Landzunge in Bremen-Woltmershausen

Konzerte, Theater & mehr: Golden City zieht ins Lankenauer Höft

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Die Golden-City-Gang um Frauke Wilhelm am Lankenauer Höft.

Neuigkeiten vom Ausflugslokal Lankenauer Höft: Im April ziehen mit den Machern der Golden City Hafenbar neue Zwischennutzer ein und haben sich viel vorgenommen. Bis Oktober will das Team um Frauke Wilhelm der Landzunge an Wochenenden mit Musik, Theater und Stadtdialogen neues Leben einhauchen, wie sie nun offiziell mitteilte.

Fünf Jahre lang war die Golden City Hafenbar im Europahafen in der Überseestadt eine Anlaufstelle für Kultur und Kurzweil, nun ziehen Macherin Frauke Wilhelm und ihr Team in den „magischen Ausflugsort Lankenauer Höft“ auf der anderen Weserseite, wie es sie selbst sagt. Dieser Ort in Woltmershause alias Pusdorf warte darauf, auf die Landkarte der Bremer zurückgebracht zu werden. 

Demnach können sich Besucher in der Saison 2018 auf eine Zwischennutzung mit Hafengeschichte(n), Musik, Theater und Stadtdialogen freuen, die die traditionsreiche Gaststädte wiederbeleben sollen. Auch in die Diskussionen um den öffentlichen Nahverkehr auf der Weser wollen sie sich einmischen. Zudem soll auf die Bühne gebracht werden, „was im Neustädter Hafen und in Pusdorf so geht“. Abgerundet wird das Konzept vom der bewährten „Golden City-Lokalrunde“, Konzerten und Geheimtipps.

Mit einer Laufzeit vom 22. April bis 3. Oktober wird die Golden-City-Saison diesmal noch länger, bespielt wird das Lankenauer Höft allerdings nur während des Fährbetriebs an den Wochenenden: Freitags 17 bis 22.30 Uhr, Samstags 10.30 bis 22.30 Uhr, Sonn- und Feiertags 10.30-18.30 Uhr.

Für die vergangenen fünf Jahre temporäre Hafenbar bedankt sich Golden City bei seinen Gästen, ohne deren Begeisterung, Unterstützung sowie Kultur- und Feierfreude das Projekt nach eigenen Angaben nicht möglich gewesen wäre. Damit verbunden ist gleichzeitig die Hoffnung auf weiterhin treue Besucher, trotz des etwas dezentraleren Location: „Der Ort ist noch ein bisschen unglaublich schöner als unser Platz am Europahafen.“ 

Doch selbst das konnte den Zwischennutzern im Vorjahr nicht helfen. Der Verein Zuckerwerk war 2017 eingesprungen, um das wegen eines abgesprungenen Investors leerstehende Gelände zu beleben – und war im Vergleich zu jüngeren Besuchern bei den Pusdorfern auf wenig Gegenliebe gestoßen. „Wir werden unser Bestes geben, um Euch auch dorthin zu locken“, sagt nun Frauke Wilhelm. „Am 28. April findet die Eröffnungsshow statt.“

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