Tierquälerei?

Süßer Einsatz: Polizei rettet kleinen Hund vor dem Erfrieren aus Auto

Tierquälerei? Bei klirrender Kälte haben Polizisten einen wimmernden Hund aus einem Auto in Bremerhaven befreit. Der Kleine war in einem Käfig eingesperrt.

Bremen/Bremerhaven – Es ist 19:30 Uhr am Dienstagabend, 6. April 2021, als die Frau bei klirrender Kälte mit ihrem Hund unterwegs ist. Immer wieder hört sie ein klägliches Bellen und Wimmern eines anderen Hundes. Genau lokalisieren, wo sich das Tier befindet, kann sie das Geschehen allerdings nicht. Zu laut sind die Geräusche in der Umgebung.

Beamte der Polizei Bremerhaven haben einen Hund bei klirrender Kälte aus einem Auto befreit. (Symbolbild, nordbuzz.de-Montage)

Tierquälerei oder Missgeschick? Nach dem Rettungseinsatz gehen die Beamten mit Hund Gassi

Als die Hündin der Dame gegen 2:45 Uhr am Morgen erneut rausmuss, hört sie wieder die Laute. Dieses Mal kann sie das Wimmern verorten und findet einen kleinen Hund in einem Käfig in einem verschlossenen Auto auf einem Parkplatz an der Eupener Straße in Bremerhaven. Der Käfig ist so klein, dass sich das Tier weder drehen noch setzen oder legen kann. Die Frau alarmiert sofort die Polizei, die das Tier befreit.

Die Beamten versorgen das Tier zunächst mit Wasser. Danach drehen sie noch eine Runde mit dem Hund, bevor sie ihn schließlich nach dem Gassigehen zur Betreuung im Tierheim abgeben. Nach ersten Vermutungen der Polizei handelt es sich um einen Irish Terrier. Jetzt ermitteln die Beamten wegen Tierquälerei. * nordbuzz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa & IMAGO / Anka Agency International

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare