Einsatz in Findorff

Bremen: Feuerwehr kämpft gegen Großbrand

In Bremen kam es in der Nacht zum Mittwoch zu einem Großbrand. Die Wohnungen im Gebäude sind nun unbewohnbar.

Bremen – Bei einem Brand in Bremen sind in der Nacht auf Mittwoch, 7. April 2021, gleich mehrere Wohnungen so stark beschädigt worden, dass sie unbewohnbar sind. Mit einem Großaufgebot ist die Feuerwehr Bremen zur Dresdner Straße in Alt-Findorff ausgerückt, nachdem gegen Mitternacht mehrere Anrufer die Einsatzkräfte wegen eines Dachstuhlbrands alarmiert hatten. Als die Retter eintrafen, schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Dach des Gebäudes.

Amt der Stadt Bremen:Feuerwehr Bremen
Gründung der Berufsfeuerwehr:1870
Standorte:6
Mitarbeiter:584
Fahrzeuge:160
Amtsleiter:Feuerwehrchef Philipp Heßemer

Dachstuhlbrand in Bremen-Findorff: Feuerwehr evakuiert zehn Menschen aus dem Gebäude

Dem schnellen Eingreifen der Rettungskräfte ist es zu verdanken, dass sich das Feuer in Alt-Findorff nicht auf andere Gebäude ausbreiten konnte: „Die Feuerwehr brachte schnell zwei Drehleitern in Stellung, um die Ausbreitung auf angrenzende Häuser zu verhindern“, sagte Feuerwehrsprecher Andreas Desczka gegenüber kreiszeitung.de*. Dies ist auch gelungen. Zeitgleich ist das Gebäude auf Bewohner kontrolliert worden. Insgesamt hatten sich zehn Menschen im Haus befunden, die teils evakuiert und anschließend im Großraumrettungswagen der Feuerwehr Bremen betreut wurden. Insgesamt waren 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.

Mit einem Großaufgebot brachte die Feuerwehr Bremen in der Nacht zu Mittwoch einen Dachstuhlbrand in Alt-Findorff unter Kontrolle. (nordbuzz.de-Montage)

Schwierigkeiten hatte die Feuerwehr bei der Anfahrt zum Einsatzort in Alt-Findorff. Aufgrund der engen Bebauung und der Tatsache, dass sich das betroffene Gebäude im Umbau befindet, mussten sich die Fahrzeuge der Einsatzkräfte langsam vortasten. „Bewohner parken hier auch noch überall. Von daher war es schon schwierig, an die Einsatzstelle heranzukommen“, erklärte Feuerwehrsprecher Desczka. Dies koste immer Zeit. „Dieses Mal ist es gut gegangen und es gab keine Verletzten“, unterstrich er. Gegen 1 Uhr meldete der Einsatzleiter „Feuer aus“.

Über die genaue Brandursache kann die Feuerwehr am Mittwochmorgen noch keine Angaben machen. Allerdings sei ein erheblicher Sachschaden entstanden, der Dachstuhl des betroffenen Hauses brannte völlig aus. Die Wohnungen im Haus sind nicht mehr bewohnbar. * nordbuzz.de und kreiszeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Kai Moorschlatt

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