Polizei zieht „vorläufige Bilanz“

Freimarkt: Weniger Straftaten, aber 3000 Verkehrsdelikte

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Die Polizei Bremen zieht eine positive „vorläufige Freimarktbilanz“

Die Polizei ist zufrieden. In einer „vorläufigen Freimarktbilanz“ betont die Pressestelle der Ordnungshüter, dass die Zahl der Straftaten während der sogenannten fünften Jahreszeit in Bremen deutlich zurückgegangen ist. Kopfzerbrechen bereiten den Beamten allerdings die Verkehrssünder.

„Viele Menschen nahmen die Straßenverkehrsordnung scheinbar nur als Angebot und nicht als Gesetz wahr“, moniert die Polizei Bremen. Anders seien die knapp 3000 Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung nicht zu erklären. Gerade an den Familientagen sei rund um das Volksfest „teilweise kreuz und quer geparkt“ worden. Die Bilanz: Mehr Verkehrsverstöße als in den Jahren zuvor.

Rückläufig seien dagegen die Verstöße gegen die Marktordnung. Grund: „Der eingesetzte Sicherheitsdienst setzte u. a. das Mitführverbot von Flaschen an den Einlasskontrollen konsequent um“, begründet die Polizei. Bei den Besuchern habe es derweil eine „hohe Akzeptanz“ des Vorgehens gegeben.

In Sachen Straftaten haben Diebstähle und Schlägereien, Jugendschutzkontrollen, vermisste Kinder und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz die Einsätze geprägt, heißt es. Fazit: „Insgesamt ist das Sicherheitskonzept der Polizei Bremen nicht zuletzt durch den hohen Kräfteaufwand aufgegangen.“

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