Nach Corona-Krise

Schwimmspaß in Bremen: Weitere Freibäder öffnen nach Corona-Fehlstart

Die Freibäder in Bremen öffnen langsam ihre Pforten - doch der Badegast muss sich an einige Corona-Regeln halten. Günstige Tickets sind ab sofort online erhältlich.

  • Bremen: Verspäteter Saisonstart für Freibäder wegen Corona-Pandemie
  • Duschen und Umkleiden der Freibäder bleiben gesperrt
  • Schwimmvergnügen in Bremen: Tickets ab einem Euro

Update vom 12. Juni: Mit der Eröffnung des Stadionbades am Montag, 8. Juni, wurde die diesjährige Freibadsaison der Bremer Bäder eingeläutet. Nun folgen das Freibad Blumenthal, sowie das Freibad im Schloßparkbad und der Außenbereich des Westbades am Montag, 15. Juni. Ein Highlight ist in diesem Jahr der reduzierte Eintrittspreis für Kinder und Jugendliche – Besucher bis einschließlich 15 Jahren zahlen einen Euro. Tickets für Erwachsene belaufen sich auf 4,70 Euro pro Person, ermäßigte Einzelkarten auf 3 Euro je Gast.

Bremer Freibäder in der Corona-Krise: Tickets nur online im Vorverkauf

Eintrittskarten für Erwachsene, Jugendliche und Kinder gibt es im Ticket-Webshop und im Bremer Bäder-Shop bei Karstadt Sports. Bezahlt werden kann online mit Kreditkarte und PayPal, im Shop mit Bargeld. Bäderkarteninhaber haben die Möglichkeit, eine Eintrittskarte im Bremer Bäder-Shop zu erwerben oder im Ticketshop zu reservieren. Die Verrechnung mit dem Guthaben auf der Bäderkarte findet dann direkt an der Schwimmbadkasse oder alternativ im Shop bei Karstadt Sports statt. Für ermäßigte Tickets, für die ein entsprechender Nachweis erforderlich ist, gilt das Gleiche. Direkt im Freibad werden zurzeit nur Tickets für Menschen mit Behinderungen und deren Begleitpersonen verkauft.

Wegen der Corona-Pandemie sind die Tickets individualisiert und nicht übertragbar. Nur so ist die Nachverfolgbarkeit der Kontaktpersonen im Falle einer Infektion gesichert. Die Tickets gelten jeweils für den Tag und die Zeitzone, für die sie gekauft worden sind. Werden sie nicht genutzt, verfallen sie. Anders ist die Steuerung der Besuchszahlen, die zum Zweck des Infektionsschutzes erforderlich ist, nicht möglich. Alle Freibäder der Bremer Bäder öffnen in diesem Jahr in zwei Zeitzonen: von 7 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr sowie von 15 bis 19 Uhr.

Ursprungsmeldung vom 8. Juni: Bremen - Nicht alle Freibäder in Bremen haben diesen Sommer geöffnet - so sieht die traurige Realität in der Coronavirus-Krise aus. Außerdem verzögerte sich der Saisonstart. Normalerweise fällt dieser auf den 1. Juni. Das Stadionbad ist das erste, das in Bremen öffnen durfte - am 8. Juni. Das Freibad Blumenthal und die Außenbereiche vom Westbad und Schloßparkbad folgen am 15. Juni. Alle anderen Bremer Bäder bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

Freibäder in Bremen in der Corona-Krise: Duschen und Umkleiden gesperrt

Natürlich läuft nicht alles wie gewohnt ab. Es gibt eine Menge Corona-Vorschriften für Badegäste. Und die fangen schon vor dem Freibadbesuch an: Tickets gibt es ausschließlich online über die Webseite der Bremer Bäder sowie bei Karstadt Sports. Man kann nur Tickets für sich und für Personen aus demselben Haushalt erwerben. In den Bremer Freibädern gibt es zwei Zeitzonen: die eine beginnt morgens, die andere am frühen Nachmittag. In der Pause wird die gesamte Anlage wieder aufbereitet, gereinigt und teilweise desinfiziert. Badegäste müssen sich beim Ticketkauf für eine der beiden Zeitzonen entscheiden. Wenn zu viele Gäste erscheinen, kann einem der Eintritt verwehrt werden. Die Eintrittspreise bleiben bestehen.

Bremer Freibäder in der Corona-Krise: Für Badegäste gelten viele Vorschriften.

In den Freibädern der Stadt Bremen gibt es eine Maskenpflicht. Nur im Wasser oder auf dem Weg zum Becken darf diese abgesetzt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Duschen und Umkleiden gesperrt sind. Gästen wird dazu geraten, die Badesachen bereits unter der Kleidung zu tragen und so wenig Wertsachen wie möglich mitzunehmen.

Bremer Freibäder in der Corona-Krise: Mindestabstand im Wasser

Die Toiletten-Räume der Bremer Bäder dürfen nur von maximal zwei Personen gleichzeitig aufgesucht werden. Kinder unter 14 Jahren dürfen die Schwimmbäder nur in Begleitung eines Erwachsenen besuchen. Alle Badegäste müssen den Mindestabstand von 1,50 Meter einhalten, auch in den Schwimmbecken. Es gelten die allgemeingültigen Kontaktbeschränkungen.

Die Saison der Freibäder in Bremen wird also ungewohnt, aber Schwimmen wird möglich sein. Die Spielmöglichkeiten, die viele Bäder bieten, können nicht genutzt werden. Das Freibad wird dieses Jahr aufgrund der Corona-Krise auch kein Ort sein, um seine Freunde zu treffen.

Rubriklistenbild: © Sebastian Kahnert/dpa

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