Einzelhandel

Corona in Bremen: Lockdown-Lockerung – wann öffnen Geschäfte?

Friseure in Bremen und Bremerhaven sind seit dem 1. März 2021 wieder geöffnet. Doch Corona hält das Land weiter fest im Griff. Wann öffnen die Geschäfte?

Bremen – Ist die Corona-Pandemie bald überstanden? Im ganzen Land herrscht so etwas wie Aufbruchsstimmung. Die Busse und Bahnen am Morgen sind wieder voller, als sie es noch vor wenigen Wochen waren. Das ganze Land drängt nach draußen, das ist auch in Bremen nicht anders. Seit dem 1. März haben zumindest die Friseure in Bremen und umzu wieder auf. Jetzt folgt langsam der Einzelhandel. Anderen Einrichtungen soll es auch möglich sein, wieder zu öffnen.

Coronavirus in Zahlen im Land Bremen:Stand: 4. März, 16 Uhr. Quelle: Senatspressestelle
Aktive Corona-Infektionen:854 (-4 innerhalb von 24 Stunden)
Bestätigte Fälle insgesamt:18.333 (+76)
Genesene Personen:17.123 (+72)
Verstorbene:357 (+5)
7-Tage-Inzidenz:62,2 (Bremen) / 162,2 (Bremerhaven)

Coronavirus im Land Bremen: Senat beschließt Terminshopping

Erst am vergangenen Dienstag, 2. März, hatte der Senat in Bremen entschieden, dass die Geschäfte wieder zum Terminshopping, dem sogenannten „Click-and-Meet“, aufmachen dürfen. Dabei kann nach Terminvereinbarung das Ladengeschäft betreten werden und ganz normal eingekauft werden, berichtet kreiszeitung.de*. Bisher war es nur möglich, im Vorfeld zu bestellen und die Sachen an der Eingangstür in Empfang zu nehmen.

Coronavirus im Land Bremen: Geschäfte in Bremerhaven bleiben zu

Das gilt allerdings vorerst nur für die Stadt Bremen. In Bremerhaven müssen die Geschäfte weiter geschlossen bleiben. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 162,2 Infizierten pro 100.000 Einwohner ist aktuell einfach noch zu hoch, auch wenn der Wert in den vergangenen Tagen in der Seestadt um gut 50 Infizierte pro 100.000 Einwohner zurückgegangen ist. Der Magistrat der Stadt hatte erst zu Beginn der Woche neue Knallhart-Regeln erlassen.

Ab Montag kann es in der Bremer Innenstadt wieder voller werden. Dann soll der Einzelhandel öffnen. Voraussetzung dafür ist ein Inzidenzwert von unter 100. (nordbuzz.de-Symbolbild)

Am Montag, 8. März, sollen laut dem auf der Bund-Länder-Konferenz beschlossenen Fünf-Stufen-Plan weitere Corona-Lockerungen im Land Bremen folgen. Sollte am Montag der Inzidenzwert zwischen 50 und 100 liegen, was er am Freitag, 5. März, in der Stadt Bremen tat, ist es möglich, dass der Einzelhandel zumindest für das Konzept „Click-and-Meet“ seine Pforten öffnen darf.

Coronavirus im Land Bremen: Komplette Öffnung des Einzelhandels möglich

Sollte der Inzidenzwert unter 50 fallen, ist eine komplette Öffnung des Einzelhandels möglich. Dabei gilt allerdings die Einschränkung, dass sich jeweils nur ein Kunde auf 10 beziehungsweise 20 Quadratmetern bewegen darf. Abhängig gemacht wird das von der Größe der gesamten Verkaufsfläche des jeweiligen Geschäfts. Sollte der Inzidenzwert im Land Bremen in Sachen Corona wieder über 100 steigen, müssen die Geschäfte erneut schließen.

Coronavirus im Land Bremen: Buchhandlungen und Gartenmärkte öffnen Montag

Auf jeden Fall sollen am Montag, 8. März, die Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte wieder öffnen können. In Niedersachsen haben die Blumengeschäfte und Gartencenter bereits seit 13. Februar wieder geöffnet, berichtet kreiszeitung.de*. Dies ist laut dem Beschluss von Mittwochabend zunächst unabhängig von dem Inzidenzwert. Inwiefern dies in der Zukunft so bleiben wird, muss abgewartet werden. Nach den vergangenen Bund-Länder-Konferenzen gab es immer wieder einzelne Bundesländer, die aus Beschlüssen ausgeschert waren und ihr eigenes Süppchen gekocht hatten.

Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) forderte jedenfalls eine enge Abstimmung mit dem Land Niedersachsen, da das Land Bremen in diesem Fall sehr abhängig von den Niedersachsen ist. Einkaufstourismus nach Niedersachsen will man in Bremen auf jeden Fall verhindern. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sieht dies genauso. * nordbuzz.de und kreiszeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa

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