Schluss mit Schuhsohle! 8 Tipps, wie ein Steak beim Braten saftig und zart bleibt

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So muss ein Steak aussehen: Saftig und zart!

Da gibt man viel Geld für Fleisch aus, um am eigenen Herd was Feines zu Zaubern. Doch am Ende ist das Steak nicht saftig und zart, sondern zäh. Darauf hatten wir keinen Bock mehr – und haben den Kurs „Steaks braten wie die Profis!” bei der Stadt-Fleischerei Bartsch in Oldenburg belegt. Hier unsere Tipps.

Erste Besonderheit: Zu diesem Kurs müsst Ihr Eure eigene Pfanne mitbringen. Das ergibt Sinn, da man ja später auch mit ihr das Fleisch zu Hause zubereitet. Um ein perfektes Steak hinzubekommen, sollte man außerdem folgende Punkte beachten:

  • Grundvoraussetzung ist ein qualitativ hochwertiges Fleisch. Woran ich das erkenne? Es sollte Fett­anteile haben. Zudem muss das Fett weiß sein: Je gelblicher, um so zäher kann es werden.
  • Das Fleisch sollte weich sein und beim Drücken nachgeben. Wenn es sich kaum drücken lässt, nehmt lieber ein anderes Stück.
  • Wenn es angeschnitten wird, sollte das eine hellrote Farbe haben und mindestens zwei Finger dick sein.
  • Das Rindfleisch sollte nicht direkt aus dem Kühlschrank in der Pfanne landen. Bringt es erst einmal auf Zimmertemperatur.
  • Die Pfanne muss ordentlich vorgeheizt sein.
  • Verwendet ein Öl, das hohe Temperaturen aushält, zum Beispiel Rapsöl – das gibt es auch mit Buttergeschmack. Damit nicht übertreiben und nur so viel nehmen, dass das Steak gerade darauf gebettet werden kann. Lasst es heiß werden und legt dann das Steak darauf.
  • Wann sollte ich es umdrehen? Habt Mut! Lasst es ruhig ein wenig in der Pfanne liegen und hebt es vorsichtig an, wenn die Unterseite angebräunt ist. Dann umdrehen und das gleiche Spiel noch einmal. Wenn der Saft an der Oberfläche austritt, ist das Fleisch gut.
  • Nehmt anschließend das Fleisch aus der Pfanne und lasst es ein wenig ruhen, bevor Ihr es mit Salz und Pfeffer würzt. Erst dann schneidet Ihr es schräg an – und könnt ein perfektes Steak anrichten.

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