Regen wird Schnee - Winterdienste bereiten sich auf Großeinsatz vor

Die Wetterlage in Bremen gestaltet sich am Freitag zunächst bewölkt. Dann zieht von Süden Regen am Vormittag rein, der im Bergland von Niedersachsen und nördlich der Linie zwischen Bremen und Hannover in Schnee übergeht. Die Temperaturen bleiben knapp über dem Gefrierpunkt. Die Schneemengen bewegen sich laut Wetterdienst zwischen 1 und 5 Zentimetern bis in die Nacht hinein. Dann besteht örtlich Glättegefahr, Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer sollten vorsichtig fahren. An der Nordseeküste frischt der Wind auf und erreicht Stärke 7.

Der Winter kommt am Wochenende zurück nach Bremen - auch in den Bürgerpark.

Deutlich mehr Schnee kann am Samstag in Bremen fallen. Der Tag startet mit einem bewölkten Himmel. Im Tagesverlauf können dann ergiebige Schneefälle einsetzen, die sich in der Nacht zu Sonntag über große Teile der Region ausbreiten. Experten reden von bis zu 50 Zentimeter Neuschnee in Teilen Norddeutschlands. Die Winterdienste der Region haben sich dementsprechend auf einen Großeinsatz vorbereitet. Die Salzlager seien gut gefüllt, heißt es von der Behörden. Das Thermometer klettert ab und zu über 0 Grad. Es herrscht Glättegefahr.

Wetter in Bremen: Weitere Schneefälle am Sonntag - Deutsche Bahn rät von Reisen ab

Auch am Sonntag kommt es in Bremen zu weiteren Schneefällen. Schneeverwehungen sind möglich. Verkehrsteilnehmer sollten weiterhin Vorsicht walten lassen. Die Temperaturen bewegen sich deutlich unter dem Gefrierpunkt zwischen -6 und -8 Grad. An der Nordsee bleibt es stürmisch. In der Nacht zu Montag bleibt es frostig kalt, weiterer Schneefall ist möglich.

Die Deutsche Bahn rät den Fahrgästen ab Samstagmittag nur noch zu dringend notwendigen Fahrten. Wenn es zu witterungsbedingten Einschränkungen kommt, könne ein Busnotverkehr nicht garantiert werden, heißt es für die Region Niedersachsen/Bremen. Am Freitagvormittag liegen noch keine Beeinträchtigungen des Zugverkehrs vor. In Hamburg hingegen gibt es Schnee-Entwarnung*. Dort wird es eher kalt als weiß. *24hamburg.de, kreiszeitung.de und nordbuzz.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa

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