Drei Männer in Bremen angeklagt

Bundeswehr-Skandal: Soldat blickt in Kaserne - plötzlich folgt Schock-Fund

In Bremen hat ein Soldat einen verschlossenen Raum in der Scharnhorst-Kaserne geöffnet. Dann sah der Feldwebel im Stadtteil Huckelriede, was sich darin befand.

  • In Bremen war ein Raum der Scharnhorst-Kaserne im Stadtteil Huckelriede verschlossen
  • Ein Soldat ging der Sache nach und öffnete schließlich den verschlossen Raum
  • Der Feldwebel machte in Bremen im Stadtteil Huckelriede eine unfassbare Entdeckung

Bremen - In der Scharnhorst-Kaserne in Bremen machte ein Soldat der Bundeswehr eine unglaubliche Entdeckung. Der Feldwebel wollte eine Tür in der Kaserne im Bremer Stadtteil Huckelriede öffnen, doch der Schlüssel passte nicht mehr zum Schloss. Daraufhin ging der Soldat der Sache nach. Als es dem Feldwebel der Bundeswehr gelang, den verschlossen Raum zu öffnen, machte der Soldat in der Scharnhorst-Kaserne in Bremen schließlich einen unfassbaren Fund, wie nordbuzz.de* berichtet.

Bremen: Bundeswehr-Soldat macht in Scharnhorst-Kaserne eine unglaubliche Entdeckung

In Raum 83 in Gebäude 5 der Scharnhorst-Kaserne in Bremen fand der Feldwebel der Bundeswehr bereits im März 2016 eine Cannabis-Plantage. Drei Soldaten hatten hier zwischen September 2015 und März 2016 rund ein Dutzend Cannabis-Pflanzen angebaut. Um das Cannabis ungestört anbauen zu können, ließen die drei Männer zudem kurzerhand das Schloss zum Raum erneuern. Monatelang fiel die Drogenzucht in der Scharnhorst-Kaserne in Bremen nicht auf. Erst als ein Feldwebel der Bundeswehr bemerkte, dass sein Schlüssel nicht mehr in das Schloss passte, flogen die Cannabis-Soldaten auf. Jetzt landete der Fall vor dem Bremer Landgericht.

Bremen: Drei Soldaten der Bundeswehr bauen Cannabis in Scharnhorst-Kaserne an

Gegenüber der Polizei hatten die drei Soldaten der Bundeswehr-Kaserne in Bremen zuvor eine spektakuläre Geschichte erzählt. Ein Unbekannter hätte einen der Männer, einen 38-Jährigen, am nahe gelegenen Werdersee überfallen. Dabei habe der Unbekannte den 38-jährigen Soldaten geschlagen, bedroht und ihm gesagt, dass er ihn künftig mit Cannabis versorgen müsse. Nur aus Angst habe der Mann daher die Cannabis-Plantage in der Scharnhorst-Kaserne in Bremen angelegt. Die Freundin des 38-Jährigen bestätigte diese Erklärung der Bundeswehr-Soldaten zunächst sogar.

Bremen: Drei Soldaten bauen in Bundewehr-Kaserne Cannabis an - spektakuläre Erklärung

Gegenüber der Polizei Bremen gab die Freundin des 38-jährigen Bundeswehr-Soldaten an, dass ihr Freund in einem Park im Bremer Stadtteil Neustadt von einem Unbekannten überfallen und geschlagen worden sei. Wie der Weser-Kurier berichtet, enttarnte die Staatsanwaltschaft Bremen das jedoch als Lüge. Den Überfall im Park soll demnach der 30-jährige Mitangeklagte organisiert und dem 38-jährigen Soldaten der Bundeswehr sogar angeboten haben, einen weiteren Überfall zu inszenieren. All dies sei geschehen, "um dem Bedrohungsszenario gegenüber der Polizei Nachdruck zu verleihen", argumentiert die Staatsanwaltschaft Bremen.

