Second Hand Möbel und mehr

Vintage fürs Viertel: Wedderbruuk zieht vom Citylab ans Schwarze Meer

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Aus dem Citylab ins Viertel: Der Vintage-Laden Wedderbruuk zieht um.

Wedderbruuk ist Plattdeutsch und heißt zu Hochdeutsch so viel wie – man ahnt es bereits – „wiedergebraucht“. Im gleichnamigen Vintage-Second-Hand-Laden ist genau das Programm, künftig jedoch an neuer Wirkungsstätte. Das Geschäft dreier junger Bremer zieht vom Citylab in der Innenstadt Richtung Viertel ans Schwarze Meer.

Im Jahre 2012 gegründeten Sandra Hörner, Tilman Schwake und Frederik Niemann den Vintage-Laden Wedderbruuk. Seit Frühling 2013 boten die Drei im Citylab – ehemals Lloydhof – zur Zwischennutzung alles an, was das Retro-Herz begehrt: Möbel, Bücher, Schallplatten, Taschen, T-Shirts, Musiktruhen, Spielzeug, Werkzeug, Krawatten, Geschirr, Porzellan, Antiquitäten, Umfunktioniertes, Koffer, Lampen, Bilderrahmen, Drucke, Design-Klassiker, Vintage-Schätzchen, und, und, und. Stets gebraucht, aber noch brauchbar. „Wir retten Sachen davor weggeworfen zu werden. Fast jede Sache findet noch einen Nutzer und vieles kann repariert werden“, so das Kredo der Wiedergebraucher. 

Wedderbruuk war während seiner Zeit im Citylab bereits einmal umgezogen, vom Wegesende 24 zum Wegesende 22. Allen, die ein Plätzchen zur Umsetzung eigener Ideen suchen, empfehlen die Drei daher, sich an die ZwischenZeitZentrale zu wenden. Nun zieht das Geschäft ins Viertel weiter. Genauer: Ins Eckhaus Am Schwarzen Meer 10. In den zuvor leerstehenden Räumlichkeiten lässt sich also künftig rund ums Thema Vintage Möbel und Interieur der 50er, 60er und 70er Jahre stöbern. 

Am Samstag, 11. November, hat Wedderbrukk ein letztes Mal im Citylab geöffnet, ab Dienstag, 14. November, dann wie gewohnt dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 16 Uhr geöffnet an neuer Wirkungsstätte. „Sobald unsere Arme vom Möbel tragen nicht mehr bis zu den Kniekehlen hängen und alles an seinem Platz steht, geben wir einen im neuen Laden aus“, schreiben die Betreiber bei Facebook. Ein Willkommensbesuch lohnt also allemal. 

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Ebenfalls eine neue Wirkungsstätte bekommen könnte das Zuckerwerk mit dem Papageienhaus. Im Gespräch ist ein Kulturzentrum mit Club am Bremer Güterbahnhof. 

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