Neue Regeln

Corona-Testpflicht an Bremer Schulen ab Montag

Schülerinnen und Schüler in Bremen müssen ab Montag zweimal pro Woche einen Corona-Test machen. Außerdem herrscht Maskenpflicht an Bremer Schulen.

Update vom 9. April 2021, 16:51 Uhr: Bremen – Inzwischen ist es amtlich: Ab Montag, dem 12. April, herrscht Testpflicht an Bremens Schulen. Damit winkt die Bürgerschaft den Beschluss des Bremer Senats vom 6. April durch. Zweimal pro Woche werden vor Unterrichtsstart Corona-Tests angeboten.

Nur wenn der Test negativ ist, darf man den Schulhof betreten und am Präsenzunterricht teilnehmen. Bis Ende des Schuljahres sind in den Bremer Schulen Corona-Tests genauso verpflichtend wie das Tragen einer medizinischen Maske.

Coronavirus in Zahlen im Land Bremen:Stand: 5. April 2021, 16 Uhr. Quelle: Senatspressestelle
Aktive Corona-Infektionen:1.626 (-12 innerhalb von 24 Stunden)
Coronafälle insgesamt:21.524 (+54)
Genesene Personen:19.488 (+64)
Gestorbene mit Corona-Infektionen:410 (+2)
7-Tage-Inzidenz:104,3 (Bremen) / 194,5 (Bremerhaven)

Ursprungsmeldung vom 6. April 2021: Der Inzidenzwert in Bremen geht derzeit zurück und über Ostern meldeten die Behörden weniger Corona-Neuinfektionen. Trotzdem hat der Bremer Senat am Dienstag, 6. April 2021, beschlossen, dass nach den Osterferien eine Testpflicht für Schülerinnen und Schüler an allen Schulen eingeführt wird.

Die Testpflicht gilt auch für Beschäftigte. Darüber hinaus tragen bald auch Grundschüler verpflichtend einen Mund-Nasen-Schutz.

Corona in Bremen: Schnelltests unter Schülern sollen Infizierte ohne Symptome finden

„Die wichtigste Maßnahme zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie ist die Eindämmung von Ansteckungen. Im Präsenzschulbetrieb ist es notwendig, infizierte Kinder, Jugendliche und Beschäftigte möglichst früh zu identifizieren“, erklärte Schulsenatorin Claudia Bogedan (SPD). Die Schnelltests böten dafür eine sichere, niedrigschwellige und leicht zu handhabende Lösung. Um den Infektionsschutz für alle am Schulleben Beteiligten möglichst weitreichend und engmaschig zu gewährleisten, ist ein aktuelles negatives Testergebnis zukünftig Voraussetzung für den Zutritt zum Schulgelände sein.

„Im Präsenzschulbetrieb ist es notwendig, infizierte Kinder, Jugendliche und Beschäftigte möglichst früh zu identifizieren“, erklärt Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung.

„Dazu wird an allen Schulen zweimal pro Woche ein kostenfreier Schnelltest angeboten. Bremen hat bereits eine sehr große, für die kommenden Wochen ausreichende Anzahl an Schnelltests für den Gebrauch an Schulen beschafft und damit die praktischen Voraussetzungen für die Einführung dieser Schutzmaßnahme geschaffen“, erläutert die Bremer Senatorin. Nach den Osterferien werden Selbsttests an den Schulen auch in Niedersachsen verpflichtend sein, berichtet kreiszeitung.de*. Auch Hamburg führt eine Testpflicht an den Schulen ein, berichtet 24hamburg.de*.

Maskenpflicht für Grundschüler in Bremen: Alltagsmaske ist ausreichend

Eine weitere Infektionsschutzmaßnahme soll die Maskenpflicht für Grundschüler sein, die ab einem kommunalen 7-Tage-Inzidenzwert ab 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Bremen greift. Damit sind alle Schülerinnen und Schüler im Land Bremen ebenso wie die Beschäftigten verpflichtet, im gesamten Schulgebäude eine Maske zu tragen. Das Tragen einer medizinischen Maske wird empfohlen, eine Alltagsmaske ist jedoch ausreichend.

Der Senat hat außerdem am vergangenen Donnerstag, 1. April 2021, die Beschaffung von 250.000 Schnelltests für Kita-Kinder in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung beschlossen. So wird nach den Osterferien für Kita-Kinder im Land Bremen eine freiwillige Schnelltestung auf das Coronavirus ermöglicht. Dazu kooperiert Senatorin Claudia Bogedan mit dem Leibniz-Institut BIPS in dem Modell „Kita-Kinder-Testung“ mit dem Bremer Corona-Experten Hajo Zeeb. * nordbuzz.de, kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Matthias Balk/dpa & Sina Schuldt/dpa

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