Zwischen Bremen und Hamburg

Großalarm an der A1: Radioaktives Material an Raststätte Grundbergsee - erste Ergebnisse

+
An der Raststätte Grundbergsee an der A1 von Bremen nach Hamburg wurde am Montag radioaktives Material gefunden.

Riesige Aufregung an der A1 bei Bremen: Am Montag wurde ein verdächtiger Behälter auf der Raststätte Grundbergsee entdeckt - mit radioaktivem Material. Jetzt gibt es erste Ergebnisse.

+++ Update vom Dienstag, 13. November, 12.15 Uhr

Bremen - Wie die Polizei am Dienstag mitgeteilt hat, gibt es nun erste Ergebnisse zu dem Behälter mit radioaktivem Material, der am Montag auf der Raststätte Grundbergsee an der A1 zwischen Bremen und Hamburg gefunden wurde.

Demnach wurde der Bleibehälter geöffnet und die Experten des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Natur- und Küstenschutz (NLWKN) gaben bekannt: In seinem Inneren befand sich ein etwa batteriegroßes Präparat. Die bisherigen Untersuchungen haben ergeben, dass es sich dabei zweifelsfrei um einen Cäsium-Strahler handelt. Cäsium ist ein radioaktiver Stoff mit einer Halbwertszeit von 30 Jahren, der etwa in industriellen Anlagen zum Einsatz kommt.

Darüber hinaus wurden auf dem Rastplatz Grundbergsee Umgebungsmessungen durchgeführt, bei denen allerdings keine weitere Strahlenaktivität festgestellt werden konnte.

Ursprüngliche Meldung zum Fund an der A1

Bremen - Wie die Polizei mitteilt, hat ein kleiner, zylindrischer Metallbehälter am Montag auf dem Gelände der Raststätte Grundbergsee-Süd an der Autobahn A1 in Richtung Hamburg zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei geführt. Denn es handelte sich um radioaktives Material.

A1 von Bremen nach Hamburg: Radioaktives Material entdeckt

Ein handschriftlicher Zettel wies auf den radioaktiven Behälter an der Raststätte Grundbergsee an der A1 zwischen Bremen und Hamburg hin.

Ein 43-jähriger Mitarbeiter des Autobahn-Betriebsdienstes A1 mobil hatte am späten Vormittag den kleinen Metallbehälter auf einem der Tische am Pkw-Stellplatz der Raststätte Grundbergsee entdeckt. Neben dem Zylinder lag ein Zettel mit einer handschriftlichen Aufschrift. Daraus ging hervor, dass er radioaktiv kontaminiert sein könnte. Angeblich mit Cäsium!

Raststätte Grundbergsee an der A1 von Bremen nach Hamburg teilweise gesperrt

Der Parkplatz für Autos der Raststätte Grundbergsee wurde nach dem Fund von radioaktivem Material gesperrt.

Der Autobahn-Mitarbeiter legte den Behälter zunächst auf die Ladefläche seines Dienstfahrzeugs, informierte dann jedoch schnell die Polizei. Die Beamten sperrten daraufhin den Pkw-Stellplatz der Raststätte Grundbergsee an der A1 in Richtung Hamburg und räumten ihn von den verbliebenen Fahrzeugen.

Radioaktive Strahlung an der A1: Behälter wohl ungefährlich

Experten untersuchten den Behälter auf der Raststätte Grundbergsee an der A1.

Messungen an dem kleinen Behälter ergaben, dass er tatsächlich leicht radioaktiv strahlte. Die austretende Strahlung war jedoch gering, so dass keine weitere Gefahr bestand. Experten des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (Nlwkn) wurden mit der Übernahme, Untersuchung und Entsorgung des verdächtigen Fundes beauftragt.

Mehr Nachrichten aus Bremen und der Region

Nachdem die Polizei in einem VW Touran einen Autofahrer geweckt hat, entwickelte sich eine Verfolgungsjagd auf der Autobahn. Am Ende mussten Polizisten die Scheibe des Wagens einschlagen.

Verdächtiger Geruch aus Bunker: Polizei fackelt nicht lange und macht Mega-Fund.

Bei einem Unfall mit einem Tesla ist hoher Sachschaden entstanden. Ein Lkw hatte die Luxus-Karosse in einer Baustelle auf der Autobahn A1 abgedrängt und anschließend seine Fahrt fortgesetzt.

Mann und Frau liefern sich illegales Autorennen im BMW - was während der Fahrt passiert, ist einfach kurios.

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare