Maskenpflicht und Alkoholverbot

Ischa Freipaak: Alle Infos zum Freimarkt-Ersatz auf der Bürgerweide - Öffnungszeiten, Fahrgeschäfte

Dieses Jahr ist alles anders - so auch der Bremer Freimarkt. Im Jahr 2020 heißt es „Ischa Freipaak“ auf der Bürgerweide. Alle Infos zum Kirmestreiben hat nordbuzz.de im Überblick.

  • Der „Freipaak auf der Bremer Bürgerweide startet am Freitag, 2. Oktober.
  • Nach der Absage des Bremer Freimarkts haben die Veranstalter wegen der Coronavirus-Pandemie ein neues Konzept erstellt.
  • Es gelten Maskenpflicht und Alkoholverbot auf der Bürgerweide.

Bremen - Wenn sich im Oktober der Duft nach gebrannten Mandeln und Zuckerwatte in Bremen verbreitet, beginnt die fünfte Jahreszeit. Normalerweise ist das erst Mitte Oktober. Doch dieses Jahr ist durch die Coronavirus-Pandemie vieles anders. Der traditionelle Bremer Freimarkt auf der Bürgerweide findet im Jahr 2020 statt. Mit dem „Freipaak“ ist für Ersatz gesorgt. nordbuzz.de hat den Überblick.

Veranstaltung:Bremer Freimarkt
seit:1035
Schausteller:über 300
Ort:Bürgerweide

Ischa Freipaak: Bremer Freimarkt-Ersatz startet auf der Bürgerweide

Für viele Bremer war es schon eine riesige Erleichterung, als der Senat die Entscheidung traf, dass ihr geliebter Freimarkt stattfinden kann, wenn auch in abgewandelter Form und unter anderem Namen. Der „Freipaak“ startet am 2. Oktober, wie sieht also das Konzept im Detail aus?

Der Bremer Freimarkt wird zum Freipaak, doch wie sieht das Konzept aus?

Die Eckdaten auf einen Blick: Den Bremer „Freipaak“ findet insgesamt vier Wochen statt. Er startet bereits diesen Freitag, 2. Oktober, und läuft bis zum 1. November. Nach wie vor wird der „Freipaak“ auf der Bremer Bürgerweide aufgebaut, die Öffnungszeiten wurden aber aufgrund der Coronavirus-Pandemie angepasst. Von montags bis samstags können Besucher aus Bremen und umzu von 13 bis 22 Uhr und sonntags von 12 bis 21 Uhr kommen. Zum ersten Mal wird beim Freimarkt-Ersatz ein geringer Eintritt zu zahlen sein, und zwar einen Euro.

Ischa Freipaak: 150 Fahrgeschäfte werden auf der Bremer Bürgerweide aufgebaut

Das Gelände um die Bremer Bürgerweide ist komplett eingezäunt. So wird gewährleistet, dass niemand, der nicht angemeldet ist, auf das Gelände kommt. Denn um über den „Freipaak“ zu bummeln, müssen Besucher ihre Kontaktdaten für eine mögliche Nachverfolgung hinterlegen. Das Hygienekonzept sieht außerdem vor, dass sich lediglich 6.000 Besucher zeitgleich auf dem Gelände aufhalten dürfen.

Auf dem „Freipaak“ sind 150 Fahrgeschäfte zu finden, darunter Klassiker wie die Wilde Maus und Break Dancer. Natürlich gibt es auch eine Geisterbahn und ein Riesenrad. Ob rasant und hoch oder gemütlich und entspannt, Abwechslung wird auf jeden Fall geboten, fast so als wäre es ein normaler Freimarkt. Einen Überblick gibt es hier. Das Gleiche gilt für Buden und Imbisse. Egal, ob Mandeln, Brezeln oder Schmalzkuchen, die traditionsreichen Stände werden auf der Bremer Bürgerweide vertreten sein.

Ischa Freipaak auf der Bremer Bürgerweide: Großzelte und Partys in Halle 7 werden fehlen

Die größte Veränderung ist inhaltlicher Natur. So werden keine Großzelte aufgebaut, und vor allem wird es keinen Ausschank von hochprozentigem Alkohol geben. Auch die beliebten Partys in Halle 7 wurden abgesagt. Feiern ist auf dem „Freipaak“ also leider tabu. Die traditionelle Eröffnungsfeier und den Freimarktsumzug wird es dieses Jahr ebenfalls nicht geben.

Der Kleine Freimarkt auf dem Marktplatz, die Buden vor dem Hauptbahnhof, sowie der historische Markt rund um den Unser-Lieben-Frauen-Kirchhof soll aber, wenn auch in entzerrter Form, soll es aber geben.

Ischa Freipaak auf der Bremer Bürgerweide: Maskenpflicht für Besucher in Wartebereichen

An der Anreise ändert sich übrigens nichts, der „Freipaak“ ist, genau wie der Freimarkt, auf der Bürgerweide. Die beiden Einlasspunkte sind sowohl von der Theodor-Heuss-Allee als auch vom Stadtteil Findorff aus zu erreichen. Neben dem Registrierungsformular, das online ausgefüllt werden kann, müssen Besucher auch ihren Mund-Nasen-Schutz mitnehmen, denn in Wartebereichen, sowie an Ein- und Ausgängen besteht eine Maskenpflicht. An den Karussells dürfen sich Ein- und Aussteigende nicht begegnen.

Rubriklistenbild: © Marijan Murat / Carmen Jaspersen

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