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Kukoon startet Crowdfunding fürs frisch gekaufte Kulturzentrum

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Das Kukoon-Kollektiv benötigt Unterstützung für die Zukunft des Kultur- und Stadtteilzentrums in der Neustadt.

Einen knappen Monat nachdem sie den Kauf des Neustädter Kultur- und Bürgerzentrum verkündeten, zündet das Kollektiv ums Kukoon die nächste Entwicklungsstufe. Und die heißt Crowdfunding für den Umbau beliebten Räumlichkeiten.

Viel Zuspruch und Glückwünsche habe es seit dem Kauf für die Kultur-Aktiven gegeben, so das Kollektiv, das sich aus rund einem Dutzend jungen Leuten zusammensetzt. Vorher waren sie teilweise schon an den Neustädter Projekten Grüner Zweig und Dete beteiligt, vor rund drei Jahren fand das Engagement Fortsetzung im Kulturkombinat offene Neustadt – kurz Kukoon. Ein Ort für Nachbarn, Neustädter, Bremer und alle anderen Interessierten.

„Viele ehrenamtliche Stunden und hunderte von Veranstaltungen" 

Die letzten Monate, mühevoll und arbeitsintensiv, voller Diskussionen, Planungen und Schweiß, juristischen und finanziellen Hürden – doch am Ende war es geschafft: Das Kollektiv ist nun Besitzer der Räumlichkeiten im Buntentorsteinweg 29, die sie seit Januar 2015 ursprünglich vorübergehend angemietet hatten. „Viele ehrenamtliche Stunden und hunderte von Veranstaltungen brachten uns zu der Überzeugung, das Konzept eines Stadtteilzentrums weiter wachsen zu lassen“, heißt es im Statement der Gruppe.

Ohne Hilfe von der Crowd unmöglich 

„Das Projekt Kukoon begann als dreijährige Zwischennutzung eines Leerstandes und ist jetzt in bunte Steine gemeißelt.“ Die nächste Entwicklungsstufe zur dauerhaften Einrichtung im Buntentor heißt nach dem Kauf nun Umbau. Gefragt sind Schallschutzdämmung und Brandschutzmaßnahmen, Neuanschaffungen und Renovierungen – ohne Hilfe von Gästen, Sympathisanten und der Crowd allerdings unmöglich. Daher bittet das Kollektiv um finanzielle Unterstützung. 

Unterstützung für die Umsetzung 

„Geld ist nicht Welt, aber gerade jetzt würde es für unser gemeinnütziges und selbst verwaltetes Kulturzentrum sehr behilflich sein, sich für die kommenden Jahre im Sinne aller Brandschutz- und Schallschutzauflagen gewissenhaft aufzustellen“, sagt Artur Ruder, Mitglied des Kollektivs. Ein gemeinschaftliches, solidarisches und selbstorganisiertes Miteinander ist und bleibt der Anspruch des Projekts. Seit dem Kauf herrscht Planungssicherheit für ein langfristiges Engagement. Nun fehlt Unterstützung für die Umsetzung.

Infos zum Spendenkonto auf der Kukoon-Facebook-Seite.

 

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