Corona-Pandemie

Corona in Bremerhaven: Inzidenzwert knackt 200er-Marke – Regeln bleiben

Der 7-Tages-Inzidenzwert in Bremerhaven hat am Mittwoch erneut die 200er-Marke geknackt. Mit 43 Neuinfektionen liegt der Wert jetzt bei 207,7.

Bremen/Bremerhaven –Angesichts der steigenden Inzidenzzahl bleiben die beschlossenen Corona-Regeln in Bremerhaven vorerst in Kraft. Das erklärt die Stadt in einer Pressemitteilung. Am Mittwoch, 14. April 2021, stieg der 7-Tages-Inzidenzwert in der Seestadt mit 207,7 wieder über die kritische Marke von 200, aktuell gibt es 43 Neuinfektionen.

Coronavirus in Zahlen im Land Bremen:Stand: 14. April 2021, 16 Uhr. Quelle: Senatspressestelle
Aktive Corona-Infektionen:1.765 (+136 innerhalb von 24 Stunden)
Coronafälle insgesamt:22.886 (+285)
Genesene Personen:20.693 (+149)
Gestorbene mit Corona-Infektionen:428 (+0)
7-Tage-Inzidenz:166,7 (Bremen) / 207,7 (Bremerhaven

Gelten sollen die Corona-Regeln bis einschließlich Sonntag, 2. Mail 2021, heißt es in der Pressemitteilung. „Damit orientieren wir uns an den Beschlüssen des Bremer Senats, der ebenfalls die Coronaverordnung des Landes verlängert hat“, sagte Oberbürgermeister Melf Grantz.

Corona in Bremerhaven: Ausgangssperre ist trotz Bundes-Notbremse vorerst vom Tisch

Somit bleibt es unter anderem bei den bisherigen Kontaktbeschränkungen, bei der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung* in den schon bisher bestimmten Stadtbereichen. Des Weiteren gilt es in Autos (ausgenommen ist der Fahrer), beim Verbot des Besuchs von Geschäften des Einzelhandels zum Zwecke der Einkaufsberatung und dem Verbot von Gruppensport.

Eine neue Strategie um den kometenhaften Inzidenzwert von über 200 in den Griff zu bekommen und die Infektionszahlen bei Corona in Bremerhaven abzuschwächen, gibt es nicht

In Bremerhaven wird es bis auf Weiteres keine Ausgangssperre geben. Das hat der Magistrat am Mittwoch beschlossen.

Corona in Bremerhaven: Welche Geschäfte haben geöffnet? – Notbetreuung für Kindertagesstätten aufgrund des hohen Inzidenzwertes

Zudem bleibt es natürlich bei den durch die Coronaverordnung des Landes zugrunde liegenden Schließungen. Ausnahmen sind beispielsweise Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte, Drogerien, Apotheken und Friseure. Weitere Maßnahmen plant der Magistrat nicht. Auch eine Ausgangssperre wie vielerorts in Niedersachsen ist zunächst vom Tisch.*Ausgangssperre wie vielerorts in Niedersachsen ist zunächst vom Tisch. Man wolle die Entscheidung des Bundes abwarten. Ob diese überhaupt kommt, steht noch in den Sternen. Derweil steht Olaf Scholz wegen der bundeseinheitlichen Ausgangssperre in der Kritik.*

In den Kindertagesstätten und der Kindertagespflege wird die Notbetreuung zunächst bis Freitag, 23. April 2021, fortgeführt. Die Entscheidung erfolgt auf Anraten des Krisenstabs angesichts der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens. * nordbuzz.de, kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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