Urteil ist gefällt

Bayernzelt vs. Königsalm: Jetzt hat das Gericht über den Freimarkt-Streit in Bremen entschieden

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Im Streit zwischen dem Bayernzelt und der Königsalm hat es ein Urteil zum Bremer Freimarkt gegeben.

Königsalm? Bayernzelt? Wer darf auf dem Bremer Freimarkt stehen? Und wo und wie groß? Ein Gericht in Bremen hat bei diesem Streit nun ein Urteil gesprochen.

Eigentlich sollte zum Beginn des Bremer Freimarkt am 19. Oktober die Königsalm auf der Bürgerweide in Bremen stehen. Aber das ist nach einem Gerichtsurteil nun mehr als fraglich.

Darum geht es im Freimarkt-Streit zwischen Bayernzelt und Königsalm

Aber worum geht es in dem Streit zwischen Königsalm und Bayernzelt eigentlich genau? Hintergrund ist, dass das Wirtschaftsressort es gerne gesehen hätte, wenn die Königsalm als neue Attraktion den Freimarkt 2018 bereichert hätte. Darüber berichtet auch der "Weser-Kurier" ausführlich. Problem: Im Gegensatz zur bisherigen Almhütte wäre mehr Platz notwendig gewesen. Das Bayernzelt hätte weichen müssen - und in kleinerer Form auf dem Platz der Almhütte aufgebaut werden sollen. Dagegen aber hat Bayernzelt-Betreiber Jan-Patrick Wolters wegen der Befürchtung geringerer Umsätze eine Klage eingereicht. Und er hat Recht bekommen.

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Gericht entscheidet über den Streit auf dem Bremer Freimarkt

Warum? Weil nach Ansicht des Gerichts die Zulassung der Großzelte nicht rechtmäßig verlaufen sei. Vereinfacht gesagt: Die Bewerbungsfristen seien missachtet worden. Aber was bedeutet das nun für das Bayernzelt auf dem Freimarkt?

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Was bedeutet das Urteil für das Bayernzelt auf dem Freimarkt?

Zumindest ist es kein Sieg auf ganzer Linie. Denn nirgendwo, auch nicht im Urteil der Richter, steht geschrieben, dass das Bayernzelt auf dem Freimarkt in Bremen jedes Jahr die gleiche Größen haben muss. Die Wirtschaftsbehörde schließt daraus, dass weder Standort noch Verkleinerung revidiert werden müssen. Und plant eine Beschwerde gegen das Urteil vor dem Oberverwaltungsgericht.

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Freimarkt wahrscheinlich ohne Königsalm

Und was passiert mit der Königsalm? Betreiberin Nina Renoldi verweist darauf, dass es eine Zulassung für die Almhütte gibt. Die Ansicht des Gerichts, dass es sich bei Almhütte und Königsalm nicht um das gleiche Konzept handelt, kann sie nicht nachvollziehen, obwohl die Königsalm größer ist. Königsalm sei lediglich ein anderer Name - doch auf die Premiere muss trotz Investitionen von etwa 7 Millionen Euro wohl noch ein Jahr gewartet werden. Dann gebe es eben die ursprünglich angemeldete Almhütte in der großen Version.

Ein Zocker aus NRW kam zu wahnsinnig viel Geld: Beim Sportwetten kassierte er 250.000 Euro - dank Milot Rashica von Werder Bremen.

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Richtig schnell zur Sache ging es auch im Landkreis Diepholz: Dort war ein Raser sogar für die Polizei zu schnell.

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