Neues zum Viertel-Drama

Bremer Viertel: Porsche-Prügler in U-Haft – Vorwurf versuchte Tötung

Ein Porsche-Fahrer hat im Bremer Viertel einen Radfahrer und einen Polizeistudenten angegriffen. Jetzt sitzt der Prügler in Untersuchungshaft.

  • Ziegenmarkt: Porsche-Fahrer attackiert Radler mit Teppichmesser.
  • Bremer Staatsanwaltschaft ordnet Untersuchungshaft für Porsche-Prügler an.
  • Linienstraße in Bremen: Bande verprügelt Teenager.

Update vom 1. September, 9:00 Uhr: Die Bremer Staatsanwaltschaft hat entschieden, dass gegen den 33 Jahre alten Porsche-Prügler ein dringender Tatverdacht besteht. Somit befindet sich der Mann nun in Untersuchungshaft, meldet butenunbinnen.de. Gegen den Porsche-Fahrer wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. nordbuzz.de* berichtete am Montag über den Porsche-Prügler, der im Bremer Viertel ausgerastet ist, weil er einen Fahrradfahrer nicht überholen konnte. Mit einem Teppichmesser attackierte er daraufhin den 38 Jahre alten Radler. Am Hauptbahnhof kommt es wenige Tage später zu einer brutalen Attacke, nachdem ein Mann rassistisch beleidigt wurde.

Auch ohne gewalttätige Angriffe sind Sportwagen-Poser im Viertel ein Ärgernis vieler Anwohner und Gastronomen. Statt auf der Meile am Bremer Hauptbahnhof zu protzen, sind die PS-starken Angeber nun im Viertel unterwegs. Der Beirat Mitte/Östliche Vorstadt hat deshalb bereits vorgeschlagen, die Sielwall-Kreuzung abends komplett zu sperren. 80 Meter um die berühmte Szene-Kreuzung dürfen dann keine Autos mehr fahren. Den Angriff am Ziegenmarkt hätte das nicht verhindern können, wohl aber einige störende Motorengeräusche. Ende September kam es auch am Bremer Hauptbahnhof zu Körperverletzungen.

Erstmeldung vom 31. August, 15:07 Uhr: Bremen – Damit rechnet wirklich niemand! Mitten in der Nacht wird ein Teenager im Bremer Viertel heftig attackiert. In Überzahl schlagen die Angreifer auf ihr Opfer ein und prügeln es krankenhausreif. Erst ein heldenhafter Anwohner, der eingreift, kann die Prügel-Bande schließlich vertreiben, berichtet nordbuzz.de*.

Stadt in Deutschland:Bremen
Fläche:326,7 km²
Bevölkerung:547.976 (30. Apr. 2012)
Vorwahl:0421
Bürgermeister:Andreas Bovenschulte

Bremen: Nach brutaler Prügel-Attacke im Viertel - Polizei sucht Bande

Es klingt wie ein absoluter Albtraum: Ein junger Mann läuft einsam des Nachts durch die verschlungenen Straßen des Bremer Viertels und plötzlich kommt die Attacke. Ohne Warnung wird losgeprügelt, bis es jemand aus der Nachbarschaft merkt. So einen Vorfall wünscht sich wirklich keiner und doch ist es passiert, wie die Bremer Polizei nun mitteilte.

Das Opfer der krassen Prügel-Attacke war ein 18 Jahre alter Mann. Dieser lief Samstagmorgen um 2.20 Uhr über die Linienstraße in Richtung Straßenbahn. Möglicherweise wollte er am Sielwall in die Nachtlinie der BSAG steigen. Doch dazu kam es nicht mehr. Auf einmal kam eine Bande von vermutlich sechs Männern auf ihn zu. Dann begann das wüste Geboxe. Die Bande schlug mehrfach auf den 18-Jährigen ein, trat ihn. Die Hintergründe des Angriffs sind noch unklar.

Die Bremer Polizei konnte bisher keinen der Prügel-Bande festnehmen.

Bremen: Prügel-Attacke im Viertel - Anwohner schlägt Bande in die Flucht und ruft die Polizei

Die Attacke endete erst, als ein Anwohner auf die heftige Prügelei aufmerksam wurde, die Bande vertreiben wollte und schlussendlich auch die Polizei rief. Die Täter flüchteten daraufhin, berichtet die Polizei Bremen. Einer davon konnte von Zeugen etwas genauer beschrieben werden. Die Polizei Bremen sucht:

  • Männlich
  • 18 bis 20 Jahre alt
  • Schlank
  • Blonde lockige Haare mit Undercut
  • Outfit: graues Oberteil, schwarze Hose

Die Polizei Bremen fragt, wem am frühen Samstagmorgen die jungen Männer im Bereich der Linienstraße aufgefallen sind. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421/362-3888 zu melden. Ebenfalls werden aktuell Zeugen der mehrfachen Brandstiftung in Bremens Nordwesten gesucht. Die drei Kinderwagen-Diebinnen aus Burglesum musste die Polizei nicht suchen. Sie konnte die drei in Tatortnähe antreffen.

Bremen: Brutale Messer-Attacke im Viertel – Porsche-Fahrer prügelt auf Fahrradfahrer ein

Nur wenige Stunden zuvor ereignete sich eine weitere brutale Attacke im Bremer Viertel - diesmal allerdings nicht mitten in der Nacht und an einem belebten Ort. Ein 33 Jahre alter Porsche-Fahrer schaffte es nicht, einen Fahrradfahrer zu überholen. Die Straße Vor dem Steintor führt durchs Viertel und ist verdammt eng, vor allem wenn abends viele Leute Party machen oder entspannt Essen gehen. Jeder weiß, dass er hier Geduld mitbringen muss.

Das war dem Porsche-Prügler offenbar egal. Nach einigen Überhol-Versuchen war er ziemlich aufgebracht. Am Ziegenmarkt in Bremen schaffte er es endlich, den 38 Jahre alten Fahrradfahrer zu überholen. Doch statt friedlich davonzufahren, bremste er den Radler aus und prügelte auf ihn ein.

Mit einem Teppichmesser schlug der Porsche-Fahrer mehrfach auf den Kopf des Radlers ein. Der trug einen Helm, der bei der Attacke zu Bruch ging. Der Radfahrer wehrte sich natürlich, wurde jedoch verletzt. Zum Glück kam in diesem Moment ein Polizeistudent vorbei. Der 36 Jahre alte Gesetzeshüter ging dazwischen und löste die Prügelei auf. Dabei wurde er ebenfalls verletzt. Polizeistudent und Radler sind vor Ort behandelt worden. Kreiszeitung.de* berichtete über den brutalen Porsche-Fahrer im Bremer Viertel*.

Der 33-jährige Täter flüchtete vom Tatort, die Bremer Polizei konnte ihn jedoch kurz darauf festnehmen. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln gegen den Tatverdächtigen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Es wird geprüft, ob er in Haft muss. Auch hier bittet die Polizei mögliche Zeugen der Tat um Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421/362-3888. Wer nun trotz des brutalen Dramas spontan Lust auf Porsche-Fahren hat, kann sich einen Porsche leihen* – 24hamburg.de berichtet über das neue Geschäftsmodell des beliebten deutschen Sportwagen-Herstellers. *nordbuzz.de, 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Marvin Köhnken

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