Flirten, Fotos, Trunkenheit

No-Go auf der Weihnachtsfeier: Top-5 der schlimmsten Fehler

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Weihnachtsfeier-Zeit! Fettnäpfen-Zeit! Es gibt wohl kaum eine Gelegenheit im Jahr, um sich vor den Kollegen oder gar dem Chef mehr zum Deppen zu machen. Damit Ihr nicht in die Weihnachtsfeier-Falle tappt, hier unsere Top-5 der größten Fehler, die Ihr auf jeden Fall vermeiden solltet.

Platz 5: Das richtige Timing 
Egal, ob Ihr nun Lust zum betrieblichen Weihnachts-Get-Together habt oder nicht: Wenn Ihr erst mal da seid, haut bloß nicht zu schnell wieder ab. Es macht wirklich keinen guten Eindruck, die Veranstaltung fluchtartig wieder zu verlassen. Ärgerlich kann es übrigens auch werden, wenn Ihr gar nicht hingeht: Verteilt der Chef unangekündigt Geschenke, habt Ihr nur dann einen Anspruch darauf, wenn Ihr auch da seid. Das hat das Arbeitsgericht Köln entschieden. Hintergrund: Ein Angestellter hatte geklagt, weil auch er einen Tablet-Computer geschenkt bekommen wollte, obwohl er krankheitsbedingt nicht anwesend war. Keine Chance, urteilte das Gericht.

Platz 4: Keine Fotos ins Netz!
Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas. Ganz einfach. Das gilt natürlich auch für jede Weihnachtsfeier. Bedeutet im Klartext: Lasst das Handy einfach stecken, verzichtet auf Fotos, die hinterher jedem einfach nur peinlich sind. Und wenn Ihr Euch nicht zügeln könnt, dann denkt wenigstens dran: Bei Twitter, Facebook, Instagram & Co. haben solche Bilder absolut nichts verloren. Außer, Ihr seid zufällig Lukas Podolski – dann dürft Ihr natürlich hemmungslos Bilder von Kollegen wie Mesut Özil als Superman verkleidet in die Welt pusten. So geschehen auf der Weihnachtsfeier des FC Arsenal vor einigen Jahren.

Platz 3: Kennt Euer Alkohol-Limit 
Ein kleiner Schwips gehört natürlich dazu, dazu gibt es diese Weihnachtsfeiern ja schließlich. Aber treibt es nicht auf die Spitze. Es ist wirklich keinem damit geholfen, wenn Ihr zu später Stunde regungslos auf dem Tisch liegt, Euch den Abend in der Hecke noch einmal durch den Kopf gehen lasst, oder, und das ist die schlimmste Variante, Euch so dermaßen daneben benehmt, dass die Polizei anrücken muss. So jüngst geschehen bei einer Weihnachtsfeier in Siegburg in der Nähe von Köln. Ein Mitarbeiter rastete im Suff aus, begann zu randalieren und wurde letztlich von der Polizei kassiert. Damit dürfte das Gesprächsthema der nächsten Wochen klar sein.

Platz 2: Kein Sex!
Spätestens, wenn der Alkohol die Hemmungen auf ein Minimum heruntergeschraubt hat, wird an allen Ecken und Enden geflirtet. So weit, so okay. Aber dann sollte doch bitteschön auch Schluss sein. Glaubt man dem Seitensprungportal „FirstAffair.de“, sind bereits 22 Prozent der Deutschen bei einer Weihnachtsfeier fremdgegangen. Wollt Ihr da wirklich dazugehören? Zumal es neun Monate später durchaus Konsequenzen geben kann. Fragt mal Franz Beckenbauer, der bei einer Weihnachtsfeier des FC Bayern einer Angestellten recht nahe gekommen ist. Oder, um es mit Stromberg zu sagen: „Man soll seinen Füller nicht in Firmentinte tauchen!"

Platz 1: Der Chef bleibt der Chef 
Die Stimmung ist locker, die Kollegen sind nett. Aber was ist mit dem Chef? Einfach links liegen lassen geht nicht, wäre ja unhöflich. Szenen der Verbrüderung sind auch irgendwie unpassend. Über Kollegen lästern oder das Gehalt diskutieren? Bloß nicht. Am besten haltet Ihr Euch einfach an den Grundsatz: Der Chef bleibt der Chef, dann sollte nichts schiefgehen. Pro-Tipp: Den Chef anschreien, unter den Gürtellinie beleidigen und als Krönung den Mittelfinger zeigen, ist wenig empfehlenswert. Genau deswegen erlebte nämlich ein westfälischer Schweißer die Weihnachtstage als Arbeitsloser. Zurecht, wie ein Gericht urteilte: Grobe Beleidigungen eines Vorgesetzten seien auch während einer Betriebsfeier eine „Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten".

Dieser Artikel ist erstmals am 28. November 2016 erschienen.

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