Wo gutes Rad nicht teuer ist: Start-up „Swapfiets“ geht in Bremen mit Fahrrad-Abo an der Start

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Regionalmanager Philipp Wollf vom Start-up „Swapfiets“ in Bremen.

Je weniger Autos durch Bremen fahren, umso besser. Je mehr Menschen aufs Fahrrad umsatteln, umso besser. Je mehr Möglichkeiten es für letzteres gibt, umso besser. Ganz neu in Bremen am Start: das niederländische Start-up „Swapfiets“. Der Clou: Hier werden Fahrräder im Abo gemietet, Rundum-Sorglos-Paket inklusive.

Wie funktioniert das Konzept?

Die Idee hinter „Swapfiets“ ist ganz einfach. Statt Euch ein eigenes Fahrrad zu kaufen, bekommt Ihr eins im Abo. Schaut einfach am in Bremen, Am Wall 162-164, vorbei. Regionalmanager Philipp Wollf kann Euch sicherlich weiterhelfen.

Für wen ist „Swapfiets“ interessant?

Prinzipiell für jeden, der mit dem Fahrrad fahren möchte, aber kein eigenes besitzt. Menschen, die neu oder nur für einen bestimmten Zeitraum in der Stadt sind, Studenten und all diejenigen, die keine Lust auf Reparaturen etc. haben.

Welche Vorteile habe ich?

Sollte an dem Fahrrad etwas kaputt sein, kommt innerhalb von zwölf Stunden ein Mitarbeiter und sorgt für die nötige Reparatur. Ist nix mehr zu machen, wird das Rad ausgetauscht.

Was für ein Rad bekomme ich?

Natürlich ein Holland-Rad, und zwar ein Deluxe 8 von Union. Diebstahlversicherung, Beleuchtung und Zusatzschloss inklusive.

Was kostet der Spaß?

Der monatliche Festpreis liegt bei 17,50 Euro, Studenten zahlen mit 15 Euro pro Monat etwas weniger. Das Abo kann kann jederzeit mit einer Kündigungsfrist von einem Monat beendet werden.

Wer hat sich das ausgedacht?

„Swapfiets“ wurde Anfang 2017 von drei Studenten der TU Delft gegründet. Seitdem nutzen stolze 44.260 Kunden das Angebot in den Niederlanden und in Belgien. Bremen ist nach Münster die zweite deutsche Stadt, in der „Swapfiets“ aktiv ist.

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