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Ostern 2021 in Bremerhaven: Fischstäbchen? Corona bringt Frosta in Probleme

Tiefkühl-Händler Frosta aus Bremerhaven könnte zu Ostern ein Fischstäbchen-Engpass ins Haus stehen. Wegen Corona ist die Fischkutter-Flotte in Quarantäne.

Bremen/Bremerhaven – Von wegen Frosta ist für alle da! Der Fisch wird knapp in Bremerhaven. Droht jetzt ein Ostern ohne Fischstäbchen? Der bekannte Tiefkühlproduzent hat wegen der Corona-Krise mit Engpässen beim Rohstoff Fisch zu kämpfen.

Unternehmen:Frosta Aktiengesellschaft
Gründung:1905
Sitz:Bremerhaven
Vorstandsvorsitzender:Felix Ahlers
Mitarbeiter:1.779
Jahresumsatz:509 Millionen Euro (2019)

Lieferengpässe wegen Corona-Krise bei Frosta Bremerhaven: Fischkutter-Besatzung in Quarantäne

In Alaska, wo ein guter Teil der Rohware, etwa für Fischstäbchen, gefangen werde, sei es zu einigen Schwierigkeiten gekommen, sagte Frosta-Finanzvorstand Maik Busse der Nordsee-Zeitung. „In der Tat gibt es aktuell auf den internationalen Beschaffungsmärkten coronabedingte Lieferengpässe.“ Und das trifft natürlich auch den großen Tiefkühlkost-Hersteller aus der Seestadt Bremerhaven.

Die Rohware für Fischstäbchen wird bei Frosta knapp. (Symbolbild)

Immer wieder könnten große Fischtrawler wegen Corona-Erkrankungen einzelner Besatzungsmitglieder oder Quarantäne-Bestimmungen nicht ausfahren. Das bedeute geringere Fangmengen. Schon ein einzelner Trawler könne Einfluss auf die Preise nehmen, heißt es bei Frosta in Bremerhaven.

Ostern 2021 ohne Tiefkühl-Fischstäbchen: Frosta aus Bremerhaven hofft auf Entspannung bei Corona-Lage

Der Grund dafür sei, dass die Schiffe lange auf Fangfahrt unterwegs seien und normalerweise mehrere tausend Tonnen Fisch anlanden. Der Tiefkühl-Spezialist Frosta setze darauf, dass sich die Lage durch die verstärkten Impf-Anstrengungen in den kommenden Wochen wieder normalisiere, erklärte Finanzchef Busse.

Auf die Beschäftigten in Bremerhaven habe die Fischknappheit keine Auswirkungen, sagte Busse. Frosta habe gut zu tun und in Bremerhaven werden nicht nur Fischstäbchen hergestellt, sagte Busse. Die Mitarbeiter produzierten vor allem Pfannengerichte und Gemüsemischungen. Die Anlagen seien ausgelastet und sorgten für ausreichend Beschäftigung. Erst Ende Februar hatte es bei Frosta Probleme mit der Umstellung auf Papierbeutel gegeben, berichtet fr.de*. (Mit Material der dpa) * nordbuzz.de und fr.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Frosta

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