Häusliche Gewalt

Fast zu Tode geprügelt – Polizei Bremen rettet Frau aus Ehe-Hölle

In Bremen hat die Polizei am Sonntagabend, 11. April 2021, eine Frau aus ihrer Wohnung gerettet. Ihr Ehemann hatte sie geschlagen und gewürgt!

Bremen-Mitte – Beamte der Polizei Bremen haben am Sonntagabend einen 44-jährigen Ehemann in seiner Wohnung verhaftet. Zuvor soll er seine 33 Jahre alte Ehefrau schwer verletzt haben. Er soll die Frau geschlagen und gewürgt haben, schreibt die Polizei in ihrem Pressebericht. Die Frau musste mit schweren und lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Stadt in Bremen:Bremen
Fläche:325,56 Quadratkilometer
Einwohner:567.559 (Stand :31. Dezember 2019)
Vorwahl:0421
Bürgermeister:Andreas Bovenschulte (SPD)

Polizei Bremen befreit Frau aus Wohnung: Mann leistet bei Festnahme erheblichen Widerstand

Die Polizei wurde in ein Mehrparteienhaus in die Bremer Altstadt gerufen, da dort ein Mann seine Frau verprügelte. Die Einsatzkräfte hörten Schreie aus der Wohnung, sodass sie sich gewaltsam Zutritt verschaffen mussten. Der 43-jährige Ehemann wirkte in einem Zimmer auf seine am Boden liegende Frau ein.

Unter der Anwendung von Gewalt mussten die Polizisten am Sonntagabend einen schlagenden Ehemann festnehmen. Seine Frau musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. (Symbolbild)

Die Polizisten nahmen ihn sofort fest. Dabei leistete der Mann erheblichen Widerstand, der nur mit dem Einsatz von Hilfsmitteln der körperlichen Gewalt gebrochen werden konnte. Für die 33 Jahre alte Frau mussten Rettungs- und Notarztwagen gerufen werden.

Die Polizei ermittelt gegen den 43-Jährigen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Aufgrund des Verdachts einer akuten psychotischen Erkrankung wurde er in einer Psychiatrie untergebracht.

Erst Ende März war es zu einem tödlichen Streit bei einem Paar in Delmenhorst gekommen. Der Mann stach schließlich die Frau vor seinen Kindern ab, berichtet kreiszeitung.de*. * nordbuzz.de und kreiszeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Fredrik von Erichsen/dpa

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