Peta-Aktion in Bremen und Hamburg

Hund-Horror! Was Peta hier tut, macht wirklich sprachlos

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In der Innenstadt von Jena führte Peta ebenfalls seine Grill-Aktion durch. 

Die Tierschutzorganisation Peta sorgte für eine krasse Aktion in Bremen und Hamburg. Mitten in der Stadt wurde ein Hund gegrillt. Der Anblick macht sprachlos.

  • Es ist Grill-Saison in Deutschland - eine Menge Fleisch wird verzehrt
  • Auch auf dem Marktplatz in Bremen und in der City in Hamburg wurde gegrillt
  • Allerdings kein Schwein oder Rind, sondern ein Hund

Bremen - Auf dem Marktplatz in Bremen wurde am Montag (24. Juni 2019) gegrillt. Auf dem Rost brutzelte allerdings kein Schweinenacken Steak oder Spareribs, sondern ein Hund. Kein Anblick für schwache Nerven. Über den kulinarischen Aufreger, den es auch am Freitag (14. Juni) in Hamburg zu sehen gab, berichtet nordbuzz.de*.

Bremen und Hamburg: Peta grillt in Innenstadt Hund - "es macht keinen Unterschied ..."

Bei strahlendem Sonnenschein steht auf dem Marktplatz in Bremen ein Grill. Doch die gegrillte Kost ist weder Schwein, noch Rind oder Fisch. Ein toter Hund liegt als Ganzes von Kopf bis Pfote auf dem Rost. Ein schwer zu ertragender Anblick für viele Passanten in der Innenstadt von Bremen.

Der Grill gehört ausgerechnet der Tierschutzorganisation Peta: „Ab dem 21. Juni findet in Yulin in China wieder das alljährliche Hundefleisch-Festival statt. Es macht keinen Unterschied, ob das Fleisch von einem Huhn, Rind oder Hund stammt. Alle Tiere leiden gleich“, erklärt Jens Vogt, Aktivist von Peta, das ungewöhnliche Grillfleisch. 

Bei dem chinesischen Hundefleisch-Festival werden etwa 10.000 Hunde getötet, zerlegt und gegessen. In Bremen und Hamburg, sowie in ganz Deutschland ein unvorstellbares Ereignis. Der beste Freund des Menschen als Grillfleisch - eine Horror-Vision für Deutsche. Stattdessen landen in der Bundesrepublik jährlich Millionen sogenannte Nutztiere auf den Tellern. Besonders während der momentanen Grill-Saison kommt kaum ein Abendessen ohne Schweinenacken Steak oder Spareribs aus. Aber einHund? Undenkbar. Genau das ergibt für PetaSinn.

Peta grillt Hund in Bremen: „Wenn Sie keinen Hund essen würden, warum dann ein Schwein?“

Am Standgrill in Bremen macht die Tierschutzorganisation Peta mit Schildern, Flyern und Bannern darauf aufmerksam, dass Schweine, Hühner und Kühe ebenso wenig auf den Grill gehören wie Hunde und Katzen. 

„Mit unserer Aktion appellieren wir an das Mitgefühl der Menschen und möchten sie dazu animieren, anstelle derzerstückelten Teile einer Tierleiche lieber Gemüse oder Fleischalternativen auf den Grill zu legen“, appelliert Vogt an die Menschen in Bremen. „Wenn Sie keinen Hund essen würden, warum dann ein Schwein?“, so die Frage, die Peta auf provokante Art und Weise an die Passanten in Bremen stellt. Unterdessen machte in Bremerhaven bei Bremen einen Frau eine schrecklichen Fund, als sie mitten in der Nacht auf einen herrenlosen und scheinbar ausgehungerten Hund traf.

Hund auf dem Grill in Bremen und Hamburg: Peta-Aktion auch in anderen deutschen Städten

Mit ihrem Grill und dem toten Hund reist die Tierschutzorganisation Peta für ihr Anliegen durch Deutschland. Auch in Hamburg und Jena hatten die Aktivisten vor den Augen erstaunter oder entsetzter Passanten schon einen Hund auf dem Rost schmoren. Nun ist Peta mit ihrer provokanten wie aufrüttelnden Aktion auch in Bremen. Unterdessen kam es in Helmstedt bei Braunschweig zur dramatischen Verfolgungsjagd, in dessen Folge die Polizei zu einem schrecklichen Mittel greifen musste.

Aber keine Sorge: wie es sich für die Tierschutzorganisation Peta gehört, kamen bei der Aktion keine Tiere zu Schaden. Bei dem gegrillten Hund in Bremen handelte es sich lediglich um eine Attrappe. Ihren Augen trauen, konnten auch Polizei-Beamte bei einer Fahrzeugkontrolle nicht mehr. In Oldenburg machte die Polizei eine unfassbare Entdeckung - der Auto-Fahrer schockierte die Beamten, wie nordbuzz.de* berichtet.

Auch in der Innenstadt von Jena führte Peta seine Aktion durch. 

spz

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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