Bremen: Drei Soldaten züchten Cannabis in Kaserne - und erfinden Geschichte gegenüber der Polizei

Am Mittwoch (23. Oktober 2019) begann vor dem Amtsgericht Bremen nun der Prozess, insgesamt sind vier Verhandlungstage angesetzt (24. Oktober 2019, 6. November 2019 und 11. November 2019). Die Staatsanwaltschaft Bremen wirft den drei Soldaten der Bundeswehr unter anderem vor, aufgrund eines gemeinsamen Tatplans eine Indoorplantage mit Cannabis-Pflanzen aufgebaut zu haben. Derweil kam es in einer Kneipe in Bremen zum Blut-Drama, als ein Mann blutüberströmt in dem Lokal zusammenbrach.

In der Angeklageschrift gegen die drei Bundeswehr-Soldaten der Staatsanwaltschaft Bremen heißt es zudem: "Einer der Angeklagten soll in die Niederlande gefahren sein und zwei Schachteln Cannabis-Samen gekauft haben, die von allen drei Angeklagten gemeinsam eingepflanzt worden sein sollen." Nachdem die drei Soldaten etwa 100 - 120 Gramm Cannabis-Kraut aus der Zucht in der Scharnhorst-Kaserne in Bremen geerntet haben sollen, soll das "Gras" an Unbekannte weiterverkauft worden sein. Dagegen kam es während eines Raubüberfalls in Bremen zum Messer-Drama, als ein maskierter Mann auf einen Kiosk-Angestellten einstach.

Bremen: Drei Cannabis-Soldaten ernteten etwa 100 Gramm aus 13 Pflanzen

Nachdem die Staatsanwaltschaft Bremen zum Prozessauftakt die Anklage vorgelesen hatte, führten die Prozessbeteiligten ein so genanntes Verständigungsgespräch, berichtet der Weser-Kurier. Dies ist eine vom Gesetzgeber vorgesehene Möglichkeit, um Gerichtsverfahren einvernehmlich abzukürzen. Legen die Angeklagten hiernach ein umfassendes Geständnis ab, erhalten sie im Gegenzug die Zusicherung, dass sich das Strafmaß in einem festgelegten Rahmen bewegt. Im Fall der Cannabis-Zucht in der Scharnhorst-Kaserne in Bremen konnten sich die drei Soldaten der Bundeswehr jedoch nicht einigen, weil sie die weitere Bedingung der Staatsanwaltschaft Bremen nicht akzeptieren. Dagegen ging auf der Autobahn A1 bei Bremen ein BMW während der Fahrt plötzlich in Flammen auf - es kam zum Feuer-Drama in Niedersachsen. Derweil ist der Autokorso einer Hochzeitsgesellschaft in Bremen eskaliert, plötzlich fielen sogar Schüsse.

Bremen: Drei Cannabis-Soldaten führen Verständigungsgespräch, können sich aber nicht einigen

Die Staatsanwaltschaft Bremen habe laut dem Weser-Kurier gefordert, dass der 30-jährige Soldat erklärt, welche Rolle der dritte Angeklagte, ein 28-jähriger Mann, gespielt haben soll. Der Verteidiger des 30-jährigen Bundeswehr-Soldaten, der einen Freispruch für seinen Mandanten fordert, hält das jedoch für ein Unding. "Sie stehen meinem Mandanten nicht unvoreingenommen gegenüber", warf er der Richterin laut dem Weser-Kurier an den Kopf. Eine so genannte Drittbelastung sei keine Voraussetzung für eine Verständigung, sagte der Verteidiger und stellte prompt einen Befangenheitsantrag gegen die Richterin des Amtsgerichtes Bremen. Am 6. November 2019 wird der Prozess gegen die Cannabis-Soldaten aus Bremen fortgesetzt. Derweil kam es in Bremen zum Horror-Mord - die Polizei fand im Stadtteil Gröpelingen eine zerstückelte Leiche. Derweil brach großes Chaos aus, als die Polizei in Bremen ein Lokal betrat.

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Rubriklistenbild: © Fotomontage / picture alliance / dpa

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