So gelingt der Klassiker ohne tierische Produkte

Veganer Grünkohl? Funktioniert und ist lecker

Grünkohl
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Unverarbeiteter Grünkohl ist von Natur aus vegan.

Stefanie Coors vom Oldenburger Vegan-Shop „Veggiemaid“ hat uns verraten, wie der norddeutsche Klassiker ohne tierische Produkte gelingt und vor allem lecker wird.

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„Veggiemaid“ ist ein sympathisches Fachgeschäft mit kleinem Café und hausgemachten Köstlichkeiten in Oldenburg, in das Inhaberin Stefanie seit 2013 all ihr Herzblut steckt. Die Oldenburgerin ist also ein Vollprofi, was die Zubereitung veganer Speisen betrifft.

Hier kommen ihre persönlichen Tipps für eine gelungene, vegane Grünkohl-Version:

Stefanie Coors: Grünkohl an sich ist ja vom Grundsatz erst einmal vegan. In der klassischen Zubereitung werden Butterschmalz und Fleisch verwendet. Diese Zutaten fallen natürlich bei einer veganen Kochweise weg. Allerdings gibt es hier jede Menge pflanzlicher Alternativen.

Statt Schmalz aus tierischen Bestandteilen kann beispielsweise ein Schmalz auf pflanzlicher Basis verwendet werden („Schmalztöpfle“ von Tartex oder Allos). Auch Fleischalternativen gibt es inzwischen jede Menge. Hier ist der Biohersteller Wheaty mit seinen Produkten ganz weit vorne. Die „Bauernknacker“ oder „Die Bratwurst“ lassen sich super in den Grünkohl einkochen. Auch auf vegane Pinkel muss der Veganer oder Vegeta­rier nicht verzichten. 

Hier gibt es fertige Alternativen sowie jede Menge einfache Rezepte im Internet (auch auf meinem Blog unter www.vegetarischvegan.blogspot.de). Um ein rauchiges Aroma zu erhalten, was in der traditionellen Kochweise meist von der Fleischeinlage kommt, kann man Flüssigrauch (Liquid Smoke) oder Rauchsalz verwenden. Alle Zutaten für Euren vega­nen Grünkohl und die dazugehörige Beratung bekommt Ihr zum Beispiel bei uns im Veganshop (Damm 34, 26135 Olden­burg). Viel Spaß beim Kochen!

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