Wenn der Abend wieder länger wurde

Der perfekte Kater-Tag: 5 Tipps, mit denen das Leiden erträglich wird

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War die Nacht lang und heftig? Mit unseren Tipps übersteht Ihr den folgenden Tag.

Wer kennt das nicht: Die Party-Nacht ist in vollem Gange, alles scheint möglich. Jetzt bloß nicht aufhören, brüllt der kleine Mann im Ohr direkt ins Gehirn. Egal, was Uhr oder Verstand sagen, an den nächsten Morgen denken? Bloß nicht. Lieber noch einen Kurzen trinken oder in die nächste Kneipe ziehen. Das Problem: Der nächste Tag kommt bestimmt. Und alles, was Euch vor wenigen Stunden noch als weltbeste Idee erschienen sein mag, haut Euch der Körper jetzt doppelt und dreifach um die Ohren. Wir haben Tipps gesammelt, wie Ihr am besten durch den Kater-Tag kommt.

Vorbeugen

Nichts ist schlimmer, als morgens, beziehungsweise mittags, aufzuwachen und kein Wasser am Bett stehen zu haben. Der Körper ist dehydriert, an sofortiges Aufstehen ist trotzdem nicht zu denken. Und das kleine bisschen Restgeschmack im völlig ausgetrockneten Mund hat doch meistens das Aroma von toter Katze und Omas alter Wolldecke. Also: Schon abends vorsorgen. Profis legen sich natürlich zusätzlich Kopfschmerztabletten dazu. Ganz Hartgesottene greifen an dieser Stelle bereits zum klassischen Konterbier.

Frisch machen

Einmal an den Klamotten vom Vortag geschnuppert und Ihr wisst: Okay, wenn schon die Sachen dieses fragwürdige Aroma absondern, dann kann es um Euch nicht viel besser bestellt sein. Also ab unter die Dusche. Und kommt bloß nicht auf das schmale Brett, kalt duschen zu wollen. Lieber regungslos unterm warmen Wasser verharren. Dabei den Kopf immer schön oben halten, sonst droht akute Schwindelgefahr.

An die Elektrolyte denken

Wer Sven Regeners „Herr Lehmann“ gelesen hat, der weiß: Ohne Elektrolyte geht gar nichts. An diesem Punkt müsst Ihr Euch entscheiden: Entweder den ganzen Tag auf der Couch rumgammeln und Essen, was der Kühlschrank eben so hergibt, oder aktiv werden. Unser Tipp: Entscheidet Euch für die zweite Variante. Also, auch wenn es schwerfallen mag, ab zu Eurem Lieblingsbäcker und erst mal lecker Brötchen kaufen. Oder Ihr geht gleich in euer Lieblings-Café für ein zünftiges Katerfrühstück. Je nach Tageszeit könnt Ihr natürlich auch direkt zu Döner, Rollo, Baguette oder Pizza übergehen.

Dranbleiben

Ihr habt Euch auch nach der Völlerei dazu entschieden, nicht dem Lockruf des Bettes zu folgen? Glückwunsch, dann kann es ja weitergehen. Bloß nicht hinlegen, dranbleiben lautet das Motto. Und wie so oft im leben, ein bisschen Bewegung kann nicht schaden. Ihr könnt Euch zum Beispiel auf Schnitzeljagd per App durch Bremen begeben. Als Belohnung könnt Ihr Euch ja ein Stück Kuchen gönnen. Die zweite Alternative: Macht einen Ausflug, dafür ist das Wochenende schließlich da, Katertag hin oder her. Warum nicht mal in den Zoo am Meer nach Bremerhaven fahren oder in den Jaderpark zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven. Ist wirklich tierisch entspannend.

Ausklingen lassen

Irgendwann sollte es mit den Aktivitäten dann auch gut sein. Spätestens am Abend ist das Sofa der ultimative Stammplatz, zum Beispiel, um sich dem Fernseher zu widmen. Und natürlich, um sich die Bilder der letzten Nacht anzuschauen. Kleine Snacks oder Schokoriegel sind dabei natürlich nicht nur erlaubt, sondern explizit erwünscht. Schokolade macht schließlich glücklich.

Übrigens: Das sagt der Experte zu den vielen Tipps gegen den Kater, die wahrscheinlich jeder von Euch so oder ähnlich schon einmal ausprobiert hat.

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