Coronavirus-Krise

Corona-Update in Bremen: Kinos und Theater dürfen öffnen - Clubs noch längst nicht

Das Coronavirus bestimmt seit Monaten das Leben der Bremer. Langsam werden die Maßnahmen gelockert. Endlich dürfen Kinos und Theater wieder öffnen - unsere Übersicht.

  • Bremen steckt in der Coronavirus-Krise
  • Kinos und Theater in Bremen öffnen wieder
  • Kontaktbeschränkungen bleiben bestehen - Bars und Kneipen bleiben dicht

Bremen - Die Stadt Bremen lockert langsam aber sicher die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie. Was genau erlaubt und verboten ist, zeigen wir in unserem Überblick. Die Kontaktbeschränkungen bleiben zwar weiterhin bestehen, doch das öffentliche Leben nähert sich immer weiter einer neuen Normalität an.

Bremen in der Coronavirus-Krise: Kinos und Theater öffnen wieder

Eine wichtige Lockerung in Bremen ist, dass seit Freitag wieder Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser öffnen dürfen. Natürlich ist ein Hygienekonzept zwingend erforderlich: Die Betreiber müssen sicherstellen, dass die Kontaktbeschränkungen eingehalten werden. Es gilt die Obergrenze von 200 Personen pro Saal. Das Verlassen des Sitzplatzes während der Veranstaltung ist nur aus wichtigem Grund gestattet. Alle Besucher müssen in einer Namensliste erfasst werden. Außerdem kann an den Theken nicht bedient werden.

Lange blieben die Kinosäle in Bremen wegen der Corona-Krise leer. Jetzt dürfen sie - unter Auflagen - wieder öffnen.

Aber nicht alle Kinos in Bremen öffnen sofort wieder. Das Bremer Filmkunsttheater gab bekannt, dass die Kinos „Gondel“ und „Schauburg“ am 1. Juli den Betrieb wieder aufnehmen. Das Cinespace in der Waterfront ist bereits ab Donnerstag, 18. Juni, wieder geöffnet. An dem Tag ist auch im Theater am Goetheplatz erstmals seit Beginn der Coronavirus-Krise wieder eine Vorstellung angesetzt. Die Krise ist aber noch längst nicht vorbei. „Das Kleingedruckte bringt uns um“, erklärt Knut Schakinnis, Betreiber des Packhaustheaters und des Theaterschiffs in einem Interview.

Bremen in der Coronavirus-Krise: Clubs und Bars müssen noch warten

Für große Konzert-Events oder andere Großveranstaltungen, sowie für Clubs und Bars gilt diese Öffnungswelle in Bremen übrigens noch nicht. Die Hilfen für die Branche müssten hier noch länger laufen, weil „leider noch lange kein Normalbetrieb in Sicht sei“, schrieb Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) in einer Pressemitteilung. Für diese Unternehmen solle sich ihrer Meinung nach auch die Konferenz der Wirtschaftsministerinnen und Wirtschaftsminister der Länder stark machen.

Außerdem haben inzwischen mehrere Freibäder in Bremen geöffnet, bereits vergangene Woche war das Stadionbad in die Saison gestartet, jetzt folgten Schloßparkbad und Westbad. Auch hier gelten strenge Verhaltensregeln. Der Bremer Flughafen hat den Flugverkehr wiederaufgenommen. Die Reisewarnung für 29 europäische Länder ist aufgehoben, somit steht dem Sommerurlaub nichts mehr im Weg.

Doch auch wenn viele Freizeiteinrichtungen in Bremen wieder öffnen, kann es schnell wieder Verschärfungen geben. Bremens Innensenator Ulrich Mäurer drohte zum Beispiel mit einer Sperrstunde.

Quelle: nordbuzz.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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