Hemmstraße in Findorff

Erster Eindruck: Darum solltet Ihr sehr dringend das „Little Butcher" in Findorff besuchen

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Der Worker Burger im Little Butcher - im Hintergrund sein veganer Begleiter.

Es ist so einfach – und darum so genial. Mit viel Charme präsentiert sich seit März das „Little Butcher“ in der Hemmstraße in Findorff. Wir sagen Euch, warum Ihr dort ganz dringend vorbeischauen solltet. Von Leoni Hentschel

Die Kombination aus Kneipe und Restaurant ist der(!) neue Hotspot der Umgebung. Neu ist dabei zunächst aber nur der Name. Denn bereits seit über 100 Jahren ist die Gaststätte in der Hemmstraße verwurzelt. Sie zählt damit zu den Traditionskneipen Findorffs. Den Betreibern der Schlachthofkneipe ist es mit dem „Little Butcher“ jetzt aber gelungen, den bewährten Stil früherer Tage mit einem modernen Konzept in die Gegenwart zu hieven.

Auf den Ersten Eindruck erinnert mich die Kneipe ein bisschen an einen britischen Pub. Dunkle Dielen und verwinkelte Ecken sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Der Laden ist von der Größe recht überschaubar. Es befinden sich im vorderen Bereich ein paar Tische und weiter hinten ein weiterer kleiner Bereich zum Sitzen.

Definitiv einen Versuch wert: der Worker Burger

Wer lieber an der frischen Luft verweilt, oder zum Bier gerne eine Zigarette raucht, findet im Außenbereich des Lokals dafür seinen Platz. Die Kneipe ist jetzt im Gegensatz zu früher rauchfrei.

Aber nun zum Essen. Als Fleischliebhaber kommt Ihr hier definitiv auf ihre Kosten: Das „Little Butcher“ hat einige Burger auf der Speisekarte, die ich am liebsten alle ausprobieren möchte. Meine Entscheidung fällt auf den Worker Burger: Ein starkes Ding, das mir mit Rindfleisch, Zwiebeln, Bacon, Käse, Spiegelei und hausgemachter Soße serviert wird.

Vegetarier und Veganer müssen nicht verhungern

Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellt. Besonders der krosse Bacon und das saftige Fleisch machen den Burger zu einem besonderen Geschmackserlebnis. Die hausgemachten Pommes passen perfekt als Beilage dazu.

Selbstverständlich kommen auch Vegetarier und Veganer nicht zu kurz: Den Vegan Burger mit einem Patty aus frittierten Bohnen kann ich Euch nur empfehlen, er kann nach Wunsch mit Extras noch verfeinert werden. Wer nicht auf Burger steht, hat alternativ eine Auswahl an Steaks und Currywürsten. Dabei könnt Ihr zwischen fünf Schärfegraden wählen.

Wohlfühlcharakter, den man erleben muss

Diese werden alle auf plattdeutsch in der Karte beschrieben. Von Stufe 1, „Blarbueddel“, über „Slapp“,“Gang un Geh“, „Heat und Basch“ bis zu den ganz Mutigen, die sich an Stufe 5 „Hell op de Leckblatt“ herantrauen. Ich gehöre nicht dazu.

Auch das Angebot an Bieren ist großzügig: Neben verschiedenen Fassbieren stehen unter anderem Eisblock Biere und Cider auf der Karte. Besonders lecker: Das britische Atlantik-Ale.

Das „Little Butcher“ hat einen Wohlfühlcharakter, den man erleben muss. Und auch das Essen passt. Also: Vorbeischauen lohnt sich! Kleiner Tipp zum Schluss: Werft mal einen Blick auf den Tresen, der steht da schon seit mehreren Kneipengenerationen und ist der Hingucker.

So kommt Ihr hin

„Little Butcher“
Hemmstraße 99
28215 Bremen
Öffnungszeiten: Dienstag - Donnerstag ab 18 Uhr, Freitag & Samstag ab 17 Uhr.

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