Britische Mutante

Corona-Ausbruch auf Bremer Lürssen-Werft: Behörde ordnet Massentest an

Unter Mitarbeitern der Lürssen-Werft in Bremen ist das Coronavirus ausgebrochen. Das Gesundheitsamt ergriff drastische Maßnahmen für die 1000 Beschäftigten.

Bremen - Auf der Bremer Lürssen-Werft sind mehrere Mitarbeiter positiv auf Corona getestet worden. Einem Bericht von Radio Bremen zufolge sind 105 Beschäftigte mehrerer Unternehmen betroffen. Bei dem nachgewiesenen Virus handele es sich fast ausschließlich um die sogenannte britische Mutante, hieß es.

Schiffswerft:Fr. Lürssen Werft
Umsatz:830 Millionen Euro
Gründer:Friedrich Lürßen
Gründung:1875
Hauptsitz:Bremen

Lürssen-Werft Corona-Ausbruch: Bremer Gesundheitsamt stellt Mitarbeiter unter Quarantäne

Das Familienunternehmen Lürssen kommentierte die Anzahl der Infizierten und den Nachweis der Mutante am Montag nicht, bestätigte aber, dass es am Werftstandort Bremen mehrere positive Covid-19-Tests gegeben habe. Für die Stadtgemeinde Bremen hat der Senat nun die Corona-Notbremse gezogen, weil sich der Inzidenzwert jenseits der kritischen Marke von 100 Neuinfektionen in sieben Tagen auf 100.000 Einwohner befinden (Stand: 28. März).

Aus der Bremer Lürssen-Werft wird ein größerer Coronavirus-Ausbruch gemeldet.

Das Gesundheitsamt Bremen, habe nach den bestätigten Corona-Infektionen in der Lürssen-Werft rund 1000 Menschen, die im betroffenen Bereich gearbeitet haben, getestet. Die positiv Getesteten würden nun von den Behörden unter Quarantäne gestellt. Der Werftbetrieb werde jedoch fortgeführt – „unter Einhaltung unserer Präventionsmaßnahmen und im Rahmen unseres Hygienekonzepts“, wie von der Lürssen-Werft zu erfahren war, die zuletzt mit der jahrelangen Sanierung des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ in der Kritik stand. (dpa/jdw)

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