Corona-Pandemie

Ausgangssperre in Bremen: Bei Verstoß – so teuer ist der Spaß

Noch kassieren Polizisten in Bremen und Bremerhaven kaum Bußgeld bei Verstößen gegen die Ausgangssperre. Das könnte sich bald ändern und richtig teuer werden.

Bremen/Bremerhaven –Seit das Bundes-Infektionsschutzgesetz in seiner neuesten Fassung vorliegt, gilt in vielen Gemeinden, Städten und Landkreisen die Bundes-Notbremse und auch eine Ausgangssperre. Auch in Bremen und Bremerhaven sollen die Bürger nach 22:00 Uhr möglichst zu Hause bleiben – bis um 5:00 Uhr des Folgetags. Nur mit wichtigem Grund darf dann das Haus verlassen werden. Wer keinen hat, den kann das unter Umständen richtig teuer zu stehen kommen.

Coronavirus in Zahlen im Land Bremen:Stand: 26. April 2021, 16 Uhr. Quelle: Senatspressestelle
Aktive Corona-Infektionen:2.065 (-196 innerhalb von 24 Stunden)
Coronafälle insgesamt:24.663 (+86)
Genesene Personen:22.150 (+281)
Gestorbene mit Corona-Infektionen:448 (+1)
7-Tage-Inzidenz:157,9 (Bremen) / 149,6 (Bremerhaven)

Ausgangssperre in Bremerhaven: Strafen zwischen 50 und 200 Euro drohen bei Verstößen

Noch belassen es die Beamten der Polizei in Bremen und der Ortspolizeibehörde in Bremerhaven meist bei einer Ermahnung und machen den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern lediglich eine Ansage, dass sie doch bitte nach Hause gehen sollen. Das könnte sich aber bald ändern und dann wird ein Buß- beziehungsweise Verwarngeld zwischen 50 und 200 Euro fällig.

Tagsüber herrscht in der Bremer Innenstadt derzeit schon nicht viel Betrieb. Momentan aber werden schon um 22:00 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt.

Zwischen 22:00 Uhr und Mitternacht darf man sich lediglich alleine auf der Straße befinden, beispielsweise zum Joggen oder, um mit dem Hund Gassi zu gehen. Wer aber in Begleitung ist, der braucht eine gute Erklärung oder muss sich in Zukunft darauf einstellen, dass die Polizistinnen und Polizisten eben eine Strafe zwischen 50 und 200 Euro aussprechen.

Doch natürlich gibt es keine Regel ohne Ausnahme: Wer etwa auf dem Weg zur Arbeit ist oder zum Arzt muss, der muss natürlich nicht in den eigenen vier Wänden bleiben. Wie „buten un binnen“ berichtet, ist eine Bescheinigung vom Arbeitgeber nicht notwendig. Sie erleichtert aber im Fall der Fälle die Situation um einiges. * nordbuzz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Chris Emil Janßen

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