Mehr Touristen, aber...

Touristen-Zentrale zieht erste Bilanz: So beliebt ist Bremen

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Noch bevor das Jahr zu Ende geht, hat die Bremer Touristik-Zentrale (BTZ) eine erst Bilanz gezogen. Und diese fällt durchaus positiv aus. Auch wenn der Tourismus in der Hansestadt am Jahresanfang eher schleppend begann, hat es im vergangenen halben Jahr bereits mehr Touristen nach Bremen verschlagen, als 2016.

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Rund 551.557 Menschen haben seit Januar 2017 in Bremer Stadthotels, Pensionen und auf Campingplätzen übernachtet. Im Vergleich zu 2016 entspricht dies einem Plus von 17.000 Besuchern (3,4 Prozent). Damit bleibt Bremen weiterhin ein beliebtes Reiseziel. Vor allem deutsche Touristen urlauben in der Hansestadt: Etwa 80 Prozent der Gäste in Bremen kommen aus Deutschland. Auf Platz zwei folgen Niederländer mit 23.554 Übernachtungen. Doch einen Rückgang hat die BTZ zu verzeichnen. Die Touristen bleiben nicht mehr so lange wie im letzten Jahr. Im Durchschnitt blieben die Touristen und Geschäftsleute 1,8 Nächte. Ein Jahr vorher waren es noch 1,9 Nächte.

Trotzdem ist BTZ-Geschäftsführer Peter Siemering zufrieden: „Grundsätzlich besteht noch kein Grund zur Sorge, aber wir dürfen auf keinen Fall nachlassen und uns auf den Lorbeeren der erreichten Zwei-Millionen-Marke bei den Übernachtungen 2016 ausruhen." Noch mehr Großveranstaltungen, große Kongresse und Messen sollen Bremen für Touristen weiterhin attraktiver machen. Zudem brauche die Hansestadt ein intensives Marketing. 

Mit dem Musikfest, Freimarkt und Weihnachtsmarkt stehen im zweiten Halbjahr bereits einige Publikumsmagnete auf dem Programm. Daneben eröffnet die Kunsthalle ihre Beckmann-Schau, das Paula Modersohn-Becker-Museum zeigt „Schlaf – eine produktive Zeitverschwendung“ und das Übersee-Museum will mit „Cool Japan“ die Besucher anlocken.

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